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Helga Broel


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Eyre Highway, April 2009

Eine der großen Überlandstraßen Australiens ist der Eyre Highway.
Er beginnt oder endet, je nachdem, wo man die Reise beginnt, in Norseman und führt über 1.500 km bis nach Port Augusta am Spencer Golf.
Er wurde benannt nach dem Entdecker und Forscher Edward John Eyre, der 1841 mit John Baxter die erste Ost- West – Durchquerung des australischen Kontinents versuchte. Sie bewältigten die Riesenstrecke, von Adelaide bis Albany, zu Fuß, in fünf Monaten. Auf der Strecke litten sie unter quälendem Durst, Hunger, physischer Erschöpfung und erlebten wütende Angriffe der Aborigines. John Baxter überlebte diese übermenschliche Strapaze nicht.

Der Eyre Hwy ist seit Ende der 70er Jahre vollständig Asphaltiert. 2007 wurde er an manchen Stellen höher gelegt, da Streckenabschnitte in der Regenzeit unter Wasser standen und oft eine Woche und länger nicht befahrbar waren.

Das bekannteste Gebiet, durch das der Highway führt, ist
NULLARBOUR PLAINS
Der Name orientiert sich an der lateinischen Bezeichnung für „baumlos“, ein treffender Name, denn über mehrere Kilometer sieht man rechts und links nicht einen Baum.
Die Nullarbour – Region endet abrupt an der Küste der Great Australian Bight, einer besonders gefährlichen, immens beeindruckenden Steilküste, hinter der sich der Ozean bis an die Küste der Antarktis erstreckt. Die kleinen Abstecher zu den Aussichtspunkten, auf die am Highway hingewiesen wird, sollten man unbedingt anfahren, der Blick ist atemberaubend.
Die wilde Küste bietet dem Reisenden Gelegenheit, eines der größten Tiere überhaupt zu beobachten. Im Winter und Frühling versammeln sich hier nämlich Südliche Glattwale, um ihren Nachwuchs zur Welt zu bringen und zu umhegen.
Bester Aussichtspunkt ist Head of Bight ein kurzes Stück östlich des Parks.

Nach langer Fahrt durch die Wildnis, beginnt in Ceduna, einer kleinen Küstenstadt in Südaustralien, wieder die Zivilisation.

Eyre Hwy, Oktober 2007
Eyre Hwy, Oktober 2007
Helga Broel

Kommentare 10

  • Klaus Kuinke 11. Oktober 2009, 22:31

    Diese Straßen bin ich mit dem Eberhard ( The Wanderer )durch Süd West Africa gefahren, nur nicht auf Asphalt sondern auf Naturstraßen, und wie auf Deinem Bild klasse festgehalten pillegrade bis zum Horizont und wenn man da angekommen war dann wieder diese gleiche unendliche Weite. Viele Grüße Klaus
  • Wolfgang Kölln 11. Oktober 2009, 18:47

    Genau so liebe ich es: Straßen mit "roten" Streifen, die unendlich lang wirken, die nicht die kleinste Biegung aufweisen, und wo Fahrzeuge, die am Horizont auftauchen, in der Luft zu schweben scheinen... Einfach großartig; Australien pur eben... ;-)))
    Gruß Wolfgang
  • Maik Radke 11. Oktober 2009, 15:34

    bis zum Horizont ...
    und dann immer noch weiter .
    Genau das bringst Du shr gut rüber.


    LG
    Maik
  • Erika Basel 11. Oktober 2009, 11:25

    tolle aufnahme von dieser schnurgeraden straße ist das, auch die aufnahme von umbau ist stark. auch hier wieder die schönen farben. lg erika
  • Zwecke 10. Oktober 2009, 13:53

    so eine unglaubliche tiefe verleidet mit 200 km/h dahin zu brausen, blitzer stehen da mit sicherheit nicht ?
    tolle aufnahme, unglaublich diese farben.
    dir ein schönes wochenende.
    lg horst
  • Richard. H Fischer 10. Oktober 2009, 0:46

    Oh yes, and so it goes on and on and on! Lieben Gruß, Richard
  • Lichtspielereien 10. Oktober 2009, 0:35

    Solche Straßen sind aber nicht unbedingt die Tagesordnung oder hat es sich von 2005 bis jetzt sooooo verändert dort ?
    LG
    Verena
  • Joerg Fischoetter 9. Oktober 2009, 22:55

    Aaahh, sieben Kilometer Sichtweite, ich liebe dieses Motiv! Man kommt ja auch schwer daran vorbei...
    Gruss Joerg
  • Roland Brunn 9. Oktober 2009, 20:32

    Deine Dokumentation mit den beiden Fotos als Vergleich ist beeindruckend, Helga !
    VG Roland
  • Lampropeltis Lampropeltis 9. Oktober 2009, 20:23

    Spitze!!....diese Weiten....
    LG
    lamp