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Ein Kiebitz kommt selten allein... (5)

Ein Kiebitz kommt selten allein... (5)

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Gunther Hasler


Pro Mitglied, Augsburg-Land

Ein Kiebitz kommt selten allein... (5)

Ein Kiebitz (Vanellus vanellus) kommt selten allein, vor allem in der Zugzeit, wenn im Norden brütende
Kiebitze auch in Bayern durchziehen bzw. Rast machen. Kiebitze sind Mittelstreckenzieher, die zwar bis nach
Nordafrika kommen, aber unterschiedlich weit ziehen. Zunehmend bleiben sie in milden Wintern auch in
Deutschland.

Und hier ist er nun in voller Größe, der schöne Kiebitz! Um diese Zeit trägt er sein Schlichtkleid. Die Schmuckfedern am Kopf (Holle) sind ziemlich kurz geworden und auch sein Erscheinungbild hat sich etwas verändert.

Der Kiebitz ist ein Charaktervogel der Wiesen- und Weidelandschaft der Niederungen. Er hat eine Flügelspannweite von 70 bis 80 Zentimetern und wiegt ca. 130 bis 300 Gramm.

Kiebitze ernähren sich von Insekten und deren Larven, Würmern und anderen Wirbellosen. Gelegentlich werden Samen vom Boden aufgepickt. Kiebitze sind tag- und nachtaktiv, manche Vögel fressen sogar vorwiegend bei Nacht.

Durch die Intensivierung der Landwirtschaft sind seine Brutgebiete auf Mähweiden stark gefährdet. Der Kiebitz gehört in Deutschland zu den streng geschützten Arten.

So sieht er in seinem Prachtkleid aus:

Sein Ruf klingt wie kiju-wit
Sein Ruf klingt wie kiju-wit
Gunther Hasler


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Ein Kiebitz kommt selten allein... (4)
Ein Kiebitz kommt selten allein... (4)
Gunther Hasler

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