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Was ist neu?

Eberhard Kuch


World Mitglied, Hardthausen

Eingang zur Grabeskirche

Geschichte:
Zuerst stand hier ein Aphrodite-Tempel, wo schon vorher der Felsen Golgatha entfernt worden sein dürfte.
Der Bau der Basilika wurde von Kaiser Konstantin 326 in Auftrag gegeben und am 13. Sep. 335 eingeweiht. Er trat an die Stelle des römischen Heiligtum.
Die Anlage, die den Ort des Grabes und des in der Nähe liegenden Golgatha-Hügel einbezogen, bestand aus einer Rotunde um die zentrale Verehrungstätte.
Die Kirche wurde 614, bei der Eroberung Jerusalems durch den persischen Sassaniden-Herrscher Chosrau II. durch Feuer beschädigt. Das Heilige Kreuz durch den General Shahrbarz nach Klesiphon verschleppt, aber nach deren Vertreibung wieder aufgebaut.
630 marschierte Kaiser Herakleios triumphierend in Jerusalem ein und brachte das Kreuz wieder nach Jerusalem zurück.
Die früheren islamischen Herrscher ,wie Kalif Omar, beschützen die christliche Stätte in Jerusalem. So blieb der Bau weiterhin eine Christliche Kirche.
Am 18. Okt. 1009 wurde auf Befehl des Fatimiden Kalifen Al-Hakim die Grabeskirche zerstört und das Felsengrab abgebrochen, es sind nur noch Bruchstücke erhalten. Al -Hakim regierte in Kairo 1000-1021 und wollte seinen Untertanen den islamischen Glauben mit allen Mitteln aufzwingen.

Die Christen und Juden wurden am härtesten von seiner radikalen Einstellung getroffen.
Das Ereignis löste solches Entsetzen aus, dass der Nachhall schnell das Abendland erreichte. Es löste auch dort eine Welle der Empörung aus.
Die schwerwiegende Gewalttat wirkte dermaßen nach, dass sie zu einem auslösenden Moment für den 1.Kreuzzug wurde.
Bis 1042 konnte die christliche Gemeinde mit byzantinischer Unterstützung
einen Teil neu errichten. Die Fertigstellung und Erweiterung der Grabeskirche in ihrer heutigen Form stammt weitgehend von den Kreuzrittern, die sie am 15.Juli 1149, dem 50. Jahrestag der Einnahme Jerusalems, einweihten.
1955 wurde die Kirche renoviert.

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Exif

Kamera NIKON D700
Objektiv AF-S Zoom-Nikkor 24-70mm f/2.8G ED
Blende 8
Belichtungszeit 1/250
Brennweite 24.0 mm
ISO 640