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Die Wappen der 7 altmärkischen Hansestädte am Rathaus Gardelegen

Die Wappen der 7 altmärkischen Hansestädte am Rathaus Gardelegen

Elisabeth Hase


World Mitglied, Jena

Die Wappen der 7 altmärkischen Hansestädte am Rathaus Gardelegen

"Die drei größten und zugleich bedeutendsten Städte in der Altmark sind Stendal, Gardelegen und Salzwedel. Sie gehörten neben vier weiteren Städten in der Altmark (Tangermünde, Osterburg, Seehausen und Werben) der Hanse an. Die sieben altmärkischen Städte waren zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert reiche, wehrhafte Handelsstädte und bildeten zusammen den Altmärkischen Städtebund mit dem sie bei den Hansetagen Geschlossenheit demonstrierten. Das Ende der altmärkischen Hanseherrlichkeit wurde nach der blutigen Niederschlagung von Aufständen gegen die vom Kurfürst eingeführte Bierziese im Frühjahr 1488 eingeleitet. In Folge dieser Niederlage mussten sich die altmärkischen Städte aus allen Bündnissen, auch aus der Hanse, zurückziehen und verloren zahlreiche Rechte wie das Münzrecht. Lediglich Stendal und Salzwedel blieben bis zu ihrem Ausschluss 1518 Mitglied der Hanse. Seit dem 16. Jahrhundert entwickelten sich die sieben Hansestädte dann sehr unterschiedlich. Heute sind sie alle Mitglieder im Hansebund der Neuzeit." WIKI

gotisches Rathaus von Gardelegen mit Laubengängen
gotisches Rathaus von Gardelegen mit Laubengängen
Elisabeth Hase
Der Roland von Gardelegen
Der Roland von Gardelegen
Elisabeth Hase

Kommentare 6

  • Bernd Tolksdorf 4. Juni 2014, 8:34

    Sehr schön eingearbeitet die Wappen, passt sich harmonisch ein !
    LG Bernd
  • keims-ukas 4. Juni 2014, 5:16

    Schöne Sammlung, interessantes Thema, gelungene Fotoarbeit in Wort und Bild.
    LG, Uwe!
  • Ursula Elise 4. Juni 2014, 0:22

    Hab' nachgesehen, ob Gertrud Kolmar unter ihren Wappengedichten eins von einer dieser Städte geschrieben hätte; hat sie aber nicht.
    Übrigens waren das Sammelmarken von Kaffee Hag; ihr Bruder sammelte die.
    Hier ein Beispiel:
  • Horst-W. 3. Juni 2014, 18:30

    Schöne Zusammenstellung! Schrift im Bild empfinde ich, wenn nicht auch typografisch als harmonisches Ganzes gestaltet, normalerweise als störend - macht hier aber zumindest Sinn.
    Der Adler ist in Wappen nun mal allgegenwärtig, neben dem Löwen ... nicht nur in Deutschland, nicht nur in der jüngeren Geschicht ... bereits die Römer benutzten ihn. Steht halt neben allerlei Symbolik vor allem für Schönheit, Kraft und Stärke ... welcher Herrscher wollte sich damit nicht identifizieren ...
    LG Horst
  • Ursula Elise 3. Juni 2014, 15:34

    Ja, der Rote Adler, an den sich die Brandenburg-Hymne dran gehängt hat, so ein fürchterliches Stück Soldaten-Heimat-Lyrik:
    http://www.youtube.com/watch?v=y3WIRgUbfyY
    Der Adler kam übrigens von den Luxemburgern nach Brandenburg und war zuvor schon in Tirol (!) gelandet. Zum luxemburgischen Staatswappen gehört er noch heute.

    Die Altmark, wie der Name sagt, war eben historisch brandenburgisch und nicht (sachsen-) anhaltinisch.

    War doch dein altmärkisches "Wappenbuch" Anlass, das klarzumachen.
    lgU
  • Hans Mentzschel 3. Juni 2014, 12:16

    ...und alle führen den stolzen roten Adler im Schilde!
    Interessante Studie, interessanter Text. "Bierziese" ist ein ungewöhnliches Wort!
    LG Hans Me..