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Was ist neu?
Ebenen sind wie bedruckte Folien, die man übereinander legt.

Ebenen sind wie bedruckte Folien, die man übereinander legt.

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Martin Rodan


World Mitglied, Neustadt am Rübenberge

Ebenen sind wie bedruckte Folien, die man übereinander legt.

Ebenen sind wie bedruckte Folien, die man übereinander legt.

Damit Ihr wisst, um was es hier geht:
http://www.fotocommunity.de/forum/read.php?f=11&i=123014&t=123014

So oder ähnlich, wird es auch heute noch in vielen Photoshopbüchern beschrieben.
Da lag es doch nahe, diese Weißheit einmal in die Tat umzusetzen.
Zuerst einmal wurde das mittlerweile bekannte Ausgangsbild in die Länge gezogen, anschließend kam dann, dass von mir innig geliebte Plugin „Page Curl“ zum Einsatz.
Mit diesem Filter lassen sich Objekte einrollen und, oder falten.
Nachdem die „Rolle“ erstellt war, wurde der dumme August einmontiert.
(Immer dieselbe Person mag für den Betrachter recht langweilig sein, aber bevor es Probleme mit den Eigentumsrechten gibt, muss es so reichen. Außerdem steht man sich selbst ja auch ständig zur Verfügung.)
Durch probieren diverser Ebenenmodi und Deckkrafteinstellungen, wurde sich an die Transparenz herangetastet. In diesem Beispiel, wurden die Rolle und der August mehrmals dupliziert und im Ebenenstapel platziert. Die Übergänge und nicht benötigten Flächen, wurden mit Ebenenmasken ausgeblendet.
Damit die Oberfläche auch ein wenig nach einer transparenten Folie aussieht, kam ein weiteres Plugin (Glass von Alien Skin) zum Einsatz. So gesehen wird die ausgewählte Fläche mit Lichtkanten versehen und wenn man es wünscht, kann sich auch etwas in der „Scheibe“ spiegeln. Hier habe ich schwarzes „Glas“ benutzt, die Lichtrichtung schräg oben platziert und eine schwache Spiegelung des Ausgangsbildes verwendet.
Im Ebenenmodus „Umgekehrt Multiplizieren“ wurde das Schwarz des „Glases“ ausgeblendet und nur die Lichtreflexe und die Spiegelung blieben sichtbar.
Bei den Ebenenmodi, zum Beispiel „Strahlendes Licht“, kann es passieren, dass obwohl die gewünschte Verrechnung ein annehmbares Ergebnis liefert, einige Teilflächen aber in den unmöglichsten Farben erscheinen. So ergab die Blaue Jeans in Verbindung mit den Roten Bodenfliesen ein leuchtendes Purpurviolett. Um das zu beheben habe ich den Fliesenfarbton im Hosenbereich verändert und entsättigt.
Damit die Schuhspitzen unter der „Folie“ hervorschauen konnten, wurde der Verflüssigenfilter eingesetzt und die Unterkante hoch geschoben. Da ich aus lauter Dummheit die Rolle schon früher dupliziert hatte, ergab sich das Problem, die Verzerrung auch deckungsgleich auf das Duplikat anzuwenden. Die Lösung lieferte der Verflüssigenfilter in Form eines speicherbaren Verzerrungsgitters.
Der farbige Schatten, ein Ergebnis von Alien Skins Shaddowfilter, soll die Transparenz ein wenig unterstützen, auch wenn er hier, vorne und hinten, nicht stimmt.
Die weichen Schattenverläufe schufen eine neue Hürde, weil deutlich sichtbare Farbabstufungen auf den Bildschirmen sichtbar wurden. Um dieses Phänomen zu mildern, wurden Störungen hinzugefügt und diese anschließend leicht weichgezeichnet.
Wenn man nicht die besten fotografischen Möglichkeiten hat, sei es die Beleuchtung, oder Auflösung, ist es sicher nicht verkehrt, häufiger mal zum Störungsfilter zu greifen, um verschiedene Montageelemente, oder auch Digitalerzeugte Objekte aneinander anzupassen.
Um einmontierte Objekte mit dem neuen Unter- oder Hintergrund zu verbinden, sollte man nicht mit Schatten geizen. Auch wenn das Objekt frei im Raum steht, ist das kein Grund auf den Ebeneneffekt „Schlagschatten“ zu verzichten. Per Rechtsklick auf das kleine f, welches auf einen bestehenden Ebeneneffekt hinweist, eröffnen sich eine Reihe von Optionen.
Eine davon ist „Ebenen erstellen“, damit wird aus dem beigefügten Effekt eine bearbeitbare Ebene. Auf diese Art lässt sich der oben genannte Schatten auf die Stellflächen begrenzen.
So, jetzt habe ich genug geschlaumeiert, wo ich doch gar nicht weiß, ob sich überhaupt jemand für das Geschreibe interessiert. Mir selber hilft es, mich mit dem Programm vertraut zu machen, indem ich die einzelnen Schritte Revue passieren lasse.
Seit gegrüßt vom Rübenberge - Martin

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