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Eine alte Fotografie, ein Selbstporträt, aus dem letzten Jahrhundert. Bäckerbreitergang in HH 1968.

Eine alte Fotografie, ein Selbstporträt, aus dem letzten Jahrhundert. Bäckerbreitergang in HH 1968.

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Klaus Baum


Free Mitglied, wanderungsland

Eine alte Fotografie, ein Selbstporträt, aus dem letzten Jahrhundert. Bäckerbreitergang in HH 1968.

Der Bäckerbreitergang befindet sich in der Nähe des Gänsemarktes und unweit des Jungfernstiegs in Hamburg.
Korrektur aufgrund eines Hinweises von Jörg Behring: Die Erinnerung hat mir einen Streich gespielt. Nähe Jungfernstieg ist zwar nicht ganz verkehrt, näher ist in der Tat der Karl-Muck-Platz. Der Bäckerbreitergang überquert die Kaiser-Wilhelm-Straße. Ist dort nicht ein Springer-Verlags-Haus?
>>Die Fachwerkhäuser im Bäckerbreitergang
gehören zu den letzten Resten der dicht be-
völkerten Gängeviertel, die seit dem 17. Jahr-
hundert als Wohnquartiere der Unterschichten
entstanden. Als erstes Projekt der neu ge-
gründeten Stiftung Denkmalpflege wurde das
Ensemble 1980 bis 1984 aufwendig restauriert.
Das Büro der Stiftung befindet sich im spät-
barocken Gebäude am Dragonerstall Nr. 13.

Kommentare 14

  • Gerontolon Müllhaupt 26. August 2005, 23:33

    Im Italo-Western waren es aber gerade die schweigsamen Schurken, vor allen anderen Clint Eastwood als Blonder in "zwei glorreiche Halunken", die meine volle Sympathie hatten.
  • Klaus Baum 26. August 2005, 17:22

    @gereon: ein topos im italo-western der sechziger jahre verdeutlichte, daß die feinen herren mit ihren weißen hemden, ihren krawatten und anzügen schurken sein können.
    Mit anderen Worten: man sollte weder im positiven noch im negativen sinn vom äußeren auf den menschen schließen.
    aber manchmal brauchts jahre, bis man durch erfahrung gelernt hat, daß das äußere wenig sagt.
  • Gerontolon Müllhaupt 26. August 2005, 16:13

    @Klaus:Heute ist mir das ja alles schmerzhaft bewusst. Welch Trottel muss ich damals für jeden verständigen Menschen abgegeben haben. Nur die eigene Haarlänge schon als hinreichenden Grund, um alles andere als spießig diffamieren zu können, muss einen närrischen Eindruck hinterlassen haben. Erst mit dem zunehmenden Haarausfall scheint da etwas Einsicht in das Oberstübchen gekommen zu sein.
  • Klaus Baum 25. August 2005, 12:56

    @uwe: ob ich mehr im Kopf habe? Dies zu beurteilen, möchte ich lieber anderen überlassen, obwohl diese Bescheidenheit auch einen Nachteil hat, denn wir erkennen im anderen nur, was wir selbst wissen.
    Von daher sollte man sich nicht allzu sehr auf das Urteil anderer verlassen und deren Defizite als eigene empfinden.


    @ralf: möglicherweise war das Parken wegen der Schmalheit der Gasse nicht erlaubt. Ich weiß das nicht mehr so genau. An eines erinnere ich mich aber noch sehr deutlich: Ich wollte 1965 romantische Fotos in Rothenburg ob der Tauber machen. Schon damals war das wegen der vielen Autos nur noch ganz begrenzt möglich.

    @Jörg: Ich habe gelesen, daß das Gängeviertel unter strengem Denkmalschutz steht - und denoch soll es Pläne geben, Neubauten dort hinzuklotzen?

    @Bernhard: Danke für das lange Lied. Manchmal denke ich, die Veränderungen sind nur äußerlich, da der Mensch selbst sich in seinen Charakterstrukturen kaum ändert.
  • Klaus Baum 25. August 2005, 12:46

    Zunächst vielen Dank für jede einzelne Anmerkung, über die ich mich gefreut habe. Stichwort: Anteilnahme. Und hier nun ein paar Antworten:

    @Kathy: Wenn man gerade eine Aufnahmeprüfung bestanden hat, strotzt man - zumindest für kurze Zeit - nur so vor Selbstbewußtsein.

    @Gereon: Lange Haare waren damals nicht allein Ausdruck von Avantgarde: Es gab da noch einen Strang der Kurzhaarbevorzuger, der unter anderem auf Godards Film "Außer Atem" zurückging, speziell auf Jean Seeberg.
    Das eigentlich Spießige damals war, wenn man sich die Haare - vor allem im Nacken - von unten nach oben sauber anrasieren ließ. Das wurde dem selben Geist zugeordnet, wie sonntäglich gemähte Vorgartenrasen. Und dem Drill der Militärs.

    @Kapu Tse: Ich glaube, die Fassaden stürzten eher hinter mir her.

    @Stefan: Ich hatte damals gerade an der Kunsthochschule in Hamburg das Studium angefangen. Alle neuen Studenten mußten zunächst eine Grundklasse durchlaufen. Fritz Seitz, in dessen Klasse ich kam, stellte Aufgaben. Die erste war, ein Selbstporträt anzufertigen: Und da ich weder zeichnen noch malen konnte, habe ich es fotografisch realisiert.
    (Mein Ziel war ohnehin die Fotoklasse.)
  • stefan.ansorge 25. August 2005, 3:54

    Ach, das waren Zeiten, wo stuerzende Linien noch Stilmittel waren und Bildwirkung erzeugten. Zeiten, in denen einem nicht gleich Unvermoegen bei der digitalen Bildbearbeitung vorgeworfen werden konnte...das gibt's nicht wieder.

    War allerdings auch vor meiner Zeit...;-)
    Gruesse stefan
  • elvisfirewolf 24. August 2005, 23:50

    die fassaden verneigen sich in ehrfurcht! ;)
  • I admine I 24. August 2005, 21:29

    eine Gegenaufnahme zu heute wäre auch interessant, dann könnte man sehen, wie sich dort alles verändert hat. Vor allem die Perspektive gefällt mir, ich weiß auch nicht, aber ich mag stürzende Linien.
    lg silvia
  • Sabine Lommatzsch 24. August 2005, 21:26

    Sehr schönes Foto, finde ich. Du siehst echt lässig und etwas verwegen aus. Bist du barfuß?
    Den Sommer war ich grad mal 1/2 Jahr alt und so 'nen Ringelpulli hatte ich wenig später auch an. :-)
    LG, Sabine
  • Gerontolon Müllhaupt 24. August 2005, 19:38

    10 Jahre war ich damals alt und wohlbehütet aufgewachsen hätte ich mich in einer solchen Gasse vor so einer sehr lässig und zwielichtig nachlässig gekleideten Person gefürchtet. Aber nur noch eine kurze Zeit. Dann wollte ich auch so cool sein, allerdings wären mir in meinem verbohrten Backfischhirn dann schon wieder die kurzen Haare recht verdächtig vorgekommen.
    Grüße aus der Seniorensektion der FC
  • Kathy Rett 24. August 2005, 19:33

    Mein lieber Klaus, ich habe leider, leider kein Vergleichsbild. Nur das hier:

    Also kann ich höchstens Uwe zustimmen, dass deine Haare deutlich mehr waren.

    Der große Braune mit ohne Schuhe.
    Das Bild gefällt mir. Auch die Geschiche dazu. Die Häuser scheinen dich fast erdrücken zu wollen und du spazierst da in aller Seelenruhe mit einer Fluppe durch die Straße. Sehr elegante Geh-Haltung, übrigens. Wirkt wie mein Geschichtslehrer. Der konnte rückwärts an die Tafel schreiben, damit er die Klasse im Blick hatte....;o)

    Gruß Kathy
  • Uwe Thon 24. August 2005, 17:57

    hui, da hattest du aber noch deutlich mehr auf dem kopf als heute, das im kopf wird dagegen heute mehr sein :-))))))
  • Ka Ba 24. August 2005, 16:00

    alleine das Shirt ;-))
    lg, katharina
  • Martina Cross 24. August 2005, 14:50

    nice tshirt ;-)) und nen horten gabs wohl damals auch schon....die hausfassade links gefaellt mir besonders gut.
    du scheinst ja richtig cool unterwegs gewesen zu sein. mich gabs damals noch gar nicht.....;-))
    lg aus schottland
    m