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Elisabeth Hase


World Mitglied, Jena

Ein besonderes Gedenken

im kleinen Dorf Biesowko nordöstlich von Olsztyn ( Allenstein)
neben einer kleinen Kapelle von 1925 fand ich dieses Andenken und war sehr erfreut.

Kapellchen in Biesowko von 1925
Kapellchen in Biesowko von 1925
Elisabeth Hase
Detail Kapellchen in Biesowko1
Detail Kapellchen in Biesowko1
Elisabeth Hase
Detail Kapellchen in Biesowko 2
Detail Kapellchen in Biesowko 2
Elisabeth Hase

Kommentare 8

  • Magdalena V. 26. November 2014, 21:54

    Selbst wenn ein klein wenig "Berechnung" dabei sein sollte...na und! Viele der Menschen,die dort leben haben auch alles verloren,sie kamen aus der heutigen Ukraine und auch aus Weißrussland.
    Nur wurde ihre Vertreibung nicht vordergründig zum Thema gemacht.Man sollte nicht alles nur schwarz/weiß sehen,sondern auch auf die Grautöne achten,das bezieht sich auch auf die Flucht und Vertreibung der Deutschen aus dieser Region.
    Auf jeden Fall ist dieser Gedekstein ein Zeichen der Versöhnung..was ist schlimm daran,wenn sich die Bewohner des Ortes damit auch ihr bescheidenes Leben finanzieren?
    LG Magdalena
  • Eva-Maria Nehring 21. September 2014, 11:48

    Auch wir haben uns über diese Gedenken gefreut.
    Und in manch anderem Städtchen/Örtchen ähnliches gesehen.
    Ich glaube auch nicht an Berechnung,
    hatte jedenfalls nicht das Gefühl in den 3 Wochen unserer Reise durch die nördliche Landschaft Polens.
    LG Eva
  • keims-ukas 12. September 2014, 5:51

    Vielsagend die Anmerkungen um die kleine Collage zum Gedenkstein.
    Anstoß zu eigenen Gedanken allemal.
    Interessante Fotoarbeit in Wort und Bild.
    LG, Uwe!
  • Kai A 11. September 2014, 19:35

    Natürlich ist der Wille zur Versöhnung auch ernsthaft, kein Kalkül und der Krieg lange her. Nur, die Polen erlebe ich halt auch sehr pragmatisch im Umgang mit Geschichte, bspw. wenn ich sehe, wie man unweit der Bunker der Wolfsschanze Geld damit verdient, Touristen mit aufgesetztem Stahlhelm in Fahrzeugen der Wehrmacht umher zu kutschieren u.a. Das zu kritisieren, steht aber wohl gerade Deutschen nicht zu.
  • Ursula Elise 11. September 2014, 17:03

    @Kai: Klar beginnt man im Ermland und in Masuren auch vom Tourismus zu leben. Wie gut, dass das so ist, und überkandidelt ist es noch nicht. Du musst es ja selbst bei deinen Reisen im Land gesehen haben.

    Warum denn nicht einen ernsthaften Willen zur Versöhnung unterstellen, jetzt in der dritten und schon vierten Generation dort?
    Gruß Ursula
  • Elisabeth Hase 11. September 2014, 15:19

    @Kai A die Region lebt natürlich auch vom Tourismus, jedoch ist der Ort so abgelegen, dass man kaum vermuten kann, dass ausgerechnet hier etwas mit so einer Berechnung geschehen ist und selbst wenn, das heißt doch auch, dass die Deutschen hier willkommen sind. Gruß Elisabeth
  • Kai A 11. September 2014, 15:11

    Daß der (deutsche) Besucher erfreut reagiert, wird wohl der Sinn sein.;-) Lebt man dort vom Tourismus?
  • Elisabeth Hase 11. September 2014, 15:06

    @ utico, ich gehe davon aus, dass es hier um Versöhnung geht zwischen den Menschen, die hier gelebt haben und durch die Schuld ihres eigenen Landes vertrieben wurden und um die neuen Bewohner, die auch meist vertrieben wurden und hier eine neue Heimat gefunden haben. Gruß Elisabeth