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Gottfried S.


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EISENBAHNMUSEUM IN NAGYCENK - UNGARN

http://erlebnisbahn.at/erben/nagycenk.htm

Die Lokomotive Nr. 10 wurde von der Lokomotivfabrig Georg Sigl in Wr. Neustadt im Jahre 1870 als Tenderlok erbaut. 1885 war sie im Stahlwerk Ózd der Rimamurány-Salgotarjáner Eisenwerke in Betrieb. Später stattete man sie mit einem Schlepptender aus. Zuletzt versah die Lokomotive bis 1992 in der Plattenfabrik in Borsodnádasd Dienst, bevor sie in das Eigentum des Budapester Verkehrsmuseums überging. Nach ihrer Aufarbeitung 1993 durch die Zugförderungsleitung Sopron der GySEV kam sie ins Museum nach Nagycenk.
Nach ungarischer Auffassung ist die Lok Nr. 10 mit 122 Einsatzjahren die am längsten in Betrieb gestandene Dampflok der Welt ------

Die Lok 495,5001 wurde für die Werkbahn des Stahlwerkes Diósgyőr (Perecesi bányavasút - Grubenbahn Pereces) bei Miskolc in Nordungarn gebaut, bei ihrer Ablieferung trug sie die Betriebsnummer 411,005. Anläßlich der Übernahme des Werkbahnbetriebes durch die MÁV im Jahr 1948 erhielt die Lok ihre heutige Nummer. Nach der Auflösung der Grubenbahn im Jahre 1971 versah die Maschine noch bis zu ihrer Außerdienststellung im Jahr 1972 ihren Dienst auf dem Gebiet innerhalb des Stahlwerkes, welches zu dieser Zeit den Namen "Lenin Kohászati Művek" (Lenin-Stahlwerke) trug. Im Jahre 1978 wurde die Lok von der MÁV-Hauptwerkstätte Debrecen für das Museum restauriert.---------------
Der Lebenslauf der Lokomotive Nr. 5 ist schnell beschrieben. Seit 1916 stand sie auf dem Werkbahnnetz der Zuckerfabrik Kaposvár (südlich des Plattensees) in Verwendung, nach ihrer Außerdienststellung war sie von 1973 bis 1978 im Hof der MÁV-Direktion Pécs ausgestellt. Nach der Restaurierung durch die MÁV-Hauptwerkstätte Debrecen im Jahre 1978 kam sie ins Museum nach Nagycenk -------------

Die Baureihe 490 ist die ungarische Standard-Schmalspurtype. Die hier gezeigte 490,057 wurde im Jahr 1950 von der MÁVAG Lokomotiv- und Maschinenfabrik in Budapest für die Nyírbodroger Schmalspurbahn (Streckennetz um Nyíregyháza und Sárospatak) in Nordostungarn geliefert und kam später auf die Steinbruchbahn nach Szob, wo sie bis 1980 in Betrieb stand. Nach ihrer Außerdienststellung wurde sie in der MÁV-Hauptwerkstätte Istvántelek aufgearbeitet und 1981 ins Museum nach Nagycenk gebracht-----------------------

Die Lok Nr. 21 wurde im Jahr 1900 von der Borsoder Bergwerksgesellschaft für die damals meterspurige Bahnlinie Sajókazinc-Rudabánya in Nordungarn geliefert. Später wurde die Bahnstrecke auf Normalspur umgebaut und die Lok kam in den Dienst des Stahlwerkes Ózd. Dort versah sie, mit einem Schlepptender ausgestattet, unter der Nummer 481-21 bis 1970 Dienst. 1978 wurde sie von der MÁV-Hauptwerkstätte Debrecen restauriert, wobei auch ihr ursprünglicher Zustand wieder hergestellt wurde. Die Lok 21 war die erste Lokomotive im Museum in Nagycenk--------------

Kommentare 3

  • Lautrec 4. Juli 2013, 13:38

    Klasse Doku in hervorragener Qualtät mit ausführlicher Info sehr ansprechend präsentiert !
    Lg Uli
  • Foto Pedro 3. Juli 2013, 17:02

    Die haben damals schon die Auslaufmodelle von Österreich bezogen :-)... Spaß
    Ich mache hier dumme Sprüche und Du hast Dir so viel Mühe gegeben mit Deiner Dokumentation in Wort und Bild ++++++
    LG Pedro
  • AnnyMae 3. Juli 2013, 13:08

    ... das dampft ja bis hier her - eine schöne Zusammenstellung und ein gelungener Text dazu - bis bald, Andrea