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Dolomiten im Wallis?

Dolomiten im Wallis?

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Ralf Schauer


Free Mitglied, Einandergefallen

Dolomiten im Wallis?

Lauter unbekannte Aufschwünge und Vorgipfel am E-Grat-Weg zu einem grossen Horn. Auf der schweizer LK sind diese Punkte nur als Höhenkotierungen bezeichnet, alle oben jedoch jenseits der 3000'.

Vom Standort her gesehen sind die hier gezeigten Wände sehr steil und werden weiter oben (hier nicht sichtbar) von diesem namhaften Gipfel gekrönt.
Derzeit ist sowieso alles weiß, gilt dies jedoch auch hier weiter oben für andere Jahreszeiten. Der fast afrikanisch anmutende Name des Orteshier unten tut sein Übriges, hier weitere Verwirrung zu stiften.
Aufnahme mit Nikon D70 - Sigma 70-200- am 10.12.2005 um 10:20Uhr.
200ASA - Blende 14 -1/160sec.

Kommentare 11

  • Ralf Schauer 21. Dezember 2005, 12:01

    Liebe Rate-, Berg und Fotofreunde, betrachten wir das Rätsel als gelöst.
    Die Entschlüsselung der Details ist wie folgt:
    Der Aufnahmestandort ist in Randa, direkt an einem kleinen Bahnübergang.
    “Das große Horn/namhafter Gipfel“ = Weisshorn; „unbekannte Aufschwünge und Vorgipfel“= Schwarzhörnli, Wisse Schijen; „schwarz-weiss-Denken“ = Ortsbezeichnungen wie Weisshorn, Wisse Schijen, Schwarzhörnli, Weisshornhütte etc.; „Rotenboden“ = Rötiboden (1970m);„Kleines Gletscherlein mit passendem Namen“ = Schmal Gletscher; „weißer Lattenzaun“ = Wisse Schijen, versch. Kotierungen: 3368/3340/3264/3323,5; „16cm vom Bruneggjoch“ damit war die südliche Richtung gemeint; „Platz mit dem Namen ähnlich des Schweizer Gesellschaftsspiels“ = Jatz 2246m am Wege zur Weisshornhütte;
    Wie heißt nun das gezeigte Fotomotiv?
    Die Felsen lassen sich grob den „Wisse Schijen“ zuordnen, allerdings etwas nördlich vorgelagert,
    direkt auf der orographisch rechten Seite des Schmal Gletschers. Die Angabe der Höhenkotierung auf der LK 25000 liegt bei 3179. Der Bereich unter den Felsen nennt sich Bruflüe. Der gesuchte Punkt befindet sich ca. auf 623.800 / 105.875 auf der Schweizer LK.

    Das nächste Rätsel folgt bestimmt; ich sortiere erst einmal die vielen Hörner, um dann neben vielen bekannten auch natürlich einen weiteren „Challenge“ herauszusuchen.
    Allen Teilnehmern, Besuchern und Betrachtern dieses und auch der anderen Fotos wünsche ich bereits jetzt ein Frohes Fest, ein paar unbeschwerte besinnliche Tage und alles erdenklich Gute und natürlich viel „klick“. Ralf
  • Reinhard Knapp 21. Dezember 2005, 7:32

    Liegen die Zacken in dem Kamm zwischen der Hütte die den Namen eines Lichtspenders aus der Steinzeit trägt und der Alm deren Namen mit dem gorßen Horn identisch ist.
    Habe im Moment leider keine Karte zur Hand mit der ich nachmessen kann.
    Wenn es wirklich so ist muß ich mich ein wenig schämen. Schaue ich doch im Urlaub jeden Tag von der Ferienwohnung dort hinauf und wäre schon längst mal dort oben gewesen wenn der Aufstieg und die Kletterei nicht so schwierig wäre.
    Gruß Reinhard
  • Fredy Haubenschmid 20. Dezember 2005, 22:56

    Na Ralf, dann werf ich noch ein paar Brocken bergchinesisch in die Runde:
    Du hast nach einem ersten warm up mit deiner Frau etwas zu lange Jatz-ze gespielt oberhalb der inversen Blaudecke auf 1970 und hast dann auf der breiten Rennbahn zum 5 Sternhotel Chamanna Piz Alv auf 2932 nach oben geschaut zu diesen pechschwarz scheinenden Zacken 3323,5, welche nördlich in einem breiten Gletscher zu jenem riesigen, unstabilen und ostwindigen Vadret hinunterstürzen auf jenes afrikanische Land, das sie hoffentlich noch lange nicht unter sich begraben...
    wung tscheng d.h.alles klar?
  • Ralf Schauer 20. Dezember 2005, 21:44

    Hallo und willkommen im Kuriositäten-Kabinett.
    @Patrick: Du hast Recht, wenn du anzweifelst, dass das Foto eines der Stellihörner zeigt. Es ist definitiv nicht das Stellihorn, weder das bei Saas Almagell noch das andere bei St. Niklaus. Ich hatte mich zwecks Weihnachtsgrüßen mit Marco ausgetauscht und habe dabei das Stellihorn erwähnt – war allerdings nicht als Rätsel-Tipp gedacht und hätte nun auch in die falsche Richtung geführt.
    @Fredy: Danke für das Buddy-Icon, Du bist bei mir auch schon länger registriert. Die Berge in und um Augstbord kenne ich teilweise auch aus einer mysteriösen Nacht-Besteigung. Die hier gezeigten Felsen gehören nicht dazu. Das eingangs erwähnte „grosse“ Horn findet sich hier nicht in direkter Nähe.
    @Marco: Nicht mitgerätselt, nicht gewonnen. So ist das im Leben, mal verliert man, mal gewinnt ein anderer. Spass beiseite: Unsere Rätselfreunde haben die Ihnen nicht bekannte Stellihorn-Ansprache als Tipp gedacht...

    Zu allem Überfluss - und fatalerweise - liegt das Stellihorn tatsächlich ebenfalls 16cm (LK 25000) vom Bruneggjoch entfernt, allerdings in eine andere Richtung. Jetzt hat der vermeintliche "Tipp " doch ein Geschmäckle. Zur Strafe habe ich mich Fakir-like auf meine Steigeisen gesetzt.

    Nächste Runde...
    Ich muß Euer Augenmerk doch eher in Richtung des „weißen Lattenzauns“ lenken. Also nicht, weil da auf der Alm der Öhi mit einem weißen Farbeimer rumrennt, sondern weil die amtliche Übersetzung(auch lt.Patrick) mehrere Merkwürdigkeiten in sich hat. Aber die Original-Schweizer sollten hier wissen, was gemeint ist.
    Auch eine leicht abgewandelte Variante von „Rotenboden“, z.B. a la „Roddi Boddi“ oder „Röttlis Böttli“ erleichtert die Suche.

    Hier nun die neuen Hinweise:
    Es gibt in der Nähe noch einen Platz, der ganz nach dem populären Schweizer Kartenspiel klingt. Am gleichen Hang gelegen, aber mehrere Hundert Höhenmeter weiter unten als diese Felsen. Dieser Punkt liegt ganz in der Nähe. Da ist eine Alm, an der ich auch schon ausgiebig rastete. An diesen ganzen Punkten kommt man vorbei, wenn man auf dem Weg zu einem wahrlich großartigen Horn aufsteigt und hierbei die Normalroute wählen würde. Da die Zustiege im Mattertal lange sind, nächtigt man in dem entsprechenden Hüttlein. Auf dem Weg dorthin kommt man von R(u)anda, nach Skat/Rommee/Canasta (o.ä.) vorbei. Gegenüber von der Alm blickt man auf eine riesen Mistgabel (ich glaube, es ist die größte auf der Erde), dann geht’s weiter zur Hütte. Dort ist für uns Flachländer allerdings oft der Spass vorbei, von hier gehen alle Wege nach oben. Und will man nicht das große Horn in Angriff nehmen, bleibt nur, umzukehren oder mit einem dieser Felsbrocken vorliebzunehmen.
    Gruss Ralf





  • Fredy Haubenschmid 20. Dezember 2005, 18:27

    Ja tatsächlich,
    diese stark zerklüfteten Zacken tauchen langsam in meiner Erinnerung wieder auf:
    Vor ca. 10 Jahren war das innere Stellihorn mal auf dem Programm, wir haben es dann aber doch etwas gemütlicher genommen und nur das Schwarz-, Dreizehnten- und Augstbordhorn bestiegen, was von Jungu nach Törbel eher eine lange Horizontal- als eine kurze Vertikaltour ergab!
    Ralf, du kommst sofort zu meinen Buddies,
    damit ich auch ja keine Rätsel verpasse...
    lg Fredy
  • Ralf Schauer 20. Dezember 2005, 13:15

    Ja, jetzt kommen wir der Sache schon näher.
    Ich fand die "komischen", unbedeutenden Zacken auch unpassend fürs Mattertal, was aber prompt zur Ablichtung und der Veröffentlichung hier führte.
    Nachdem Patrick ja als Experte rund um die Barrhörner gilt, dachte ich, dass sich das Rätsel schneller lösen ließe. Aber es kommt wie immer auf die (ungewöhnliche) Perspektive an.
    Der gesuchte "Gipfel" ist in der Tat alpinistisch recht bedeutungslos, man könnte ihn aber durchaus dem "weißen Lattenzaun" zuordnen. (Achtung: Rätsel im Rätsel!)
    Diese felsigen Erhebungen liegen nur ca.16cm entfernt vom Bruneggjoch, wenn man die LK 25.000 zu Hand nimmt.
    @Patrick: Die afrikanische Ortschaft hast Du bereits erkannt. Meine Frau hat mich allerdings auf die Idee mit "R(u)anda" gebracht (...und jetzt fahren wir also nach Ruanda?)
    @Reinhard/Patrick: Mattertal stimmt auch schon mal.
    Das schöne an dieser Gegend ist, dass man normalerweise den Blick auf die "Grossen" richtet,
    also Mischabel, Matterhorn und wie sie alle heißen.
    Leider gehen bei der Landschaftsbetrachtung dabei oftmals solche schönen Details - wie im Bild gezeigt - "verloren". Zuträglich waren mit Sicherheit auch die tollen Wetterverhältnisse jetzt im Winter. Im Sommer fallen diese Erhebungen aus der Ferne kaum auf.
    VG Ralf
  • Heinz Höra 19. Dezember 2005, 23:39

    Ralf, Lonza klingt vielleicht etwas afrikanisch. Aber sie liegen nicht im E-Grat sondern im NE-Grat des Lötschentaler Breithorns.
    Sei gegrüßt von Heinz
  • Reinhard Knapp 19. Dezember 2005, 15:49

    Wenn ich mir die Zusammensetzung und Steilheit der unteren Hänge ansehe tendiere ich zu "Großraum" Matter Tal. Aber nichts Genaues weiß man nicht.
    Gruß Reinhard
  • Franz Sklenak 19. Dezember 2005, 10:27

    Also wo sich diese bizarre Landschaft befindet weiss ich nicht. Aber das ein schönes Bild ist, sehe ich.
    Gruss Franz
  • Ralf Schauer 18. Dezember 2005, 23:05

    Hallo Heinz, ist diesesmal nicht so einfach, habe allerdings zukünftig noch bekanntere auf Lager.
    Dies hier heute nur als "warm-up".
    Weitere Hinweise:
    In dieser Ecke herrscht schwarz-weiss-Denken vor, es gibt allerdings einen Platz mit einem ähnlichen Namen wie Zermatt's Rotenboden, hier allerdings nur zu Fuss erreichbar.
    Dort oben ist - hier nicht sichtbar - ein kleines Gletscherlein, dass einen diesbezüglich passenden Namen trägt. Allerdings gibts in direkter Nähe auch zerklüftete, ja richtig bedrohliche Eismassen...
    Vielleicht vermag Patrick die Gesteinsschichten treffend per Ferndiagnose zu analysieren...
    Gruss
    Ralf

  • Heinz Höra 18. Dezember 2005, 19:33

    Endlich, das erste Bild von Deiner Tour - und digital. Ist eben doch besser als ein Scan - vor allem, so wie Du gescannt hast.
    Da muß ich ja schwer überlegen, um die Berge zu entziffern.
    Sei gegrüßt von Heinz