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R.G. K.


Pro Mitglied, dem öst. bay. Landkreis Traunstein

Dotterblume

Die einfachen Schalenblüten sind aufgrund von Karotinoiden glänzend goldgelb. Sie bestehen in der Regel aus fünf breit ovalen Perigonblättern, die bis zu zwei Zentimeter lang sind. Ein Blütenkelch ist nicht vorhanden. Auf den Perigonblättern wurden nur für UV-empfindliche Tiere sichtbare Bereiche nachgewiesen, die als Saftmale gedeutet wurden[1]. Zahlreiche gelbe Staubblätter reihen sich um die fünf bis fünfzehn eng stehenden Fruchtblätter. Die Nektardrüsen befinden sich jeweils am Grunde der Fruchtknoten. Die Blüten erscheinen schon ab März und blühen je nach Standort bis April oder Juni. Gelegentlich kommt es im Zeitraum von Juli bis Oktober zu einer schwächeren Zweitblüte.

Die Blüten enthalten sehr reichlich Pollen und Nektar. Sie werden von Käfern, Fliegen und Bienen bestäubt, wobei insbesondere Schwebfliegen häufig an den Blüten zu beobachten sind.

Bei Regen sind die Blüten geöffnet und füllen sich mit Wasser. Die Staubbeutel und Narben stehen auf gleicher Höhe wie der Wasserspiegel, so dass es zur Selbstbestäubung kommt (Regenbestäubung).

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