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Was ist neu?

Dr.Thomas Frankenhauser


World Mitglied, 40595 Düsseldorf

Eine schöne Krustenflechte: LECANORA MURALIS

Sie ist an der breitesten Stelle 11,2 cm groß und wächst seit langem auf dem Bürgersteig vor der Garage. An einer wegen eines danebenstehenden Verkehrsschildes nicht bis wenig betretenen Stelle kann sie sich ungestört ausbreiten.
Das Pflaster, auf dem sie sich befindet, ist vor ziemlich genau 50 Jahren gelegt worden; ob sie auch so alt ist, weiß ich nicht. jedenfalls ist sie eine der größten auf der ganzen Straße.
Die Pilzhyphen, aus der sie zusammen mit Algen besteht, kommunizieren miteinander im Stoffwechsel. Demnach kann man wohl nicht die inzwischen - Gott sei Dank - eingetretene Luftverbesserung an verschiedenen Teilen einer einzigen Flechte durch chemische Untersuchungen ablesen, denke ich. Ansonsten wäre das an alten Exemplaren sicher interessant.
Ulrich Kirschbaum und seine Mannschaft wissen sowas . . . (-:
Die Flechte gehört zu den unempfindlichen Arten und kommt daher auch an schadstoffbelasteten Standorten vor. Bei uns ist sie häufig.

Düsseldorf-Garath, 24.9.2013

Kommentare 6

  • Maria J. 28. September 2013, 15:42

    U. Kirschbaum hat für sie den schönen Namen "Kaugummiflechte" geprägt ... und als solche ist sie in meinem Kopf hängengeblieben ... ,-)
    LG Maria
  • tiedau-fotos 25. September 2013, 6:48

    Endlich weiß ich auch warum ihr bei dem Lehrgang Pizzen gegessen habt - die Ähnlichkeit ist schon recht groß -:). Das Bild ist Dir gelungen
    lieben Gruß Uli + Elke
  • Ulrich Kirschbaum 24. September 2013, 22:54

    Also, ganz vital sieht diese Mauerflechte (Lecanora muralis) nicht aus. Vermutlich wird sie doch recht oft betreten, was sie zwar nicht unbedingt zerstört, aber dennoch eine physische Belastung darstellt.. Eigentlich sind es übrigens zwei Exemplare in einem: Wegen ihres hohen Alters war zunächst die gesamte Lagermitte abgestorben und herausgefallen - nur die jungen Randpartien wuchsen noch weiter nach außen.
    In den frei gewordenen Innenraum ist dann offenbar eine Fortpflanzungseinheit (Soredium, Isidium oder Spore) gefallen und ist dort zu einem zweiten Exemplar herangewachsen. Wenn Du Glück (und Ausdauer) hast, kann in etlichen Jahren auch die jüngere Flechte im Zentrum absterben und sich dort eine drittes Exemplar ansiedeln (habe ich schon öfter bei antarktischen Flechten gesehen).
    mfg Ulrich

    P.S. Deine Überlegung hinsichtlich unterschiedlicher Stoffanreicherungen innerhalb der unterschiedlich alten Teile eines Lager klingt interessant. Ich kenne aber keine Arbeit, die sich damit beschäftigt hat.
  • Daniela Boehm 24. September 2013, 22:34

    Ach so heißen sie :) LG Dani
  • kgb51 24. September 2013, 20:32

    Ich finde sie grinst. Well done.
    LG Karl
  • Marianne Schön 24. September 2013, 19:46

    Klasse...ich freue mich auch immer wenn ich mal
    eine größere Fläche von diesen Flechten finde.
    NG Marianne

Schlagwörter

Informationen

Kategorie Natur
Ordner Flechten
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Veröffentlicht
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Exif

Kamera Canon EOS 550D
Objektiv Sigma APO Macro 150mm f/2.8 EX DG HSM
Blende 13
Belichtungszeit 1/200
Brennweite 150.0 mm
ISO 200