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Helmut Stelzner


Pro Mitglied, Kassel

Eine Pfütze

und unwirkliches Licht

Kommentare 1

  • Günter Suppé 27. Oktober 2009, 20:42

    Die Pfütze hat einen schlechten Ruf. Man weicht ihr aus, weil sie nasse Füße macht und übersieht geflissentlich, daß sie so ganz nebenbei auch ein Spiegel ist, der die Welt nicht nur auf den Kopf stellt, sondern hin und wieder auch Erstaunliches zu bieten hat, so, wie in diesem Fall:
    Der Bezug zur Realtität wird verrätselt durch den Kopfstand und verschleiert durch die Weichzeichnung der Oberfläche.
    Das von oben ins Bild ragende Bäumchen und die Randzone helfen zwar, den Sachverhalt zu definieren, aber dominant bleibt doch der geheimnisvolle Zauber des Farbenspiels, dessen Rot in den Vordergrund drängt,während das Blau Weite und Tiefe signalisiert.
    So stehen die gegenständlichen Anteile, die Nähe be-deuten, in einem komplexen, nicht nur räumlichen Spannungsverhälnis zum Farbklang der abstrakten Fläche, deren strahlende Intensität als dominanter Ausdrucksträger die eigentliche Faszination dieser vielschichtigen Arbeit ausmacht.
    Liebe Grüße,
    Günter

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