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Etwas gegen den Wind...

Etwas gegen den Wind...

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Manfred Bartels


World Mitglied, Dörverden

Etwas gegen den Wind...

Annoraaq- das ist in Kalaallisut, der Sprache der Grönländer das Wort für "etwas gegen den Wind".
Es beschreibt ein Kleidungsstück mit Kapuze nur mit einem Schlupfloch für den Kopf.
Auch dieses Wort wurde in unsere Sprache übernommen - Anorak.
Diese beiden Grönländer kamen wohl von einem festlichen Termin, so habe ich sie ansonsten nicht rumlaufen sehen.
Neben 'Kajak' und 'Anorak' wurde noch das Wort 'Iglu' in unsere Sprache übernommen.

Bei Wikipedia habe ich eine interessante Information gefunden.
"1076 gab Adam von Bremen in seiner Geschichte des Erzbistums Hamburg den ersten schriftlichen Nachweis über die Besiedlung und Christianisierung Grönlands, das bei ihm Gronland heißt. Grönland gehörte damals kirchlich administrativ zum Erzbistum Hamburg-Bremen."

Ist schon interessant im Norden....

Kommentare 6

  • Ulrich Kirschbaum 14. September 2011, 12:58

    Vielen Dank für Deine ausführlichen Informationen; das war eine Kurzlektion, wie ich sie mir wünsche. Ich werde aber - Deinem Rat folgend - auch noch in den angegebenen Links lesen (geht aber erst morgen).
    mfg Ulrich
  • Manfred Bartels 13. September 2011, 23:40

    @Ulrich
    Da solltest Du ein wenig nachlesen. Immerhin sind alle Grönländer automatisch dänische Staatsbürger und damit EU-Mitglieder.
    Natürlich gibt es noch richtige Jäger unter ihnen und nördlich des Hundeäquartors auch noch viele Hundegespanne. Regional ist es aber wohl sehr unterschiedlich. Je weiter Du in den Norden kommst, desto ursprünglicher lebt die Bevölkerung.
    Nach Wikipedia sind etwa 88% der etwa 59 000 Einwohner Grönlands Nachfahren der Kalaallit, einer Untergruppe der Inuit. Die restlichen 12 % sind europäischen, meist dänischen Ursprungs. Zu 90 % leben sie in der Hauptstadt. Die übrigen in größeren Orten.
    Ilulissat ist der drittgrößte Ort mit etwa 4500 Einwohnern.
    In Ilulissat gibt es Fischfangindustrie. Dort ist die Diskobucht reich an schwarzem Heilbutt und Grönlandkrabben, die exportiert werden.
    In anderen Regionen werden Minerale wie etwa "Seltene Erden" abgebaut. Hier erhofft man sich größere Erträge durch den Rückgang des Eises.
    Natürlich gibt es auch Verkäufer im Supermarkt, es gibt Bäcker, Elektriker, Mechaniker, Zimmerleute und Bankkaufleute.
    Sie leben wirklich nicht mehr in Hütten. In Nuuk gibt es eine Universität, viele der Studenten gehen allerdings wohl nach Kopenhagen ins Studium.
    Dafür ist es wichtig, dass sie auch Dänisch lernen.
    Im Süden gibt es vermehrt Landwirtschaft.
    Die Westgrönländer unterscheiden sich erheblich von den Ostgrönländern, ich habe gelesen, dass sie sich nicht einmal verständigen können. Das Inlandseis hat sie bisher getrennt, Kontakt mit Europäern hatten die Ostgrönländer erst vor etwa 100 Jahren.
    Es gibt etliche Arbeitsplätze, soviele Grönländer sind es ja auch nicht.
    Allerdings sind wohl nicht alle Jobs ganzjährig auszuüben.
    Das Klima ist da wohl mitentscheidend.
    Natürlich kommt auch noch der Tourismus dazu, keine unwichtige Einnahmequelle wie überhaupt das Dienstleistungsgewerbe mit Hotels, Restaurants, Cafes, Souvenirshops und Reiseanbietern.
    Zusätzlich muß Dänemark aber einen Großteil an Unterstützungsleistung aufbringen.
    In Rodebay wurde jetzt ein Lehrer eingestellt, er kam aus Dänemark. Jetzt können die Kinder dort wieder Dänisch lernen.
    Allerdings sind es nur zwei Kinder in der Schule.
    Vieles wird auch als Geldleistung ähnlich unserer Sozialhilfe erbracht.
    So, jetzt hab ich erstmal genug geschrieben.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%B6nland
    Geh mal zu Wikipedia wenn Du noch etwas mehr lesen möchtest.
    Oder schau mal bei Greenland Minerals rein.
    http://www.ggg.gl/
    Ist interessant.
    LG Manfred
  • Ulrich Kirschbaum 13. September 2011, 23:06

    Hier sieht man, dass es sich nicht um Nachfahren der Wikinger handelt, sondern um Inuit. Machen sie das Gros der Einwohner aus oder sieht man mehr "Weiße"? Wovon lebt man dort? Fischfang? (Dazu braucht man Kapital). Tourismus? (Sicher zu wenige, um davon leben zu können). Bodenschätze? (Auch für deren Ausbeutung bedarf es erst einmal kräftiger Invetitionen). Landwirtschaft? (Sicher - bisher - noch kaum Ackerbau; für Viehzucht wahrscheinlich auch zu kalt).
    Ich weiß eigentlich gar nichts über Grönland (und schäme mich dafür ein wenig).
    mfg Ulrich
  • Marianne Schön 13. September 2011, 22:43

    Schön... wie die Herren hier flott daher kommen.
    NG Marianne
  • Manfred Bartels 13. September 2011, 15:01

    @Carsten
    Damals ging es wohl um Seelen, egal wo sie zu finden waren.
    Die Christianisierung hat kaum einen Winkel unserer Welt vergessen. Und die Missionare müssen harte Kerle gewesen sein, wenn sie mit Segelschiffen dorthin unterwegs waren. Leifur Eiríksson hatte Amerika gerade entdeckt.
    LG Manfred
  • CPPHOTO 13. September 2011, 14:52

    ich finde vor allem interessant, dass über derartige entfernungen damals kommuniziert wurde, was ja mit Risiken verbunden war. Also wird man es nur gemacht haben, wenn es sich gelohnt hat. Wofür auch immer...
    Gruß, Carsten.

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