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Sven Michelsons


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Farbenspiel

Der Rundblättrige Sonnentau auf dem Schwarzen Moor

Seinen Namen hat der Sonnentau von den Sekrettröpfchen an den Blatträndern, die in der Sonne wie Tautropfen glitzern. Die Sekrettröpfchen des Sonnentau locken durstige Insekten an. Sie sind allein dazu da, um kleinen Insekten wie Fliegen und Mücken zum Verhängnis zu werden. Vom vermeintlichen Tautropfen angelockt wollen die Insekten dort ihren Durst stillen. Doch der Tautropfen entpuppt sich als klebriger Schleim, der das Opfer nicht mehr loslässt. Beim Versuch zu fliehen, kommt das Insekt mit immer mehr Tröpfchen in Berührung und wird so langsam durch die sich biegenden Fangarme in die Mitte gedrängt.
Anschließend krümmt sich das ganze Blatt ein, um die Beute mit den Verdauungsdrüsen in der Mitte des Blattes in Berührung zu bringen. Diese scheiden ein Sekret aus, das unserem Magensaft ähnelt. Es löst die Weichteile des Insektes, so dass die Pflanze sie mit ihren Tentakeln aufnehmen und für ihr Wachstum verwenden kann. Dieser Verdauungsprozess dauert mehrere Tage. Am Schluss bleibt nur der Insektenpanzer übrig, der mit dem nächsten Windstoß davon geweht wird. Mit diesem Trick gelingt es der kleinen Pflanze, auf nährstoffarmen Standorten wie Hochmooren und Heiden zu gedeihen. Das, was der Boden an Nährstoffen nicht bieten kann, holt sich der Sonnentau aus der tierischen Nahrung.

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Ordner Herbst 2012
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Exif

Kamera NIKON D80
Objektiv AF-S DX Micro Nikkor 85mm f/3.5G ED VR
Blende 4
Belichtungszeit 1/250
Brennweite 85.0 mm
ISO 200