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Klaus-Peter Beck


World Mitglied, Bergheim

Erddynamo (2)

Das Projekt „Erddynamo – Eisen fließt“ der Remscheider Künstlerin Angela B. Clement führt die Museumsgäste in der Möllerung symbolisch zum Mittelpunkt der Erde. „Ich möchte hier in der Möllerung einen anderen Blick auf das häufigste Erdmetall Eisen, auf seine extraterrestrische Herkunft und seine für die Menschen überlebensnotwendige Wirkung bieten“, erklärt Clement.

Der innere Erdkern bildete sich bei einem Druck von über 3,6 Millionen bar und einer Temperatur von bis zu 7.000 Grad aus festem auskristallisiertem Eisen und hat einen Radius von ca. 1.220 Kilometern. Er schwimmt im dünnflüssigen Erdkern, den die Künstlerin am Ende des Stollens als Scheibe vor der Felswand aus Ruhrsandstein dargestellt hat. Hier „arbeitet“ der Erddynamo und erzeugt das Magnetfeld der Erde.

Auf der rechten Seite des Stollens führen zwei je 25 Meter lange magnetische Feldlinien auf schmalen Stahlplatten zurück zum Ausgang. Sie stehen für den Dynamoeffekt des fließende Eisens im Erdkern, der das Magnetfeld der Erde erzeugt. Zusammen mit der Atmosphäre ermöglicht das Magnetfeld das Leben auf unserem Planeten. Die magnetischen Feldlinien bilden in der Morse-Schrift des ersten elektromagnetischen Telegraphen von 1837 die Botschaft: "FLOWING IRON SAVES OUR EARTH". Vor dem Ausgang findet sich auf einer ovalen Stahlscheibe eine vereinfachende Skizze der Magnetosphäre unserer Erde.

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