Diese Website verwendet Cookies, um verschiedene Funktionalitäten bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren. Durch die Nutzung dieser Website erklärst Du Dich damit einverstanden, dass Cookies verwendet werden. Weitere Informationen  OK

Was ist neu?

Matthias von Schramm


World Mitglied, Hamburg

Fotografischer Monolog 81

5. April 2012 Hamburg Hamburg Hamm

iPhone 4s




Jaja, die kleine Wilhelmine ist eine einzige Enttäuschung. Im Sport eine eins. Zum Frühstück immer schon fort. Durch die Gegend wandelt das Kind schon am frühen Morgen. Man weiß gar nicht was mit dem Mädchen los ist. Sie hat festgestellt, dass Rollkragenpullover – Träger wieder revolutionär zunehmen und es ihrer Lehrerin erzählt. Warum sagt sie so etwas nicht ihren Eltern?

Und diese sog. Pädagogin macht es auch noch zum Thema beim nächsten Erziehungsberechtigtenabend. Wilhelmine hat gesagt, dass die Stadt morgens um sieben am sympathischsten atmet und am schönsten ist. Wilhelmine hat ihren Vater neulich als Verräter am Stadtmorgen bezeichnet. Er hat das bis heute nicht verwunden und hat seiner Tochter verboten ihn mit seinem zweiten Vornamen Jens anzusprechen. Jens ist dann auch zu seinem besten Freund Klaus gezogen. Beide tragen Rollkragenpullover. Währenddessen kocht Beate allein im Stringtanga daheim. Beate ist die Frau von Jens und Wilhelmines Mutter, vielleicht sogar die leibliche. Doch Jens kehrt nicht nachhause. Jens heißt übrigens in Wirklichkeit Manfred.

Wilhelmine ist ein kleiner Teufel. Die Polizei sucht sie seit gestern. Sie ist etwa acht Jahre alt, trägt bunte fröhliche Sachen und ein Stirnband. Ihre genaue Größe hat sie nicht feststellen lassen. Ihr genaues Alter haben ihre Eltern in ihrer Verzweiflung verlegt. Vorsicht bei Kontakt mit ihr. Sie spricht Erwachsene an und gibt Antworten. Bitte nicht eigenmächtig handeln, sondern Fachpersonal anfordern. Bitte nicht füttern. Das Mädchen ernährt sich selbstständig. Es kann links schreiben, während es rechts gleichzeitig einen Völkerball auftippen lässt. Es lächelt dabei und sagt: „Na!“ Davon bitte nicht provozieren lassen. Sollte sich ein längerer Kontakt ergeben, dann sollten Sie Schutzkleidung anlegen, um sich vor Bissen und philosophischen Kleinmädchenvorträgen zu schützen.



7. April 2012

Fotografischer Monolog 80
Fotografischer Monolog 80
Matthias von Schramm



Fotografischer Monolog 79
Fotografischer Monolog 79
Matthias von Schramm



Fotografischer Monolog 78
Fotografischer Monolog 78
Matthias von Schramm



Fotografischer Monolog 77
Fotografischer Monolog 77
Matthias von Schramm



Fotografischer Monolog 76
Fotografischer Monolog 76
Matthias von Schramm

Kommentare 10