Diese Website verwendet Cookies, um verschiedene Funktionalitäten bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren. Durch die Nutzung dieser Website erklärst Du Dich damit einverstanden, dass Cookies verwendet werden. Weitere Informationen  OK

Was ist neu?

Helga Broel


World Mitglied

Eyre Hwy, Oktober 2007

Eyre Highway
zwischen Norseman und Balladonia

Eine der großen Überlandstraßen Australiens ist der Eyre Highway.
Er beginnt oder endet, je nachdem, wo man die Reise beginnt, in Norseman und führt über 1.500 km bis nach Port Augusta am Spencer Golf.
Er wurde benannt nach dem Entdecker und Forscher Edward John Eyre, der 1841 mit John Baxter die erste Ost- West – Durchquerung des australischen Kontinents versuchte. Sie bewältigten die Riesenstrecke, von Adelaide bis Albany, zu Fuß, in fünf Monaten. Auf der Strecke litten sie unter quälendem Durst, Hunger, physischer Erschöpfung und erlebten wütende Angriffe der Aborigines. John Baxter überlebte diese übermenschliche Strapaze nicht.

Der Eyre Hwy ist seit Ende der 70er Jahre vollständig Asphaltiert. 2007 wurde er an manchen Stellen höher gelegt, da Streckenabschnitte in der Regenzeit unter Wasser standen und oft eine Woche und länger nicht befahrbar waren.

Das bekannteste Gebiet, durch das der Highway führt, ist
NULLARBOUR PLAINS
Der Name orientiert sich an der lateinischen Bezeichnung für „baumlos“, ein treffender Name, denn über mehrere Kilometer sieht man rechts und links nicht einen Baum.
Die Nullarbour – Region endet abrupt an der Küste der Great Australian Bight, einer besonders gefährlichen, immens beeindruckenden Steilküste, hinter der sich der Ozean bis an die Küste der Antarktis erstreckt. Die kleinen Abstecher zu den Aussichtspunkten, auf die am Highway hingewiesen wird, sollten man unbedingt anfahren, der Blick ist atemberaubend.
Die wilde Küste bietet dem Reisenden Gelegenheit, eines der größten Tiere überhaupt zu beobachten. Im Winter und Frühling versammeln sich hier nämlich Südliche Glattwale, um ihren Nachwuchs zur Welt zu bringen und zu umhegen.
Bester Aussichtspunkt ist Head of Bight ein kurzes Stück östlich des Parks.

Nach langer Fahrt durch die Wildnis, beginnt in Ceduna, einer kleinen Küstenstadt in Südaustralien, wieder die Zivilisation.

Kommentare 9

  • Markus Hirschbeck 15. Oktober 2009, 14:03

    klasse szenefoto
    die ganze kulisse hat eine super tiefenschärfe
    vg
    markus
  • Klaus Kuinke 11. Oktober 2009, 22:41

    Ich schließe mich der Meinung vom Wolfgang an und möchte auch die Bäume an den Seiten hervor heben, Klasse. Lieben Gruß Klaus
  • Wolfgang Kölln 11. Oktober 2009, 18:44

    Klasse, wie schön du hier das Treiben und die Betriebsamkeit dieser Baustelle bis hin zum allerletzten Fahrzeug daregstellt hast, Helga. Die Bäume links und rechts der Straße sehen ebenfalls fantastisch aus!
    Gruß Wolfgang
  • Zwecke 10. Oktober 2009, 13:46

    starke aufnahme, aber die farben, sind die echt? unglaublich.
    lg horst
  • Hoernchen - Oliver 10. Oktober 2009, 9:45

    Tolles Bild das zeigt wie hart das Leben in OZ sein kann!
    Die Leute die diese Strassen alljährlich wieder herstellen leben in Camps entlang der Strasse und sind weit ab von Ihren Familien.
    Sie leben und arbeiten getreu dem Motto der Australischen Hymne
    ..... Beneath our radiant Southern Cross
    We'll toil with hearts and hands,
    To make this Commonwealth of ours ......
    Gruß Olli
  • Richard. H Fischer 10. Oktober 2009, 0:45

    Whow, gutes Foto von der gewaltigen Baustelle. Hat eine tolle lebendige Wirkung. Lieben Gruß, Richard
  • Lichtspielereien 10. Oktober 2009, 0:34

    Ich glaube die werden genau wie wir hier nie mit dem Straßenbau fertig, egal wo auf dem ganzen Kontinent
    LG
    Verena
  • Joerg Fischoetter 9. Oktober 2009, 22:53

    Aus Gewohnheit fällt erst auf den zweiten Blick auf, dass die trucker rechts fahren... Lebendige Strassenszene in interessanter Färbung (orange - oliv).
    Gruss Joerg
  • Müller Anita 9. Oktober 2009, 22:11

    Sehr schöne Doku.
    Weiterhin viel Spaß auf deinen Reisen.
    LG Anita