Wir schenken Dir 12 Monate Premium-Zugang zum halben Preis! Die Aktion ist bis zum 30.09.2016 gültig.
Nur für Free-Mitglieder. Angebot ansehen und 50% Rabatt sichen.

Diese Website verwendet Cookies, um verschiedene Funktionalitäten bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren.
Durch die Nutzung dieser Website erklärst Du Dich damit einverstanden, dass Cookies verwendet werden.   Weitere Informationen   OK

Was ist neu?

Willy Trautwein


Pro Mitglied, Allschwil

Ein Prachtswaggis

-Wikipedia: Der klassische Waggis ist eine traditionelle Verkleidung mit imposanter Larve der Basler Fasnacht, die einen Elsässer Tagelöhner in der Arbeitstracht des Elsässer Gemüsebauern darstellen soll: blaues Hemd, weisse Hosen, rotes Foulard (Halstuch), weisser überdimensionierter Hemdkragen, (zu) grosse «Zoggeli» (Holzschuhe) und manchmal eine Zipfelmütze (die übergezogen wird wenn die Larve nicht getragen wird). Die Larve (Maske) trägt in der klassischen Version einen blonden Schopf aus gelbem Bast. Traditionelle Accessoires sind die Rosette (Kokarde) in den Farben der französischen Trikolore (blau-weiss-rot) sowie ein Einkaufsnetz mit Gemüse, allenfalls auch ein gewaltiger Beinknochen oder vergleichbarer Knüppel aus Holz. Ursprünglich war es der «Munifisel», ein aufgeschnittener getrockneter und verdrillter Bullenharnleiter, der zum Treiben des Viehs verwendet wurde. Die traditionell rot gehaltene Nase verweist auf den übermässigen Weinkonsum der Persiflierten hin. Aus der ursprünglich nur zur Hervorhebung leicht vergrößerten Nase ist in der Zwischenzeit ein monströses Gebilde geworden, wie auch die Larve an sich über die Zeit immer größer wurde. Der Waggis ist ein grober Habitus und wird als solche eher von Wagencliquen und von Einzellarven getragen. Auch für Kinder wird der «Waggis» gerne als Maskierung gewählt. Für Trommler und Pfeifer ist die Waggislarve dagegen unüblich.

Der Waggis gibt sich als Luusbueb der gerne Schabernack treibt, dabei allerdings nicht als Clown verstanden werden will. Sein wichtigstes Werkzeug ist seine Stimme mit der er «intrigiert», das heisst lauthals spottet, provoziert und Witze reisst. Der Waggis ist dank des Verteilens kleiner Gaben (früher Obst und Gemüse, heute oft Süssigkeiten) beliebt und durch das Hineinstopfen von Räppli (Konfetti) unter die Kleider der Zuschauer aber auch gefürchtet.

Kommentare 3

  • fotoallrounderin 16. März 2014, 16:06

    suuuper-waggis !! den heirate ich -:))... lach.....

    pic/text: super fotos. für den wertvollen und interessanten text - danke.
    lg rosalie
  • Arthur Baumgartner 13. März 2014, 21:21

    Eine gelungene Aufnahme von diesem Waggis, der die Einmaligkeit der Basler Fasnacht wunderschön repräsentiert. Die passende Beschreibung ist sehr interessant.
    VG Arthur
  • Wilfried Jurkowski 12. März 2014, 14:16

    top - klasse fotografiert und prima text das auch ich den sinn dahinter gut verstehen kann