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Hannah Kl.


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Die Zeit und ihre Wege

Die Zeit hatte sie sich schon längst als Narbe in ihr Gesicht gemalt. Die Augen sollten nicht mehr so glänzen wie damals. Als Kind hatten sie noch geleuchtet. Irgendwann haben sie ihren Glanz verloren. Einfach so. Es war soviel passiert. So viele Tage, die einfach so vergingen, so viel Bedeutung hatten und doch vergessen sind. Wenn sie das Gefühl von damals im Bauch hatte, wusste sie nur noch, dass sie es schon einmal gefühlt hatte, aber wann, das wusste sie nicht mehr. Und diese Person da eben hatte sie auch schon mal irgendwo gesehen. Irgendwann im Sommer und die Sonne hat geschienen. Aber es war nicht der Richtige. Sie hatten sich damals einfach falsch verstanden und dann ging das so auseinander. Da muss man mit der Zeit drüber hinwegsehen. Vielleicht sieht man sich ja später noch mal wieder. Es war irgendwie noch der gleiche Weg zu ihm. Sie wusste es noch ganz genau. Es war nicht bei ihm und auch nicht bei ihr zuhause. Aber für beide der Ort, an dem sie glücklich waren. Und sie wusste noch, dass es eigentlich immer nur geradeaus ging. Ohne Kurven. Vielleicht war das auch ihr Fehler. Wenn sie weint, dann will sie manchmal, dass das Leben kurviger verläuft. Wer weiß, wer dahinter wartet…

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