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Jürgen Kuhlmann


World Mitglied, Dortmund

Fahrgeschäft

Das Betreiben einer Fahrradrikscha ist für viele Inder ein Weg, sich das Existenzminimum zu sichern. Von morgens bis abends bahnen sich die Rikscha-Wallahs, mit ihren wendigen Gefährten, einen Weg durch Indiens dichten Straßenverkehr. Was am Ende eines Tages bleibt muss einer mehrköpfigen Familie zum Leben reichen. Durchschnittlich bleiben dem Kuli und seiner Familie um die 1,50 Euro pro Tag. Obwohl dies nicht viel ist, sichern diese Einnahmen das Überleben tausender Familien in Indien.
Allein in New Delhi sind 70.000 Fahrradrikschas registriert. Die Zahl der nichtregistrierten Rikschas ist wesentlich höher. Doch jetzt sollen die Fahrradrikschas aus dem Straßenbild verschwinden. Mit der Begründung die Rikschas seien Schuld an dem in Indiens Großstädten allgegenwärtigen Verkehrschaos, möchte die Indische Regierung diese Art des Personentransports von Indiens Straßen verdrängen.

Kommentare 4

  • Thomas Hörhold 1. September 2013, 21:33

    Also ich geniesse immer meine Fahrten mit Fahrradrikschas. Es ist ein gemütliches fahren, und man kann gut das Treiben rechts und links beobachten!

    Schlechtes Gewissen? Warum das??? Der Fahrer finanziert mit dieser Arbeit sein täglich Brot, und das seiner Familie. Gibt es in Deutschland etwa keine Menschen, die schwer körperlich arbeiten müssen?

    Gruss,
    Thomas
  • Schokoinsel 1. September 2013, 7:47

    Obwohl er in die Kamera lächelt, ein beklemmendes Gefühl überkommt mich. Wenn man das ganze Foto betrachtet,ist es traurig zu sehen, in was für einem Dreck er seine Speise einnimmt und noch unvorstellbarer für uns, das Geschirr dort zu säubern. Es ist traurig wie tausende ihre Familien ernähren, aber oft der einzigste Weg. Auch wir ließen uns auf Java von einer Fahrradrikscha durch die Stadt fahren, was für uns nicht einfach war,denn wir konnten die Fahrt nicht genießen,und kamen uns sehr fehl am Platz vor. Auch wenn wir wußten, das der Verdienst für ihn dringend nötig war.
    Liebe Grüße Sylvia
  • Brilu 31. August 2013, 21:37

    Ein beeindruckendes Bild, und trotzdem wäre es schlimm für diese Menschen, die Arbeit zu verlieren. Ein Tuck Tuck können sich die wenigsten leisten. Wir hatten auch ein seltsames Gefühl, als wir uns durch Jaipur fahren ließen, aber sie hätten nichts verdient. LG Brigitte
  • Kolkata 31. August 2013, 21:29

    Ja, gut recherchiert! Genau so ist es,
    Noch schlimmer sind die "Pferdemenschen" in Kolkata, die statt dem Fahrrad nur ihre Füße haben.

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Ordner Indien 2013
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Exif

Kamera Canon PowerShot SX40 HS
Objektiv Unknown 4-150mm
Blende 3.2
Belichtungszeit 1/60
Brennweite 5.6 mm
ISO 125