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Klaus Degen


World Mitglied, Magdeburg

Eingang...

...durch das Gradierwerk zum Solepark Bad Salzelmen...
Bad Salzelmen kann auf eine mehr als 800-jährige Geschichte der Salzgewinnung zurückblicken. In Elmen wurde bereits im 12. Jahrhundert Sole gefördert. 1680 gingen die Stadt Groß Salze an das brandenburg-preußische Herzogtum Magdeburg. Groß Salze war als sogenannte Immediatstadt der Regierung des Herzogtums direkt unterstellt und lag im Holzkreis. Zwischen 1756–1765 wurde das Gradierwerk mit einer Gesamtlänge von 1837 Metern erbaut, es ist damit das größte jemals gebaute. Die damals ansässige „Königlich Preußische Saline“ war das größte staatliche Unternehmen Preußens. 1776 wurde der 32 Meter hohe Soleturm in der Nähe des Gradierwerks gebaut. Er diente der Soleförderung mittels einer holländischen „Windkunst“. Die Saline war mit dem Schönebecker Hafen durch eine Betriebseisenbahn verbunden.
Durch die Entdeckung der Heilwirkung von Sole durch Johann Wilhelm Tolberg begann die Geschichte des Kurstandortes Bad Salzelmen. 1802 wurde hier das erste Soleheilbad Deutschlands eröffnet. 1815 wurde Ernst Leopold Fabian zum Salzamtinspektor ernannt.
Die Sole wurde durch Ausspülung unter Tage gewonnen. Die so entstandenen Kavernen („Graf-Moltke-Schacht“) dienten später als unterirdische Inhalationsräume und während der letzten Jahre des Zweiten Weltkrieges zur Lagerung u. a. von Museumsbeständen der Staatlichen Museen Berlin und von Archivgut der Deutschen Akademie und des Preußischen Geheimen Staatsarchivs.
Die Gewinnung der Sole zum Zwecke der Salzerzeugung wurde 1967 eingestellt, die Sole ist aber noch immer die Grundlage für den Kurbetrieb. Von dem ursprünglichen Gradierwerk sind heute noch etwa 350 Meter erhalten, die als Freiluft-Inhalatorium dienen. Der „Solepark“ mit dem Erholungsbad „Solequell“, dem Kurmittelhaus „Lindenbad“ und dem „Kunsthof“ (zum Teil im Soleturm) sind heute Anziehungspunkte für Erholungssuchende und Kurgäste. http://de.wikipedia.org/wiki/Bad_Salzelmen

Badetag
Badetag
Frank-Dieter Peyer


EOS 40D
ISO 100
f 22,0
30 s
Sigma 18-250 mm 1:3,5-6,3 DC OS HSM
50 mm (80 mm KB)

Kommentare 6

  • Richard. H Fischer 18. Mai 2014, 1:25

    Eigentlich ein Dreigang!
    Gute Farbverteilung.
    Lieben Gruß, Richard
  • Mike Selinger 17. Mai 2014, 23:16

    Wusste gar nicht das der Durchgang so gut aussieht klasse.

    Gruß Mike
  • Ralf Patela 17. Mai 2014, 21:19

    Gut geworden. Fein auch die dezenten Lampensterne in der Mitte.
    Gruß Ralf
  • Willy Brüchle 17. Mai 2014, 18:15

    Sieht gut aus. Ob die Aerosole allerdings die Kamera angreifen... MfG, w.b.
  • Günter Mahrenholz 17. Mai 2014, 18:08

    Gut geworden.
    Vielleicht noch etwas zu Deinen Infos. Der "Graf-Moltke-Schacht" entstand von 1873-1890. Bis 1892 wurde das Salz bergmännisch abgebaut. Danach wurde durch ein Sprühverfahren mit Süßwasser das Steinsalz gelöst (Aussolung), es entstanden sogenannte Glocken. Die Sole wurde auf 2 weiteren Sohlen verregnet und dabei angereichert, kam dann in Becken. Zur weiteren Anreicherung kam dort Steinsalzbruch hinein. Die Sole blieb 3 Monate in diesen Becken und wurde geklärt. Danach kam sie in die Saline und in einem Siedeprozess entstand Salz. Auf der Verpackung war eine Glocke abgebildet, Glockensalz. Ein Hinweis auf den Gewinnungsprozess des Salzes.
    Bei Einstellung der Solegewinnung gab es etwa 1100 Glocken im Schacht.
    Später wurden Chemikalien in das Bergwerk eingeleitet. Diese wurden mit Tankwagen angefahren und, unter Beachtung der Windrichtung, eingeleitet. Das Zeug dürfte nicht ganz "ohne" gewesen sein. Eine Bergsicherung erfolgte in nachfolgenden Jahren. Im Bereich der Elbe, auf unbebautem Gelände, gewann man Sole, die über eine Rohrleitung in den Schacht gebracht wurde. Damit soll eine weitere Lösung des Salzstocks unmöglich sein.

    VG Günter
  • Frank-Dieter Peyer 17. Mai 2014, 17:12

    Schön ausgewogen belichtet. Ich hätte es unten etwas gekürzt, aber auch so ein schönes Foto!

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Exif

Kamera Canon EOS 40D
Objektiv Sigma 18-250mm f/3.5-6.3 DC OS HSM
Blende 22
Belichtungszeit 30
Brennweite 50.0 mm
ISO 100