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Was ist neu?

Albert Wirtz


Complete Mitglied, Südeifel

Fallen Roof Ruin

Ein weiteres Zeugnis der früheren Besiedelung Amerikas durch Indianer, zumindest bis ins 13. Jahrhundert, findet man etwas abseits der Hauptrouten in einem einsamen Canyon der Cedar Mesa Region im südlichen Utah.
Die vom Feuer der früheren Bewohner noch geschwärzte Decke ist genau über den gemauerten Behausungen herunter gefallen und legte so ein farbenprächtiges "Deckengemälde" frei. Wer genau hinsieht kann hier mehrere historische Handabdrücke schräg links über dem linken Fenster entdecken.

D200....Tokina 12-24@12 mm.....ISO-100.....F16.....1/2 Sekunde (12.06.2007, 11:13 Uhr);

ein Link, wie man´s auch aufnehmen kann:http://www.martres.com/han_fallen_roof.html
Nachtrag: das verlinkte Bild von Laurent ist insgesamt mehr ausgeleuchtet. Mir persönlich erscheint dies ein wenig zu hell. Vielleicht liegt´s auch daran, dass sich während meines Besuchs Schleierwolken gebildet hatten, so dass ich immer abwarten mußte, bis die Sonne sichtbare Schatten warf. Nur nebenbei sei erwähnt, dass an den Farben absolut nichts gedreht wurde. In der Tat ist dieser Ort ein fotografischer Leckerbissen, der nur von wenigen Insidern genutzt wird.

Kommentare 17

  • Christa Regina 3. Juni 2010, 20:02

    Bin durch das Foto von Andre Schwabe auf dieses gestossen und muss sagen, dass es mir noch einen Tick besser gefällt als in Hochformat.
    Lieben Gruss Christa

    PS: Es ist übrigens ein Hochgenuss für mich, ab und zu mal in Deinen Fotos zu stöbern. Meine Hochachtung.
  • Eva Maria Streit 10. September 2007, 5:33

    eindrueckliches und sehr interessantes motiv. schoen ins bild gesetzt
  • Eckhard Klöckner 1. September 2007, 13:31

    Traumhafte Farben und Formen!
    Gruß Eckhard
  • Reiner Boehme 30. August 2007, 21:58

    Sehr schöne Weitwinkelaufnahme. Erstklassige Farben. Das stürzenden Linien hätte ich aber entzerrt. Dabei geht allerdings an den Seiten etwas verloren.
  • Isabel Synnatschke 27. August 2007, 10:05

    Querformataufnahmen sieht man eher selten von dieser Location. Ich finde das aber eine sehr schöne Perspektive, wenn auch schon etwas verzerrt.

    @Andre: Ich sehe einen ziemlichen Farbunterschied auf meinem Monitor zw. den beiden Bildern. Dein Foto von der Fallen Roof Ruin ist deutlichst gelber als die eher rotbraune Aufnahme von Albert. :-)

    @Albert: Laurent seine ist etwas heller als Deine, aber das bedeutet nicht zwingend schöner! ;-)

    LG, Isa
  • Albert Wirtz 26. August 2007, 22:53

    @Birgit: ich würde die Hände in Matsch tunken, dann den Abdruck an die Decke, fertig. Zunächst ist das vielleicht rot bzw. in der Farbe des Schlamms. Dann Rauch vom Lagerfeuer und später Erosion, der trockene Lehm fällt ab, die Decke an dieser Stelle hell., oder so ähnlich.
    Gruß
    Albert
  • Birgit Vogel 26. August 2007, 22:44

    Welch ein Glück, dass es dort wenige Besucher gibt, dann kann man die Location in aller Ruhe genießen. Die Anassasi (bestimmt falsch geschrieben?) wussten schon, warum sie so clever versteckt gebaut haben!
    Die Hände an der Decke haben mich damals auch total fasziniert, wie die wohl entstanden sind?
    Deine Aufnahme bringt mich auf andere Gedanken - danke! Birgit
  • Marco Schweier 26. August 2007, 20:56

    Ein Wahnsinn, diese Farben. Das sieht ja völlig unwirklich aus. Kann mir gut vorstellen, dass da eine ganz besondere Stimmung aufkommt. Und vor allem scheint es offensichtlich sehr wenige Besucher zu geben.
    Gruss Marco
  • Peter Sonka 26. August 2007, 17:51

    Eigentlich eine sehr praktische Location für eine Behausung, geschützt von den Felsen gegen verschiedene Wetterverhältnisse und vor ungeladenen Gästen.
    Besonders interessant ist die "Decke" mit ihrer schimmernden Oberfläche. Da könnte man glatt denken, die wäre in PS bearbeitet. ;-)
    Gruß
    Peter
  • Lidschlag 26. August 2007, 13:54

    Ich kenne die Location nicht, finde aber die Aufnahme beeindruckend. Würde ich einen Titel wählen müssen, so wäre es sowas wie »Ordnung und Chaos« oder »Mensch und Kosmos. Die Wohnungen im unteren Teil des Bildes wirken geordnet, sind von Menschen gemacht, während für das Deckengemälde einzig und allein die Natur verantwortlich ist. Irgendwann wird alles einstürzen und so beweisen, dass der Mensch es niemals mit der Natur aufnehmen kann.
    Ja, hier könnte ich auch sitzen in dem Bewusstsein, dass der Menschheit irgendwann der Himmel auf den Kopf fallen wird, aber auch um die Stille des Ortes zu genießen.
  • Timeless-Pictures 26. August 2007, 13:21

    Hallo Albert

    Schön diesen Shoot in der FC auch mal im Querformat zu sehen. Ich bin ja schon mal froh, dass Du fast die gleichen Farben hast wie ich. Ich hatte an diesem Morgen auch wie verrückt fotografiert. Wollte genau den richtigen Moment abwarten. Schade nur,dass der eine große Stein nicht mehr an seiner Stelle liegt. In vielen Büchern kann man ihn noch sehen. Ich finde er sieht gut aus und passt in das Motiv. Werden dann wohl einige Touris weggeschoben haben. Ich selber habe mich aber gefragt wie der bewegt worden ist. Ich habe mal versucht ihn leicht anzuheben. Der ist ganz schön schwer. So jetzt werde ich mal noch ein kleines Abschiedsbild fertig machen. Morgen gehts ab für 4 Wochen nach Kasachstan. Im Moment kann ich noch nicht sagen ob ich im Hotel Internet habe. Die Cam habe ich im Gepäck. Habe in den letzten Wochen viele nette Locations gefunden. Dort gibt es auch den kleinen Bruder vom Grand Canyon, große Falls, Sanddunes und sogar Badlans. Vieles davon erinnert schon sehr an die USA. Ich hoffe ich kann mich an meinen 3 Wochenenden davon machen. Da es keine Karten von dort gibt und GPS Daten kaum zu haben sind werde ich mal unser GPS mitnehmen und einige Daten sammeln.

    Dir noch einen schönen Sonntag Andre

  • Michael Ledermüller 26. August 2007, 13:06

    wow...wieder so ein tolles Licht in einer Ruine. Gefällt mir sehr gut.
    Gruß Michael
  • Albert Wirtz 26. August 2007, 12:25

    @Martina: danke; klar hab ich den Riesenhoodoo gesehen, er ist ja das Zeichen dafür, dass man auf dem richtigen Weg ist. Kurz danach kann man die Fallen Roof bereits von unten erkennen.
    Gruß
    Albert
  • Martina Bie. 26. August 2007, 12:20

    Albert, das war erst schon eine unglaublich schöne Wanderung in diesem Canyon. Hast du auch den Riesen-Hoodoo kurz vor dieser Location gesehen?
    Das Haus ist ein weiteres wunderbares Zeugnis früher Wohn- und Lebenskultur. Vorbei...
    Aber dein Foto ist ausgezeichnet geworden. Diese Deckenstruktur aufzunehmen bereitet etwas mehr Mühe als beim House on Fire. Sie macht den Eindruck, als ob jeden Moment eine Blase o.ä. aufplatzen würde...
    Ich wollte, ähnlich wie du, allein sein dort und bin dann wieder ein paar Meter nach unten geklettert zu den großen Felsbrocken - ein Platz zum Innehalten und Aufschauen...
    Beim nächsten SW-Block zeige ich mal meine Version :-)).
    LG Martina
  • Albert Wirtz 26. August 2007, 12:11

    @Andrea: es war ein sehr eingehendes Erlebnis, unter dieser Decke vor einem der Eingänge zu sitzen, ca. 100 Meter über dem Canyongrund und den Blick in die Schlucht wandern zu lassen. Absolute Stille und der Gedanke, dass hier einmal über Generationen Menschen gelebt haben, deren Nachfahren nichts mehr mit dem gemein haben, was sie einmal waren haben mich sehr berührt.
    Ja irgendwann dachte ich daran, dass diese Decke weiter herunter fallen würde aber nicht, dass es mich treffen könnte.
    Gruß
    Albert