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Kommentare 2

  • Oli.xxx 13. April 2013, 15:08

    Bei der Haut hast Du´s etwas übertrieben, die wirkt ja richtig wächsern. Too much in meinen Augen.
  • Nidhoeggr 13. April 2013, 7:10

    So, dann wollen wir mal:


    1. Körpersprache:
    Seit zig Jahrzenten macht das berüchtigte "Lippen-Geöffnet-Syndrom" die Portrait-Fotografie-Runde, und das weltweit.....

    Models setzen instinktiv diese Gestik ein, um Laszivität zu vermitteln, alllerdings bedeutet ebenselbiges grob psychologisch - isoliert betrachtet - Überraschung, "Etwas-Sagen-Wollen", was in den meisten Fällen mit der Intention, Lasziviät zu vermitteln, kollidiert.

    Die absichtlich geweiteten Augen bzw. die bewusste Anspannung der Augenlider hierbei verstärken diesen - "zwanghaften" - Eindruck, ebenso wie die Kopfrotation.

    2. Belichtung, Schattierung(& Make-Up), Tonwertumfang:
    - Die Netzhautreflexion hätte man durch Polfiltereinsatz vermeiden können, nachträgliches Überstempeln hingegen erfordert a) Geduld und ist b) nicht Mittel der Wahl, evtl. hätte hierbei Abdunklung Abhilfe verschaffen können, sodass der "weiße Punkt" darin nicht so arg ins wortwörtliche Auge sticht.
    - Das Make-Up ist mMn ein Tick too much, sicher spielt hierbei Geschmackssache eine Rolle, doch in Kombi mit dem tatsächlichen Taint und dem relativ hellen Lippenstift wirkt das Portrait noch weicher
    - Dem entgegen stehen die markanten Augen inkl. des Kajaleinsatzes(welchen ich persönlich als trefflich eingesetzt empfinde), ebenso wie das Haar und der hohe Schwarzanteil des HG's
    ---> Abhilfe verschaffen kann hier u.a. eine zusätzliche Lichtquelle(Blitz, Diffussor etc.) von links, der für etwas stärkere Schlagschatten im Gesicht sorgt, muss man natürlich schauen, wie sich das auf das Make-Up auswirkt und nachfolgend im Gesamten(==> nicht zu hart eben).

    3. Bildaufteilung, Schnitt, Sonstiges:
    - Bildaufteilung ist mMn gelungen, nichts ist zu sehr in der horizontalen/vertikalen Mitte
    - sicher spielt auch Geschmackssache bei den horizontalen Schnitten eine Rolle, doch oben hätte man m.E. noch etwas mehr hineinpacken können, da links Haar aus dem Bildende ragen, sowie auch rechts(könnte man auch überstempeln). Unten der Schnitt hingegen ist m.E. trefflich, denn der "Zulauf" der beiden Haarverläufe ist am unteren Bildende gegeben(joa mai, die Kette lenkt ein bisschen ab, da unvollkommen)
    - Das Ohr ist m.E. sehr unglimpflich eingeschwärzt worden, hier hätte man einen Verlaufsfilter via Lightroom anwenden können oder - je nachdem, welche Programme zur Verfügung stehen - difizileres Abdunkeln mit teilweise geringerer Deckkraft durchführen müssen, um es harmonischer zu gestalten.
    - Das Logo ist penetrant ohnegleichen....
    - Sehr positiv finde ich, ist, dass der HG Struktur aufweißt und das Gesicht nicht als "0815-freigestellt" ausschaut.



    Mein persönliches Fazit:
    - die Authenzität der Körpersprache ist mMn stark mit Potential behaftet, u.a. wird hier nicht klar, welche Emotion hier die Fotografin zu vermitteln versuchte
    - Oben das "Fitzel-Haar" überstempelt, mit feiner abgedunkeltem Ohr und weniger penetrantem Logo würde es mir sehr gefallen.

    Potential ist allemal da, schlecht ist das Bild nicht, jedoch auch nicht aus der Masse der Portraits hervorhebend, einer der wichtigen Aspekte ist bei Portraits - sowohl für die Fotografen/Fotografierenden als auch für die Models selbst sind:
    - "aus sich raus zu kommen"
    - sich in ein Konzept hineinzuversetzen
    ----> sich selbst eine Emotion ins Gedächtnis hervorrufen(im Schauspiel schaut es da nicht anders aus, ob nun Hollywooddarsteller o.S.), um das jeweilige Konzept, die jeweilige Emotion/Atmosphäre vermitteln zu können.

    G, Nidhoeggr.
    Ps: Bei Fragen, fragen. ;-)

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Exif

Kamera FinePix F60fd
Objektiv ---
Blende 2.8
Belichtungszeit 1/170
Brennweite 8.0 mm
ISO 200