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Was ist neu?

Robert Bauer


World Mitglied, Bad Homburg (davor 45 Jahre Stuttgart)

FESTUNG SCHWEIZ - SASSO GOTTARDO

67 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges und rund 10 Jahre nach der Außerbetriebsetzung ist sie nunmehr (seit Ende August) öffentlich zugänglich: Die FESTUNG Schweiz auf dem Gotthard-Pass. Eine weitere Geschichte rund um den Mythos Gotthard, dem ein eigenes Museum gewidmet ist. Ich wollte mir das ansehen, genauso wie das Jahrtausendbauwerk, den Gotthard-Basistunnel, der ab Ende 2016 Züge mit bis 250 km/h durch den Berg brausen lässt. Fahrtzeit zwischen Zürich und Mailand rund 2 Stunden. Ich muss vor der Schweiz ehrfürchtig den Hut ziehen. Dieses Volk hat Mut und zeigt Entschlossenheit. In schwierigen Zeiten halten sie zusammen und zeigen der Welt, wie’s geht. Wir Deutschen können viel von ihnen lernen.

SASSO GOTTARDO
http://www.sasso-sangottardo.ch/

Auszug aus der Homepage:

Der Gotthard ist ein Ort der Mythen und Sagen, der Legenden und des nationalen Selbstverständnisses, wo die Menschen den Teufel Brücken bauen lassen und natürliche Urgewalt sich zeigt. Es ist ein Ort, der Norden und Süden verbindet und Grenzen überwindet, ein Symbol für den Aufbruch in die Moderne, für technischen Fortschritt und nationale Ingenieurskunst. Hier zeigen sich auch die Grenzen des Fortschritts, kilometerlange Staus und die Veränderung des Alpenraums durch den Menschen. Der Gotthard, ein Bergmassiv, ist ein Ort der Ambivalenzen, wo sich Natur und Technik, Ökologie und Ökonomie, Öffnung und Festung, Vergangenheit und Zukunft treffen. Auf der Gotthardpasshöhe, mitten drin und trotzdem fernab, denken wir über die Zukunft nach, ohne dabei die Vergangenheit zu vergessen. Die Themenwelt „Sasso San Gottardo", eingebettet in den eindrücklichen Stollen und Felskavernen der ehemaligen Festung "Sasso da Pigna", stellt die Herausforderungen im Umgang mit unseren Ressourcen in den Mittelpunkt. Wir thematisieren den nachhaltigen Umgang mit unseren Ressourcen Wasser, Wetter und Klima, Mobilität und Lebensraum, Energie und Sicherheit. Und wir bestaunen das Wunder der Berge, die einmaligen Kristalle des Planggenstocks.

Kommentare 6

  • Robert Bauer 15. Oktober 2012, 0:44

    @ Stefan: Den Mythos Gotthard verfolge ich fotografisch schon seit Jahren. Jetzt fehlt mir nur noch ein Luftbild - aber das kommt auch noch! *g* Noch spannender sind die stories behind the pictures, zum Beispiel betr. NEAT.

    Zur Technik: Wenn wir uns auf das verlassen können, was uns die Cam live anzeigt (im Dunkeln sogar noch besser als bei Tageslicht!), braucht man keine großen Überlegungen anzustellen. Man wählt die Blende vor, die Zeit ergibt sich per Nachführung. Ein Belichtungsmesser ist nicht erforderlich. In der Nachbearbeitung bieten LR4 mit der Maskierungstechnik und PS hinreichend Möglichkeiten, ziemlich genau das zu reproduzieren, was der Fotograf gesehen hat. In Analogien war das völlig ausgeschlossen. Wichtig ist lediglich: Genau hinschauen und wissen, was das Handwerkszeug kann, oder auch nicht. Mehr steckt nicht dahinter. Aber das weißt Du ja selber. *lach*
  • Stefan Traumflieger 14. Oktober 2012, 20:40

    Alle Achtung, eine starke Geschichte mit dem St. Gotthard erzählst du hier. Super in Bild und Text. Meine fotografischen Höhlenerfahrungen beschränken sich auf die Rieseneiswelt/Werfen und ein Erdloch der fränkischen Schweiz. Aber so genial die Tonwerte abzustimmen wie hier ist nicht ohne...

    viele Grüsse
    Stefan
  • Roland Zumbühl 3. Oktober 2012, 19:41

    @ Robert: Ach, als tapferer Schweizer Soldat nimmt man dies gelassen, mit einem leichten Schulterzucken und so. Im Gasterntal bei Kandersteg musste ich als Soldat bei minus 25º C im Winter ausharren ...
    (Wer uns nicht fürchtet, lebt gefährlich.)
  • Robert Bauer 3. Oktober 2012, 18:10

    @ Roland: Na dann los. Aber vergiss Deine Waffe nicht. Ich hatte meine CANONe dabei. Dagegen bestanden keine Einwände. In den vierziger Jahren hätten sie das natürlich nicht gestattet. Deshalb haben sich die Deutschen auch nicht getraut. Zwischenzeitlich werden wir sogar eingeladen. So ändern sich die Zeiten!

    Zieh Dich jedoch warm an. Da drinnen isses kalt und feucht, es tropft von Decken und Wänden. Die armen Soldaten, die dort eingesperrt waren ... :-((
  • Roland Zumbühl 3. Oktober 2012, 17:10

    Oha, jetzt lässt man schon Deutsche in unsere geheimen Räume. Wo führt das hin? Ich bin noch nie dort drin gewesen - und hätte doch gewiss Vorrecht ,-))
  • Werner Sperl 3. Oktober 2012, 16:26

    Sehr feine Collage!