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Marktgasse in der Altstadt von Rheinfelden, Kanton Aargau

Rheinfelden ist eine Kleinstadt und Einwohnergemeinde in der Schweiz sowie Hauptort des gleichnamigen Bezirks. Sie liegt am Hochrhein an der Grenze zu Deutschland im Westen der Region Fricktal, am östlichen Rand des Ballungsraum der Stadt Basel. Rheinfelden ist historisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich eng mit der Stadt Rheinfelden (Baden) auf der gegenüberliegenden deutschen Rheinseite verbunden. Mit etwa 11'000 Einwohnern ist Rheinfelden die sechstgrösste Stadt des Kantons Aargau.

Rheinfelden wurde um 1130 von Herzog Konrad von Zähringen zur Stadt erhoben. Damit ist Rheinfelden die älteste Zähringer Stadt in der Schweiz. Noch heute lässt sich die ständische Gliederung der mittelalterlichen Gesellschaft am Stadtbild ablesen: In der Marktgasse wohnten die wohlhabenden Bürger, im östlichen Teil der Stadt wurde viel Landwirtschaft betrieben, was die zahlreichen Scheunen zeigen, und oben, über Bürgern und Bauern, erhoben sich die Kirche, Chorherrenhäuser
und Adelssitze. 1218 starben die Zähringer aus und 1225 wurde Rheinfelden freie Reichsstadt. 1330 verpfändete es König Ludwig der Bayer den Habsburgern. Damit war Rheinfelden eine österreichische Stadt geworden und blieb es fast ein halbes Jahrtausend.

Schwere Zeiten erlebte Rheinfelden während der Jahre des 30-jährigen Krieges wegen der Auseinandersetzungen zwischen den Habsburgern und den Franzosen. Nach dem 30-jährigen Krieg erbauten die Österreicher auf der Insel ein Artillerie-Kastell, denn seit dem Verlust des Elsasses war Rheinfelden eine österreichische Festung gegen Frankreich. In den Kriegen Ludwigs XIV. und den Erbfolgekriegen
des 18. Jahrhunderts bekam Rheinfelden dies schmerzlich zu spüren: 1678 beschoss Marschall Créqui die Stadt, 1744 nahmen die Franzosen die Stadt ein und sprengten das Artillerie-Kastell.

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