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St. Z.


Free Mitglied, Tübingen / Kempten im Allgäu

Formarinsee (I)

Auch hier wieder eine Blüte, die ich zu keinem Namen zuordnen kann - vieleicht kann mir ja jemand von euch weiterhelfen.

Das Bild ist auf einer Wanderung im österr. Vorarlberg in der Gegend Lech/Zürs enstanden (Formarinsee über das "Steinerne Meer" zum Spullersee)

Obwohl die Datein 1000px breit und 130kb groß war, wurde das Bild wohl leicht anders gespeichtert - im orginal sieht das Hintergrundgrün "echter" aus... nicht so nach Plastik-grün :/

Kommentare 1

  • Werner Hellwig 24. August 2007, 21:48

    Silene vulgaris, Gewöhnliches Taubenkropf-Leimkraut.

    Der eiförmige Kelch - kropfartig aufgeblasen - geben der Pflanze ihren Namen. Als wissenschaftliche Namen dieser Art findet man auch "Silene cucubalus" ("Taubenkropf") und "Silene inflata" ("aufgeblasen"). Der Kelch als ein erweiterter Vorraum der eigentlichen Blüte dient als "Windfang". Die Blüten sind Tag und Nacht geöffnet, verströmen aber nur nachts einen intensiven Duft, der Nachtfalter anlockt. Diese saugen den reichlich vorhandenen Nektar und bestäuben die Blüte. Außer Nachtfaltern gehören auch Honigbienen zu den Bestäubern. Gelegentlich schließt diese anspruchslose Art mit ihren über 1m tief greifenden Wurzeln als Rohbodenbesiedlerin Neuland auch für andere Blütenpflanzen auf, die wie sie als Pioniere wirken. In "BernDeutsch" wird diese Pflanze auch als "Klatschnelke", "Chlepfer (-nägeli)" bezeichnet. Ein Chlepfer ist etwas, das chlepft (knallt). Kinder versuchen gerne, die Blüten zu einem leisen Knall zu bewegen, indem sie sie wie eine Papiertüte zerdrücken.

    Herzliche Grüße
    Werner