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Marcus Propostus


Pro Mitglied, Zürich

Es ist so still …

Es ist so still, seit du gestorben bist!
So furchtbar still …
Sonst theilte ich nach deinem Gehn und Kommen
Den Tag mir ein, und jede Stunde hatte
Ihr schönes Amt und ihre liebe Pflicht -
Nun kann ich thun und lassen, was ich will,
Giebt es doch nichts, das Fröhlichkeit bedeute. -
Die mich besuchen, sind mir fremde Leute,
Sie kannten dich und meinen Reichtum nicht,
Sie wissen nicht, was ich mit dir verlor.
Nur aus der Kinder lieblichem Gesicht
Schaut heimlich wohl dein liebes Bild zurück,
Auf meiner Schwelle steht das alte Glück
Und lacht mich an – bis sich die Schatten dehnen
Und die erträumte Seligkeit versinkt. -
Wer weiß um solche Bitterkeit der Thränen,
Um solche Sehnsucht, die ins Leere winkt!

Anna Ritter
(1865-1921)

Kommentare 4

  • Martina4 Mayer 1. März 2013, 19:55

    tolles Foto, mag ich
  • Marcus Propostus 27. Februar 2013, 23:26

    Wieso sorry? Bei mir braucht sich niemand für seine eigene Meinung zu entschuldigen, gell! :-)
  • Traumtänzer(in) 27. Februar 2013, 23:14

    Wie traumhaft schön... (wenn auch der Kontrast viell. ein bissl zu stark... sorry...^^)... und der Text bleibt wohl - in gewisser Weise - immer aktuell...
    LG
  • weisse feder 27. Februar 2013, 12:43

    ein sehr melancholisches bild, sehr fein dein blickwinkel und auch vom text, der vor soooo langer zeit geschrieben wurde, bin ich angetan.... mag ja die alte sprache so gern, thränen statt tränen und thun statt tun.. das gefällt mir sowieso;))

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Kategorie Motive
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Kamera DSC-HX1
Objektiv ---
Blende 4
Belichtungszeit 1/160
Brennweite 23.9 mm
ISO 125