Diese Website verwendet Cookies, um verschiedene Funktionalitäten bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren. Durch die Nutzung dieser Website erklärst Du Dich damit einverstanden, dass Cookies verwendet werden. Weitere Informationen  OK

Was ist neu?
Ford Transit Zweite Generation (Mark 1) (1965–1978), Ford Capri II ’78 (1978–1986)

Ford Transit Zweite Generation (Mark 1) (1965–1978), Ford Capri II ’78 (1978–1986)

1.431 0

Sven Abel.1979


Basic Mitglied, Oberhausen

Ford Transit Zweite Generation (Mark 1) (1965–1978), Ford Capri II ’78 (1978–1986)

Der im März 1978 präsentierte Capri II ’78 war eine stark überarbeitete Variante des Capri II ’74 und hörte intern auf die Bezeichnung „Projekt Carla“. Sie stellte eine gründliche Modellpflege der zweiten Generation dar.

Äußerlich war das inoffiziell gern als Capri III bezeichnete Fahrzeug an einer über die Doppelscheinwerfer gezogenen Motorhaube und einem veränderten Grillgitter sowie umgreifenden Stoßstangen erkennbar. In die Frontschürze wurde außerdem ein kleiner „Spoiler“ integriert. Diese Änderungen verbesserten die Aerodynamik, was nicht zuletzt auch dem Kraftstoffverbrauch zugutekam.

Die Hinterachskonstruktion wurde weiterhin als blattgefederte Starrachse ausgeführt.

Anfangs war unverändert die Motor-Getriebe-Kombinationen des ursprünglichen Capri ’74 lieferbar, wobei der 3.0 S als Spitzenmodell galt. Besser als der „S“ verkaufte sich allerdings der komfortablere 3.0 Ghia mit Automatikgetriebe.

Ab Frühjahr 1981 entfielen die 2,0-Liter und 3,0-Liter-V6-Motoren, während auf dem Genfer Salon der modernere 2.8 injection debütierte.

Ab November 1984 wurde der Capri nur noch als Rechtslenker gebaut und in Großbritannien verkauft.

Als im Dezember 1986 die Capri-Fertigung endgültig eingestellt wurde, waren insgesamt 1.886.647 Exemplare hergestellt worden.




Der Ford Transit ist ein Kleintransporter des Automobilherstellers Ford. Er wird seit 1965 produziert und ist bis heute durch alle Generationen als Kastenwagen, Pritschenwagen und Kleinbus in unterschiedlichen Versionen erhältlich. Ford bietet auch luxuriös ausgestattete Kleinbus-Modelle unter dem Namen Ford Tourneo an.

Nach dem Zweiten Weltkrieg bauten Ford Deutschland mit dem Ford FK 1000/1250 und Ford of Britain mit dem Ford Thames 400E zwei unterschiedliche Kleintransporter, die teilweise außerhalb der Heimatmärkte in den Exportmärkten sogar nebeneinander angeboten wurden und konkurrierten. Um das zukünftig zu vermeiden ordnete die Konzernzentrale in Detroit die gemeinsame Entwicklung eines Nachfolgers unter dem Projektnamen Redcap an. Nachdem beide Tochterfirmen wenig Interesse an einer gemeinsamen Entwicklung zeigten und das Projekt gegenseitig verzögerten, übernahm Detroit die Initiative und sendete Zeichnungen nach England wie der neue Lieferwagen auszusehen habe. Dieser Entwurf basierte auf Plänen für einen zukünftigen amerikanischen Fullsize-Van mit großem Motorraum um auch V8 Benzinmotoren verbauen zu können. Ford wollte ursprünglich ein Weltauto entwickeln und den Econoline I damit ersetzen. Durch die mangelnde Zusammenarbeit zwischen Ford Deutschland und Ford of Britain war das Projekt jedoch nicht sehr weit fortgeschritten wodurch Ford Amerika letztlich einen eigenen Nachfolger entwickelte. Der Ford FK 1000/1250 mittlerweile in Ford Taunus Transit umbenannt, verkaufte sich zwar denn Erwartungen von Ford Deutschland entsprechend, jedoch war die Ausbaufähigkeit in der Nutzlast begrenzt. Durch die notwendig gewordene Einstellung der Ford FK-Serie bei gleichzeitigem Erfolg des Ford Thames Trader von Ford of Britain, erteilte Detroit nun die Hauptverantwortung der Entwicklung an Ford of Britain. Dort hatte man mehr Interesse an einem Nachfolgemodell, da sich der Thames 400E im Heimatmarkt aufgrund zu vieler und ähnlicher Modelle zunehmend schlechter verkaufte. Daher wurde nun aus den Zeichnungen ein Transporter entwickelt mit Ähnlichkeitem zum Ford Cortina. Ford Deutschland war nun aufgrund des Entwicklungsverbots aus Detroit für einen Nachfolger des Taunus Transit gezwungen den Entwurf hinzunehmen und sich auf Fragen der Karosserievarianten und Technik zu begrenzen. Nachdem das Fahrzeug vollständig entwickelt war, musste ein Name gefunden werden der auf allen Märkten verträglich war. Bei Ford of Britain hatten dazumals alle Nutzfahrzeuge den Beinamen Thames für das an der englisch~Themse liegende Hauptwerk. Schließlich einigte man sich auf den beim Ford Taunus Transit bereits verwendeten Namen auf Ford Transit. Wobei Transit im lateinischen für transire = hinübergehen, überschreiten, übertreffen steht und im Allgemeinen für einen Staat oder ein bestimmtes Gebiet durchquerenden Verkehr. Durch den deutschen Vorgänger Taunus Transit werden auch unterschiedliche Zählweisen der Baureihen in Deutschland und Großbritannien vorgenommen. So wird das erstmals 1965 von den britischen Ford-Werken gebaute Modell in Deutschland als 2.Generation und in Großbritannien als Mark 1 (1.Generation) bezeichnet.

Während die Vorgänger Frontlenker waren, die in Ihren Abmessungen her etwa dem in Deutschland seit jeher größtem Wettbewerber, dem VW-Bus, entsprachen, sind alle Modelle seit 1965 als Kurzhauber mit vor der Fahrersitzreihe unter einer kurzen Haube befindlichem Motor ausgeführt. Seither sind sie stets etwas größer als der VW-Bus. Allen Generationen gemeinsam ist – dank des vorne angeordneten Motors – eine große und vor allem ebene Ladefläche auch bei der Kastenversion (anders als beim genannten VW-Transporter, der bis 1990 den Motor im Heck und somit unterschiedlich hohe Böden im Innenraum hatte).

Der Transit wurde in Großbritannien zum meistgekauften Kleintransporter, belegte in Deutschland aber immer nur den zweiten Platz hinter dem VW-Transporter. Obwohl im Vergleich zum Ur-VW-Bus die jüngere Konstruktion, galt er zumindest in den ersten Jahren als laut; außerdem besaß er über lange Zeit ein einfacheres Fahrwerk mit schlechten Fahr- und Federungseigenschaften. Dem gegenüber standen Anspruchslosigkeit und eine gewisse Robustheit, während gleichzeitig immer wieder eine mäßige Verarbeitungsqualität bemängelt wurde. Wie die meisten anderen Kleintransporter erreichte der Transit in Deutschland nie den Kultfaktor des VW-Bus; alte Transits in Liebhaberhand sind entsprechend selten. Der Erfolg des Modells ist nach über 50 Jahren dennoch ungebrochen.

Der fünfmillionste Transit lief am 18. Juli 2005 in Southampton vom Band und wurde einer wohltätigen Organisation gespendet. Der Transit ist seit über 40 Jahren das meistverkaufte leichte Nutzfahrzeug in Europa. In den 2000er Jahren entwickelte Ford unter den Namen Transit ein komplettes Nutzfahrzeugprogramm, beginnend mit dem Transit Connect, gefolgt vom Transit Custom bis hin zum Transit Courier. Mit der 7.Generation des Transit (UK MK 8) verwirklicht Ford seine ursprünglichen Pläne des Modell als Weltauto. So wird der europäische Transit auch in Nordamerika gebaut und angeboten als Ford T-Serie.

Die zweite Generation des Transit wurde in England konstruiert. Ursprünglich wurde das Fahrzeug am Standort Langley (Slough) Berkshire, Vereinigtes Königreich) hergestellt, wo im Zweiten Weltkrieg das Jagdflugzeug Hawker Hurricane produziert wurde. Einige Jahre später wurde die Produktion nach Southampton verlagert. Gleichzeitig wurde der Transit auch in Genk (Belgien) produziert.

Eine Verwandtschaft zum VW-Transporter war nicht vorhanden; zudem war der Transit deutlich größer als der VW. Das zulässige Gesamtgewicht betrug bis zu 3,25 t, wobei diese schweren Fahrzeuge hinten Zwillingsreifen erhielten. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern handelte es sich um einen Kurzhauber.

Der Transit war in Europa gleich nach der Markteinführung sehr erfolgreich, auch aufgrund des günstigen Preises. Auch konnte die Konkurrenz nicht mit einem so breiten Angebot an Varianten aufwarten (Pritschenwagen, Kastenwagen, Kleinbus, kurzer/langer Radstand usw.). Die Motorisierung erfolgte durch V4-Motoren aus dem Pkw-Programm mit 1,2 bis 1,7 Liter Hubraum (wie im 12 M, 15 M und 17 M). Wie beim Vorgänger gab es eine blattgefederte Starrachse hinten und Hinterradantrieb.

1971 wurde der Transit leicht überarbeitet. Außerdem wurde das Motorenprogramm erweitert: es gab nun auch einen größeren V4-Motor mit 2 Litern Hubraum (aus dem britischen Ford-Programm) sowie erstmals einen Dieselmotor, der von Perkins geliefert wurde und 45 kW (62 PS) leistete. Da der Dieselmotor größer als die Benziner war, mussten Kühlergrill und Motorhaube entsprechend angepasst werden, wodurch der Ausdruck Transit mit Schweineschnauze entstand.



QUELLE: wikipedia

Classic Days 2013 Schloss Dyck Kreis Jüchen

03.08.2013

Um konstruktive Anmerkungen , Kritik und / oder Lob wird gebeten . Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen!

Kommentare 0