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Was ist neu?

Werner Andris


Pro Mitglied, Glottertal

Entlang der jungen Donau_5

Auf der anderen Seite des Donautals liegt Schloss Bronnen.

Die für die Öffentlichkeit nicht zugängliche Burganlage befindet sich auf einem steil abfallenden Felsen im Oberen Donautal.
Die Burg entstand um 1100–1150 und wurde durch ein nicht näher bekanntes Freiadelsgeschlecht aus der Fridinger Umgebung erbaut. Um 1200 wurden die „Herren von Bronnen“ erstmals erwähnt.
Ab 1241 befanden sich die Burg und die Stadt Mühlheim im Besitz der Grafen von Zollern.
1409 bis heute im Besitz der Herren von Enzberg; immer zur Herrschaft Mühlheim gehörig.
Mitte des 18. Jh wird die Burg baufällig, Umbau des Wohnturms zu einem Jagdschloss;
1755 Barockschloss errichtet, sog. Jägerhaus (links), Wohnteil der früheren Burg.

Während der Zeit des Nationalsozialismus kam es zur Enteignung durch das NS-Regime zu Gunsten der NS-Reichsfrauenführerin Gertrud Scholtz-Klink, welche jedoch die Burg kaum nutzte. Aus dieser Zeit rührt eine jüngere Gespenstergeschichte. Opfer der Geisterattacke soll 1935 die damals auf Schloss Bronnen lebende Reichsfrauenführerin gewesen sein. Die Geister hätten die NS-Funktionärin so erschreckt, dass sie zu den Mönchen auf dem benachbarten Gallushof geflüchtet sei. Mit Verweis auf die Klausur verweigerten die Mönche der Frau den Einlass und sie musste, so die Erzählung, die Nacht im Kuhstall verbringen.

Nach Kriegsende 1945 gelangte Bronnen wieder in den Besitz der Herren von Enzberg.
Quelle: Wikipedia sowie Infotafel am Donauwanderweg

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Kamera NIKON D70
Objektiv 18-125mm f/3.5-5.6 G
Blende 10
Belichtungszeit 1/400
Brennweite 78.0 mm
ISO 200