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Falkenburg (Gem. Wilgartswiesen, Landkr. Südwestpfalz), Felsenpforte der Oberburg

Falkenburg (Gem. Wilgartswiesen, Landkr. Südwestpfalz), Felsenpforte der Oberburg

Uwe Welz


Free Mitglied, Kaiserslautern

Falkenburg (Gem. Wilgartswiesen, Landkr. Südwestpfalz), Felsenpforte der Oberburg

Die Burg war ursprünglich eine Reichsburg (Ersterwähnung 1246). Ab 1410 teilten sich die Grafen von Leiningen und das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken die Burg, die gemeinsame Pflege dauerte bis 1785, d. h. bis gut ein Jahrhundert nach der Zerstörung durch französische Truppen im Jahr 1680.
An Archivalien besonders bemerkenswert ist ein erhaltener Teilungsvertrag aus dem Jahr 1427 und zwei Inventare aus den Jahren 1571 und 1593. Die wichtige Ost-West-Verbindung durch den Pfälzerwald war von jeher von strategischer Bedeutung.

Die Burgruine thront etwa 120 Meter über der Einmündung des Queichtals in den Talbereich unmittelbar östlich des niedrigen Übergangs in das Hirtenbach- bzw. weiter westlich Horbachtal, an der bis heute wichtigsten Ost-West-Verbindung im südlichen Pfälzerwald. Die Oberburg befindet sich auf einem nur bis 20 m breiten, aber 125 m langen Felsen.
Der Aufgang zur Oberburg erfolgt heute über eine 1926 an der Stelle der mittelalterlichen gebaute Holztreppe durch eine enge, sehr bemerkenswerte Felsenpforte mit seitlicher Sichtöffnung, die sowohl den Überblick über den Zugang als auch die Führung eines Seils für ein kleine Zugbrücke ermöglichte – Spuren einer Seilwinde sind an der Felswand innen ablesbar. Westlich der Treppenanlage des Felsentores schließen sich auf dem Oberburgplateau an: der Felsensockel des ehem. Bergfrieds (mit wenigen erhaltenen Buckelquadern an der Nordseite), eine nach 1426 eingerichtete Tankzisterne, und, eine Geländestufe tiefer, der Brunnenschacht, der in seinem mittleren Stück im Freien verläuft. Östlich, durch einen Hof getrennt, liegen die geringen Reste von Wohnbauten, auch hier ist ein geschoßhohe Geländestufe vorhanden. Die schmale Unterburg an der Nordostseite und ihr Zugang ist anhand der Felsbearbeitungen ablesbar, aufgehendes Mauerwerk ist nur wenig erhalten.
Auch der östlich anschließende Felsen (Vorsatzfelsen) war in die Befestigung einbezogen. Daneben weist der westliche Felsen Spuren von Bebauungen auf, erhalten hat sich hier v.a. allem eine in einem Felsspalt geführte Felsentreppe, die die Unterburg an der nördlichen Felsseite mit dem oberen Teil an der südlichen Felsseite verbindet.

Ansicht der Felsenpforte von innen, von WNW.

Aufgenommen mit Nikon D700 mit AF-S 1:2,8 14-24 mm mit Brennweite 16 mm.

Kommentare 2

  • IndustrieZeit 22. März 2015, 8:21

    Eine gute Dokumentation in Bild und Text.
    LG Norbert
  • Ali Kusoglu 14. April 2013, 8:46


    _______!!!//______
    ______( ô ô )_____
    ___ooO-(_)-Ooo___

    ***** Großartig *****

    wünsch dir einen guten Start in die neue Tag.

    Liebe Grüße Kusoglu

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Exif

Kamera NIKON D700
Objektiv ---
Blende 11
Belichtungszeit 1/20
Brennweite 16.0 mm
ISO 320

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