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Helene Kramarcsik


Free Mitglied, Landeck - Tirol

FB 224 Jahrtausendflut August 2005 # 01

In der Nacht auf den 22. August wurde unser Bezirk Landeck schwer von vielen gleichzeitig losbrechenden Naturkatastrophen heimgesucht. Dieses Bild stellt keine fotografischen Ansprüche, sondern soll nur den Vergleich von einst und jetzt ermöglichen.
Es wurde auch beschriftet, um eine bessere Orientierung gewähren zu können.
Das Stanzertal ist jenes Tal welches Richtung Arlberg führt und das Paznauntal ist jenes, welches in die Silvretta führt. Pfunds ist dagegen im Inntal und führt von Landeck in Richtung Reschenpaß und Engadin.

Wer mehr Bilder dieser Art aus unserem Bezirk sehen will, für den habe ich 2 Adressen.
Filmberichte sind unter News bzw. im Archiv unter Kalenderwoche 35 http://www.landeck.tv/
Die Downloads dieser Lokalfernsehberichte vom Lokalfernsehen Landeck dauern jedoch mind. 1 Minute und mehr, je nach Dateigröße.
Schneller kann Bildmaterial unter http://www.alpinesicherheit.com/ betrachtet werden (siehe Bildergalerie Hochwasser 1 bis 4)

Das Katastrophenbild ist bewußt klein gehalten und das Bild aus einer noch heilen Zeit hat das Hauptgewicht erhalten, weil es auch Ausdruck dafür ist, daß es wieder aufwärts gehen wird. Die große Solidarität und Hilfe aus allen Himmelsrichtungen gibt Zuversicht und Hoffnung.

Spendenkonto:
"Die Bürgermeister der Gemeinden See, Kappl, Ischgl, Galtür, Pfunds, Strengen, Flirsch, Pettneu und St. Anton am Arlberg rufen zu Spenden für die am schwersten betroffenen Opfer der Hochwasser-Katastrophe auf. Als Plattform "Hochwasser-Opfer Bezirk Landeck" bitten wir um Spenden auf das Konto Nr. 5000 70008, Volksbank Landeck, Bankleitzahl 45850."
Das gaben die Bürgermeister in einem Aufruf nach einer Einsatz-Besprechung in der Bezirkshauptmannschaft Landeck bekannt. Als Sprecher dieser Plattform fungieren die Bürgermeister der Gemeinden Pfunds und Kappl, Gerhard Witting und Helmut Ladner. Es sind dies die obersten Gemeindevertreter der am schwersten vom Hochwasser getroffenen Gemeinden im Bezirk Landeck. Die Spenden sollen den sozial bedürftigsten Hochwasser-Opfern zugute kommen. Rückfragen bei der Bezirkshauptmannschaft Landeck, Bezirkshauptmann Dr. Erwin Koler.
Spenden aus dem Ausland: IBAN AT 8145850 00500070008, BIC (Swift) VB UE AT WW LAN


Auch wenn die derzeitgen Hilfen noch nicht abgeschlossen sind und noch lange notwendig sein werden, so will ich mich bei allen Mitmenschen, welche mit uns sind, schon jetzt herzlichst mit einem "Vergelt`s Gott" bedanken.

Auch wenn Landeck angesichts der großen Zerstörungen vergleichsweise mit einem blauen Auge davon gekommen ist, so ist auch dort der Schaden und vor allem sind die Folgeschäden groß. Die möglichen Kunden erreichen die Geschäfte nicht, die Gäste bleiben aus, das Handwerk und Gewerbe kann die Aufträge nicht fortsetzen, welche in den Tälern vorhanden waren und zu erfüllen wären und bis zur Wintersaison abzuschließen wären und auch unsere Industrie mußte den Betrieb schließen, weil deren Absetzbecken unterspült wurden und der Energielieferant (Kraftwerk Wiesberg) für die Produktion mit einem Totalschaden ausgefallen ist. Was in der Donau Chemie produziert wird, steht unter diesem Bild



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Kommentare 44

  • Eckhard Meineke 6. Dezember 2007, 17:22

    Na, wem das schon zu viel ist, zwischen zwei verlinkten Bildern hin- und herzuklicken ... aber seinerzeit waren ja auch die Übertragungsgeschwindigkeiten bei den meisten Leuten sicher noch auf Modem-Niveau. Im Grunde genommen dürfte die fc erst jetzt so richtig Spaß machen, wo die Technik schneller und die Bildqualität besser geworden ist; ich bin ja noch nicht einmal ein halbes Jahr dabei. LG, Eckhard
  • Helene Kramarcsik 6. Dezember 2007, 9:11

    Ja, die Nachwirkungen sind groß, mind. so groß wie der finanzielle Schaden. Zwar konnten innert 14 Tage Notwege und Provisorien errichtet werden, damit das Tal wieder auf dem Landweg erreicht und versorgt werden konnte und die Kinder wieder zur Schule gehen konnten, aber bis alle Schäden technisch gesehen behoben waren, dauerte es fast 2 Jahre. Die wichtigsten Infrastrukturen konnten zwar auch mit großer Anstrengung noch bis Ende November wieder hergestellt werden, so daß auch der wichtige Wirtschaftsmoto Tourismus ohne Stottern im Dezember in Betrieb gehen konnte. Der Ausfall vom Rest des Sommertourismus war ohne Schaden genug, welchen so mancher Betrieb deutlich zu spüren bekam.
    So gesehen konnte mit Anstregung aller (Einheimische, Bundesbürger und auch Auslandshilfe) noch Ärgeres verhindert werden.
    Obiges Bild könnte heute in besserer Qualität eingestellt werden, weil nun die Uploadgröße höher ist, als es damals der Fall war. So hat natürlich der Vergleich einst und jetzt besonders darunter gelitten, weil vor allem das Katastrophenbild eine so starke Verkleinerung und somit Datenkomprimierung nicht verlustfrei vertragen konnte. Lösung wäre gewesen, zwei getrennte Bilder einzustellen. Aber wenige klicken dann auch noch hin und her, selbst wenn die beiden Bilder verlinkt sind.
    Danke für Deinen Besuch und Anmerkung.
    LG Helene
  • Eckhard Meineke 5. Dezember 2007, 19:27

    Okay, das ist eine dokumentarische Aufnahme, zu der ich mich im Hinblick auf die Bildqualität nicht äußern muss. Katastrophen dieser Art wirken nach, Jahre in den Häusern, ein Leben in den Herzen. LG, Eckhard
  • Helene Kramarcsik 21. Oktober 2007, 20:01

    @ Wilhelm
    Ja, das war damals schon unheimlich. Diese große Flut kam gegen Mitternacht. Mächtiges Rauschen und Donnern erregte unser Aufmerksamkeit. Hörte sich an, als würde eine Lawine kommen, nur geht dieser Lärm auch mal vorbei und hier hielt er an.
    Sirenen signalisierten, daß es sich dabei um eine ernste Hochwassersituation handeln mußte. Irgendwie war es schauerlich und so etwas hatte ich noch nie erlebt. Es grenzt an ein Wunder, daß dabei keine Menschenleben zu beklagen waren. Der Schaden war am Ende enorm hoch. Nun sind fast alle Schäden wieder behoben.
    LG Helene
  • Wilhelm H. 14. Oktober 2007, 23:58

    was für eine Horrorsituation, gut, dass du uns drauf aufmerkdam machst
    Gruß Wilhelm
  • Helene Kramarcsik 20. Dezember 2006, 13:19

    Vielen Dank für die Anmerkungen.
    Mit nachfolgender Karte will ich allen KommentarschreiberInen ein frohes Fest wünschen, und mich gleichzeitig für die mir erwiesene Aufmerksamkeit bedanken.
    Liebe Grüße
    Helene
  • Helene Kramarcsik 11. Januar 2006, 18:51

    @ Ivy
    Vielen herzlichen Dank für Deine Anmerkung.
    LG Helene
  • Ivy Ó Donóghúe 15. November 2005, 22:07

    Traurig wie schnall man selbst vergisst ... ich schrieb es bei Deinem Gatten schon unter das Bild, das ich mich dafür schäme. Aus den Augen aus dem Sinn .... nichts mehr in den Nachrichten und insofern auch nicht mehr präsent. Auch bei Dir kann ich nur sagen das Ihr beide sehr gute Arbeit macht. Wichtig das die Bilder zu sehen sind ... wichtig das man sieht, daß es für die Betroffenen noch lange nicht vorbei ist
  • Helene Kramarcsik 4. Oktober 2005, 15:50

    @ Zdenek
    Vielen Dank für Dein Kommentar. Angesichts der Schäden bleibt nur zu hoffen, daß auch tatsächlich viel Hilfe kommt. Evtl. tragen auch unsere Bilder dazu bei?
    Die Gefährdung dieser Arbeitsplätze der Donauchemie scheint nun doch abgewendet zu sein, nachdem das Land Tirol 50% Zuschuß aus dem Katastrophenfond versprochen hat, geht es nun mit diesem Werk auch weiter und die Kosten zur Reparatur dieses E-Werkes wurden mit ca. 6 Mio. Euro beziffert.
    LG Helene
  • Zdenek Baranek 2. Oktober 2005, 10:25

    Nicht alles hat man in Fernseher verfolgen können,so schlim es die Region getroffen hat.Gut,das es euere Reportagen und Bilder jetzt bei FC gibt.Es könte auch einige Hilfe mobilisieren.LG Zdenek
  • Günter Kramarcsik 30. September 2005, 11:06

    Habe nun auch ein ergänzendes Bild eingestellt
  • Helene Kramarcsik 15. September 2005, 12:26

    @ Ergänzungsinformation für alle Leser und Betrachter dieser Seite:

    Die indirekten Folgen aus diesen Schäden an diesem E-Werk sind unter einer Anmerkung von mir unter diesem Bild nachlesbar. Über 100 solche Industriearbeitsplätze sind nun gefährdet.

    LG Helene

  • Helene Kramarcsik 13. September 2005, 17:34

    @ Martin
    Vielen Dank für Dein Feedback und tausend Dank für Deinen und den Deiner Kollegen Einsatz. Ich dachte mir schon, daß Du mit einem der 16 Hubschrauber in den Einsatz geflogen wurdest. In diesem Fall bist Du über unser Haus geflogen. Kann Dir aber versichern, wir wurden verschont. Aber das Getöse und der Lärm der Flut holte uns um ca. 22:00 Uhr auch vor die Tür und dieser höllische Lärm dauerte fast die gesamte Nacht an.
    Ja, es ist schön zu wissen, daß man in höchsten Nöten nicht allein ist und daß sich jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten für den anderen einsetzt. Unsere Spendenfreudigkeit und frühere Hilfseinsätze bei Nachbaren in Not wird nun "zurück bezahlt". Aber eines möchte ich schon hervor heben, Südtirol zeigte immer schon großzügige Nachbarschaftshilfe, auch Eure Landesregierung, wie schon 1999 im Lawinenwinter. Auch damals erhielten wir viele internationale Hilfe, wie auch ein Bild von meinem Schatz Günter es eindrucksvoll zeigt
    Nicht zu vergessen sind aber auch alle tatkräftigen Hilfen der vielen tausend Gäste, welche blieben und selbst mit Hand anlegten.

    @ Jochen
    Danke für Deine Anteilnahme. Ja, ist schon ein Wahnsinn, welche Kräfte die Natur entwickeln kann.

    LG Helene
  • Jochen Schmidt-Oehm 13. September 2005, 16:35

    Wahnsinn!!!
    schmoehm
  • Mar T 13. September 2005, 14:57

    Ja da bin ich drüber geflogen - von der Kaserne in Landeck aus zum Einsatz nach Paznaun. Schlimm - aber gut zu sehen, wie viel Solidarität Tiroler aller drei Landesteile mit Tirolern haben. Wenn man bedenkt, dass gleichzeitig auf der anderen Hangseite - im Südtiroler Vinschgau - erhebliche Ernteschäden aufgrund der Trockenheit zu beklagen sind, dann wirft das nur eine von vielen Fragen auf ..............
    Bin bei Euch!!!
    Gruß
    M
    T
  • Helene Kramarcsik 13. September 2005, 8:30

    @ Carina
    Nein, das Kraftwerk steht noch, ist aber Totalschaden und die Wiederherstellung samt aller Wehren und Druckleitungen etc. wird an die 2 Jahren dauern. Nun sind es 14 Tage her und es wird noch immer Schotter und Schlamm aus der Anlage heraus transportiert.

    @ Martina
    Ja, da fühlt man sich ohnmächtig, ob solcher Naturgewalten. Die vollständige Wiederherstellung der Straßen wird noch mind. über 2 bis 3 Monate dauern. Allein die Eisenbahn wird noch 3 Monate unterbrochen bleiben.
    Die Notverbindung in das Stanzertal (Rosanna) konnte bereits vor 1 Woche fertig gestellt werden und ins Paznauntal (Trisanna) konnte heute teilweise nur 1-spurig wieder geöffnet werden, allerdings mit Tonnagebeschränkungen von 26to bzw. 30 to.
    Die Schulen konnten heute mit 1 Woche Verspätung wieder deren Pforten öffnen.

    @ Helmut
    Ja, Du hast vollkommen Recht! Hoffentlich wecken all diese Katastrophen nun endlich das Umweltgewissen der Menschheit!
    Angesichts der Schäden, sollte das Gewissen wach gerüttelt sein. Allein in unserem Bezirk bewegt sich der Schaden auf über 300 Millionen Euro, laut derzeit vorsichtigen Schätzungen. Erst nach 14 Tagen war man im Stande, eine genauere Schadeneinschätzung vorzunehmen.

    Vielen Dank für Eure Anmerkungen.
    LG Helene
  • Helmut Nossek 13. September 2005, 7:47

    Die Natur zeigt uns immer wieder, dass sie stärker ist als wir alle glauben. Jeder Eingriff von uns Menschen in ein funktionierenden Ökosystem verstärkt die Kräfte der Natur von Jahr zu Jahr. Die Unwetter der letzten Monate und Jahre sollten uns alle wachrütteln und uns dazu bewegen, die Natur und die Umwelt, die für uns von besonderer Wichtigkeit sind schützen. Wir sollten bedenken, ohne funktionierender Natur gibt es für uns Menschen kein überleben auf diesem wunderschönen und einzigartigen Planeten.

    lg helmut
  • Martina Cross 12. September 2005, 21:51

    meine guete! da fuehlt sich der mensch so ueberhaben und in wirklichkeit haben wir doch gar nix zu sagen......schoen dokumentiert! ich hoffe es geht langsam wieder aufwaerts!
    lg aus schottland
    m
  • Rina F. 12. September 2005, 20:54

    Es sieht sehr schrecklich aus! Wurde das Haus weggespült? Das sieht ja furchtbar aus!!
  • Helene Kramarcsik 6. September 2005, 9:53

    @ von Manfred bis Valeria
    Vielen Dank für Eure Anteilnahme und Anmerkungen.
    LG Helene
  • Valeria Schiefelbein 5. September 2005, 19:58

    Sehr interessant!!
    LG, Val
  • G. Weber 5. September 2005, 17:27

    Ich hatte wohl an Euch gedacht. ....
    Gruß Gabi
  • Manfred Lang 4. September 2005, 13:42

    @ Helene
    Recht herzlichen Dank für die ausführliche Information!
    Herzliche Grüße
    Manfred
  • Helene Kramarcsik 4. September 2005, 12:57

    @ Manfred
    Hier meine Feststellungen von der Durchfahrt:
    Eine Brücke vor dem Ort wurde beschädigt.
    Die Umfahrungsstraße (östliche Hälfte) wurde schwerst beschädigt, die Parkplätze sind großteils den Bach hinunter gespült.
    Auf der anderen Seite liegt in größerer Höhe der Waldfriedhof. Dieser wurde ebenfalls teilweise zerstört.
    Auf der Westseite des Ortes hat der Steißbach viel Material gebracht und so weit ich sehen konnte, hat er sein Material über der neuen Tiefgarage abgelagert.
    Wir blieben jedoch nicht stehen um alles evtl. genauer betrachten zu können, denn wir wußten, daß wir erst ein Sechstel des Weges hinter uns gebracht hatten. Bis wir zurückfahren konnten, war es dann schon dunkel und wir zogen es vor, durch den Arlbergtunnel zu fahren. Daher kann ich Dir nicht viel mehr berichten, außer daß der Verkehr derzeit über Nasserein geführt werden muß.
    Weiter Bilder kannst Du auch unter http://www.alpinesicherheit.com/ oder Filmberichte unter http://www.landeck.tv/ betrachten.
    LG Helene
  • Manfred Lang 4. September 2005, 12:09

    @ Helene
    Als Gast nach St. Anton werde ich sicherlich wieder kommen, selbstverständlich (!), denn eigentlich fahren wir in unser Appartement (Nasserein) schon wie in "unsere Wohnung" in den Osterferien!
    Ich hoffe, dass dort auf dieser geschützten, leichten Anhöhe nichts passiert ist!

    Über Schäden in St. Anton habe ich in den Medien in Wien eigentlich nichts erfahren!
    Kannst du mir vielleicht sagen (nach deinen Eindrücken beim Durchfahren), was dort in etwa in Mitleidenschaft gezogen wurde?
    Herzlichen Dank dafür!
    Herzliche Grüße
    Manfred

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