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Was ist neu?

ge.org


World Mitglied, Erkelenz

...dreifach puscheln,.......

...puschelt sich einfacher.....

Kommentare 18

  • Stefan Burkard 26. Februar 2008, 10:59

    sieht klasse aus!
    LG Stefan
  • Phito 26. Februar 2008, 8:31

    Gerda....war doch nur Späßke =)
  • Ingrid Ra. 25. Februar 2008, 23:12

    Sehr schöne Puschel in wundervollem Licht und das Märchen finde ich sehr passend...
    LG. Ingrid
  • ge.org 25. Februar 2008, 23:11


    ...gerda, macht doch nichts...danke dir, hab mich darüber gefreut...

    ...danke an alle...
  • (M)Ein-Blick 25. Februar 2008, 22:14

    @ Georg und alle!!
    Entschuldigt dass ich mir sooo viel Platz genommen habe!
    Gruß Gerda
  • Holger Dahmen 25. Februar 2008, 21:07

    Sehr schön in Licht und Farben ! Wirkt insgesamt sehr harmonisch, die Puscheln sehen richtig schön weich aus ! Wirklich feinst im Detail !

    LG,

    Holger
  • Birgit O. 25. Februar 2008, 21:04

    So schön weich.......
    Sehr, sehr schön!
    Lieben Gruß, Birgit
  • Marina Lampsargis 25. Februar 2008, 20:27

    Ein wunderbares Bild und ein gelungenes Makro ~ das Märchen passt sehr schön dazu
    LG ml
  • Liba Radova 25. Februar 2008, 20:08

    gratuliere! erstklassige präsentation!
    LG Liba
  • Armin Bredel Photography 25. Februar 2008, 20:05

    Top Schärfe und ein guter Schnitt. Klasse.
    LG
    Armin
  • AnJa Fi 25. Februar 2008, 19:11

    Ich liebe dieses Märchen, Gerda!!!
    Sehr passend zu diesem schönen Bild!!!
  • Marl e n e 25. Februar 2008, 18:57

    super gute Schärfe
    lg Marlene
  • Phito 25. Februar 2008, 18:47

    so nachdem ich ne halbe Stunde gescrollt hab......is mir so puschelig *huuuu*
  • Iris Fleschutz 25. Februar 2008, 18:04

    Wunderbare Puschel.
    Toll im Bild platziert. Auch das Licht ist sehr schön.
    Lg Iris
  • (M)Ein-Blick 25. Februar 2008, 17:58

    ganz schön weiß und weich, da passt doch dieses Märchen zu!!
    Die kleinen Leute von Swabedoo
    Vor langer, langer Zeit lebten kleine Leute auf der Erde. Die meisten von ihnen wohnten im
    Dorf Swabedoo, und sie nannten sich die Swabedoodahs. Sie waren sehr glücklich und liefen
    herum mit einem lächeln bis hinter die Ohren und grüßten jedermann. Was die Swabedoodahs
    am meisten liebten, war, einander warme, weiche Pelzchen zu schenken. Ein jeder von ihnen
    trug über seiner Schulter einen Beutel und der Beutel war angefüllt mit weichen Pelzchen. So
    oft sich Swabedoodahs trafen, gab der eine dem anderen ein Pelzchen. Es ist sehr schön,
    einem anderen ein warmes Pelzchen zu schenken. Es sagt dem anderen, daß er etwas
    besonderes ist, es ist eine Art zu sagen " Ich mag Dich!" Und ebenso schön ist es, von einem
    anderen ein solches Pelzchen zu bekommen. Du spürst, wie warm und flaumig es an deinem
    Gesicht ist, und es ist ein wundervolles Gefühl, wenn du es sanft und leicht zu den anderen in
    deinen Beutel legst. Du fühlst dich anerkannt und geliebt, wenn jemand dir ein Pelzchen
    schenkt, und du möchtest auch gleich etwas Gutes, Schönes tun. Die kleinen Leute von
    Swabedoo gaben und bekamen gern weiche, warme Pelzchen, und ihr gemeinsames Leben
    war ohne Zweifel sehr glücklich und fröhlich.

    Außerhalb des Dorfes, in einer kalten, dunklen Höhle, wohnte ein großer, grüner Kobold.
    Eigentlich wollte er gar nicht alleine dort draußen wohnen, und manchmal war er sehr einsam.
    Er hatte schon einige Male am Rande des Dorfes gestanden und sich gewünscht, er könnte
    dort mitten unter den fröhlichen Swabedoodahs sein - aber er hatte nichts, was er hätte
    dazutun können – und das Austauschen von warmen, weichen Pelzchen hielt er für einen
    großen Unsinn. Traf er ein mal am Waldrand einen der kleinen Leute, dann knurrte er nur
    Unverständliches und lief schnell wieder zurück in seine feuchte, dunkle Höhle.

    An einem Abend, als der große, grüne Kobold wieder einmal am Waldrand stand, begegnete
    ihm ein freundlicher kleiner Swabedoodah. "Ist heute nicht ein schöner Tag?" fragte der
    Kleine lächelnd. Der grüne Kobold zog nur ein grämliches Gesicht und gab keine Antwort.
    "Hier nimm, ein warmes, weiches Pelzchen", sagte der kleine, "hier ist ein besonders schönes.
    Sicher ist es für Dich bestimmt, sonst hätte ich es lange verschenkt." Aber der Kobold nahm
    das Pelzchen nicht. Er sah sich erst nach allen Seiten um. Um sich zu vergewissern, daß auch
    keiner ihm zusah oder zuhörte, dann beugte er sich zu dem Kleinen hinunter und flüsterte ihm
    ins Ohr: " Du, hör mal, sei nur nicht so großzügig mit Deinen Pelzchen. Weißt Du denn nicht,
    daß Du eines Tages kein einziges Pelzchen mehr besitzt, wenn Du sie immer so einfach an
    jeden, der Dir über den Weg läuft, verschenkst?" Erstaunt und ein wenig hilflos blickte der
    kleine Swabedoodah zu dem Kobold hoch. Der hatte in der Zwischenzeit den Beutel von der
    Schulter des Kleinen genommen und ihn geöffnet. Es klang richtig befriedigend, als er sagt:"
    Hab ich es nicht gesagt! Kaum mehr als 217 Pelzchen hast Du noch in Deinem Beutel. Also
    wenn ich Du wäre: ich würde vorsichtig mit dem verschenken sein!" Damit tappte der Kobold
    auf seinen großen, grünen Füßen davon und ließ einen verwirrten und unglücklichen
    Swabedoodah am Waldrand zurück. Er war so verwirrt, so unglücklich, daß er gar nicht
    darüber nachdachte, daß das, was der Kobold da erzählte, überhaupt nicht sein konnte. Denn
    jeder Swabedoodah besaß einen unerschöpflichen Vorrat an Pelzchen. Schenkte er einem
    anderen ein Pelzchen, so bekam er sofort von einem anderen ein Pelzchen, und dies geschah
    immer und immer wieder, ein ganzes Leben lang – wie sollten dabei die Pelzchen ausgehen?

    Auch der Kobold wußte das – doch er verließ sich auf die Gutgläubigkeit der kleinen Leute.
    Und noch auf etwas anderes verließ er sich, etwas, was er an sich selbst entdeckt hatte, und
    von dem er wissen wollte, ob es auch in den kleinen Swabedoodahs steckte. So belog er den
    kleinen Swabedoodah ganz bewußt, setzte sich in den Eingang seiner Höhle und wartete.

    Vor seinem Haus in Swabedoo saß der kleine, verwirrte Swabedoodah und grübelte vor sich
    hin. Nicht lange, so kam ein guter Bekannter vorbei, mit dem er schon viele warme, weiche
    Pelzchen ausgetauscht hatte. "Wie schön ist dieser Tag!" rief der Freund, griff in seinen
    Beutel und gab dem anderen ein Pelzchen. Doch dieser nahm es nicht freudig entgegen,
    sondern wehrte mit den Händen ab. "Nein, nein! Behalt es lieber," rief der Kleine, "wer weiß
    wie schnell sonst Dein Vorrat abnimmt. Eines Tages stehst Du ohne Pelzchen da!" Der
    Freund verstand ihn nicht, zuckte nur mit den Schultern, packte das Pelzchen in seinen Beutel
    zurück und ging mit leisem Gruß davon. Aber er nahm verwirrte Gedanken mit, am gleichen
    Abend konnte man noch drei mal im Dorf hören, wie ein Swabedoodah zum anderen sagte:
    "Es tut mir leid, aber ich habe kein warmes, weiches Pelzchen für Dich. Ich muß darauf
    achten, daß sie mir nicht ausgehen."

    Am kommenden Tag hatte sich dies alles im ganzen Dorf ausgebreitet. Jedermann begann,
    seine Pelzchen aufzuheben. Man verschenkte zwar immer noch ab und zu eines, aber man tat
    es erst, nach langer, gründlicher Überlegung und sehr, sehr vorsichtig. Und dann waren es
    zumeist nicht die ganz besonders schönen Pelzchen, sondern die mit kleinen Stellen und
    schon etwas abgenutzten. Die kleinen Swabedoodahs wurden mißtrauisch. Man begann, sich
    argwöhnisch zu beobachten, man dachte darüber nach, ob der andere wirklich ein Pelzchen
    wert war. Manche trieben es so weit, daß sie ihre Pelzbeutel nachts unter den Betten
    versteckten. Streitigkeiten brachen darüber aus, wieviele Pelzchen der oder der andere besaß.
    Und schließlich begannen die Leute warme, weiche Pelzchen gegen Sachen einzutauschen,
    anstatt sie einfach zu verschenken. Der Bürgermeister von Swabedoo machte sogar eine
    Erhebung, wieviele Pelzchen insgesamt vorhanden waren, ließ dann mitteilen, daß die Anzahl
    begrenzt sei und rief die Pelzchen als Tauschmittel aus. Bald stritten sich die kleine Leite
    darüber, wieviele Pelzchen eine Übernachtung oder eine Mahlzeit im Hause eines anderen
    Wert sein müßte. Wirklich, es gab sogar einige Fälle von Pelzchenraub! An dämmrigen
    Abenden fühlte man sich draußen nicht mehr sicher, an den Abenden, an denen früher
    Swabedoodahs gern im Park oder auf den Straßen spazieren gegangen waren, um einander zu
    grüßen, um sich warme, weiche Pelzchen zu schenken.

    Oben am Waldrand saß der große, grüne Kobold, beobachtete alles und rieb sich die Hände.
    Das Schlimmste von allem geschah, ein wenig später. An der Gesundheit der kleinen Leute
    begann sich etwas zu verändern: Viele beklagten sich über Schmerzen in den Schultern und
    im Rücken, und mit der Zeit befiel immer mehr Swabedoodahs eine Krankheit, die
    Rückgraterweichung genannt wird. Die kleinen Leute liefen gebückt und in schweren Fällen
    bis zum Boden geneigt umher. Die Pelzbeutelchen schleiften auf der Erde. Viele fingen an zu
    glauben, daß die Ursache ihrer Krankheit das Gewicht der Beutel sei und daß es besser wäre,
    sie im Haus zu lassen und dort einzuschließen. Es dauerte nicht lange, und man konnte kaum
    noch einen Swabedoodah mit einem Pelzbeutel auf dem Rücken antreffen.
    Der große, grüne Kobold war mit dem Ergebnis seiner Lügen sehr zufrieden. Er hatte
    herausfinden wollen, ob die kleinen Leute auch so handeln und fühlen würden wie er selbst,
    wenn er, wie das fast immer der Fall war, selbstsüchtige Gedanken hatte. Sie hatten so
    gehandelt! Und der Kobold fühlte sich sehr erfolgreich.

    Er kam jetzt häufiger einmal in das Dorf der kleinen Leute: Aber niemand grüßte ihn mit
    einem Lächeln, niemand bot ihm ein Pelzchen an. Statt dessen wurde er mißtrauisch
    angestarrt, genauso, wie sich die kleinen Leute untereinander anstarrten. Dem Kobold gefiel
    das gut: Für ihn bedeutete dieses Verhalten, die "wirkliche Welt"!
    In Swabedoo ereignete sich mit der Zeit immer schlimmere Dinge. Vielleicht wegen der
    Rückgraterweichung, vielleicht aber auch deshalb, weil ihnen niemand mehr ein warmes,
    weiches Pelzchen gab – wer weiß es! – starben einige Leute in Swabedoo. Nun war alles
    Glück aus dem Dorf verschwunden. Die Trauer war sehr groß.

    Als der große, grüne Kobold davon hörte, war er richtig erschrocken. "Das wollte ich nicht"
    sagte er zu sich selbst, "das wollte ich bestimmt nicht. Ich wollte ihnen doch nur zeigen, wie
    die Welt wirklich ist. Aber ich habe ihnen doch nicht den Tod gewünscht." Er überlegte, was
    man nun machen könnte, und es fiel ihm auch etwas ein.
    Tief in seiner Höhle hatte der Kobold eine Mine mit kaltem, stacheligen Gestein entdeckt. Er
    hatte viele Jahre damit verbracht, die stacheligen Steine aus dem Berg zu graben und sie in
    einer Grube einzulagern: Er liebte dieses Gestein, weil es so schön kalt war und so angenehm
    prickelte, wenn er es anfaßte. Aber nicht nur das: er liebte dieses Steine auch deshalb, wie sie
    alle ihm gehörten und immer, wenn er davor saß und sie ansah, war das Bewußtsein, einen
    großen Reichtum zu besitzen, für den Kobold ein schönes, befriedigendes Gefühl.

    Doch jetzt als er das Elend der kleinen Swabedoodahs sah, beschloß er, seinen Steinreichtum
    mit ihnen zu teilen. ER füllte ungezählte Säckchen mit kalten, stacheligen Steinen, packte die
    Säckchen auf einen großen Handkarren und zog damit nach Swabedoo.
    Wie froh waren die kleinen Leute, als sie die stacheligen. Kalten Steine sahen! Sie nahmen sie
    dankbar an. Nun hatten sie wieder etwas, was sie sich schenken konnten. Nur: wenn sie einem
    anderen einen kalten, stacheligen Stein gaben, um ihm zu sagen, daß sie ihn mochten, dann
    war in ihrer Hand und auch in der Hand desjenigen, der den Stein bekam, ein unangenehmes,
    kaltes Gefühl: Es machte nicht so viel Spaß. Kalte, stachelige Steine zu verschenken wie
    warme, weiche Pelzchen. Immer hatte man ein eigenartiges Ziehen im Herzen, wenn man
    einen stacheligen Stein bekam. Man war sich nicht ganz sicher, was der Schenkende damit
    eigentlich meinte. Der Beschenkte blieb oft verwirrt und mit leicht zerstochenen Fingern
    zurück.
    So geschah es, nach und nach, immer häufiger, daß ein kleiner Swabedoodah unter sein Bett
    kroch, den Beutel mit den warmen, weichen Pelzchen hervorzog, sie an der Sonne auslüftete,
    und, wenn einer ihm einen Stein schenkte, ein warmes, weiches Pelzchen dafür zurück gab.
    Wie leuchteten dann die Augen des Beschenkten! Ja, mancher lief schnell im sein Haus
    zurück, kramte den Pelzbeutel hervor, um auch an Stelle des stacheligen Steines ein Pelzchen
    zurückzuschenken. Man warf die Steine nicht fort, o nein Es holten auch nicht alles
    Swabedoodahs ihre Pelzbeutel wieder hervor. Die grauen, stacheligen Steingedanken hatte
    sich zu fest in den Köpfen der kleinen Leute eingenistet. Man konnte es aus den
    Bemerkungen heraushören:

    Weiche Pelzchen? Was steckt wohl dahinter?

    Wie kann ich wissen, ob meine Pelzchen wirklich erwünscht sind?

    Ich gab ein warmes, weiches Pelzchen, und was bekam ich dafür? Einen kalten, stachligen
    Stein! Das soll mir nicht noch einmal passieren.

    Man weiß nie, woran man ist: heute Pelzchen, morgen Steine.

    Wahrscheinlich wären wohl alle kleinen Leute von Swabedoo gern zurück gekehrt zu dem,
    was bei ihren Großeltern noch ganz natürlich war. Mancher sah auf die Säckchen in einer
    Ecke des Zimmers, angefüllt mit kalten, stacheligen Steinen, auf diese Säckchen, die ganz
    eckig waren und so schwer, daß man sie nicht mitnehmen konnte. Häufig hatte man nicht
    einmal einen Stein zum verschenken bei sich, wenn man einem Freund begegnete. Dann
    wünschte der kleine Swabedoodah sich im geheimen und ohne es je laut zusagen, daß jemand
    kommen möge, um ihm warme weiche Pelzchen zu schenken. In seinen Träumen stellte er
    sich vor, wie sie alle auf der Straße mit einem fröhlichen, lachenden Gesicht herumgingen
    und sich untereinander Pelzchen schenkten, wie in alten tagen. Wenn er dann aufwachte, hielt
    ihn aber immer etwas davon zurück, es auch wirklich zu tun. Gewöhnlich war es das, daß er
    hinausging und sah, wie die Welt "wirklich ist"!

    Das ist der Grund, warum das verschenken von warmen, weichen Pelzchen nur noch sehr
    selten geschieht, und niemand tut es in aller Öffentlichkeit. Man tut es im geheimen und ohne
    darüber zu sprechen: Aber es geschieht! – Hier und dort, immer wieder. Ob Du vielleicht auch
    eines Tages......?
    Gruß Gerda