Diese Website verwendet Cookies, um verschiedene Funktionalitäten bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren. Durch die Nutzung dieser Website erklärst Du Dich damit einverstanden, dass Cookies verwendet werden. Weitere Informationen  OK

Was ist neu?

Klaus Duba


Pro Mitglied, Walldorf ( bei Heidelberg )

Die Tiefburg

Die Besucher Heidelbergs strömen in der Regel auf das Schloss, aber diese Burg im Heidelberger Stadtteil Handschuhsheim ist weit weniger bekannt!

Deshalb hier ein paar Infos:

Die Tiefburg, auch Burg Handschuhsheim genannt, ist die Ruine einer mittelalterlichen Wasserburg in Heidelberg-Handschuhsheim im nordwestlichen Baden-Württemberg.
Das Geviert der Wehrmauern sowie die Tonnengewölbe der Keller stammen noch aus dem hohen Mittelalter, während der Rest der Gesamtanlage Merkmale der Renaissance aufweist, was auf einen größeren Umbau der Burg in der Zeit zwischen 1500 und 1600 schließen lässt. Die an den Balkonbrüstungen der Außenmauern sichtbaren Wappen von 1544 datieren diesen Umbau näher.
Die Burg war der Stammsitz der Herren von Handschuhsheim. Nachdem diese im Jahr 1600 im Mannesstamm ausgestorben waren, kam die Burg 1624 an die Herren von Helmstatt über, in deren Besitz die Burg über mehr als drei Jahrhunderte blieb.

Vom Dreißigjährigen Krieg bis zum Pfälzischen Erbfolgekrieg hatte die Burg unter den Kriegen des 17. Jahrhunderts zu leiden. 1642 wurde die Burg mehrmals in Brand gesteckt, 1674 war sie zerstört und unbewohnbar. Georg Adam Christoph von Helmstatt (1676–1741) ließ um 1700 neben der Ruine das Freiadlige Herrengut an der Stelle des verfallenen Gutshauses der früheren Ortsherrschaft errichten. Das Herrengut war einst Teil der Gesamtanlage der Burg gewesen und wurde künftig weiter unterhalten, während man die ruinöse Kernburg nur noch notdürftig unterhielt.

Im Jahre 1770 entdeckte der damalige Besitzer der Tiefburg, Johann Ferdinand Joseph Freiherr von Helmstatt, ein eingemauertes Skelett in mittelalterlicher Rüstung in einem Hohlraum hinter einer Wand. Um diesen „eingemauerten Ritter“ ranken sich einige Sagen. Eine von ihnen besagt, dass der Eingemauerte ein Verhältnis mit einer Bewohnerin der Burg Hirschhorn gehabt haben soll und zur Strafe hierfür lebendig eingemauert wurde.

Kommentare 17

  • Gabriele Benzler 11. April 2014, 13:25

    Sehr schön hast Du das alte Gemäuer präsentiert. Super Bild und Text!
    LG Gabi
  • renako 11. April 2014, 11:36

    klaus du hast recht , ich weiß gar nicht wann ich das letzte mal dort war , ist ewig her .
    schön hast du das alte gemäuer in szene gesetzt !!
    gruss renate
  • Holger Pfiffi 10. April 2014, 21:11

    Hallo Klaus,
    wieder auf Burgentour gewesen? Tiefburg ist schon auch toll! Ich mag auch mittelalterliche Gebäude auch sehr gerne.
    Viele Grüße
    Holger
  • lederwolf 9. April 2014, 17:53

    Eine sehr gelungene Aufnahme von diesem
    interessanten Motiv mit Geschichte.
    Prima die Farben und Bildgestaltung.
    lg wolf
  • Manfred Altgott 9. April 2014, 16:59

    Hallo Klaus,
    Die Burg sieht mächtig trutzig aus,
    Viele Grüße,
    Manfred
  • Peter Rottner 9. April 2014, 16:39

    Klasse Aufnahme. Interessante Story,- da muss ich direkt mal hin...
    lg. Peter
  • realherz 9. April 2014, 14:35

    Hallo Klaus,
    auch ich kannte die Burg nicht.
    Wie das manchmal so ist,man lernt eben nie aus.
    Klasse Info zum Bild.
    Dein Bild ist aber auch wieder in einer super Qualität.
    LG Realherz
  • Klaus. Schmitt 8. April 2014, 22:03

    Da hab ich schon so manches feuchtfröhliches Tiefburgfest miterlebt ... war immer nett.
    Klasse in Szene gesetzt.

    LG Klaus
  • Günter K. 8. April 2014, 21:42



    die anlage ist fast überregional kaum bekannt. mit kaum16 jahren duellierte sich der letzte handschuhsheimer mit einem hirschorner, der ihn tötete. die mutter des hanschuhsheimer soll angeblich die hirschhorner verflucht haben, dass sie ohne männliche erben bleiben sollten, tatsächlich starben die hirschorner im 17. jhdt aus. die landschade von neckarsteinach übrigens auch. ein informatives Foto....
    lg günter
  • Sybille Treiber 8. April 2014, 21:05

    Ich schließe mich Bärbel an.
    Und von dieser Burg habe ich noch nie gehört :-(
    LG Sybille
  • HaagB 8. April 2014, 20:57

    Die scheint ja richtig groß zu sein.
    Die Perspektive mit dem Baum vorne und den Häusern im Hintergrund macht sich gut!
    Danke für die Infos dazu!
    LG Bärbel
  • Marianne Schön 8. April 2014, 20:33

    Das Bauwerk sieht ja klasse aus und die
    Geschichte dazu ist super interessant.
    NG Marianne
  • Wolfgang Keller 8. April 2014, 20:05

    Wirklich interessant, sehenswert und bestens beschrieben!
    LG Wolfgang
  • Elke H.R. 8. April 2014, 19:53

    Scheint mir sehr sehenswert zu sein und danke für die Info,Klaus.
    Sehr gut hast du diese Burg ins Bild gesetzt und in bester Schärfe !
    LG Elke
  • enner aus de palz 8. April 2014, 19:50

    Habe ich noch nie etwas davon gehört, danke für die Info, die sieht interessant aus, zum Glück hat der Baum noch keine Blätter sonst hättest du sie nicht so gut zeigen können, muss ich mir unbedingt merken, wie immer in bester Schärfe von dir präsentiert.
    LG Rainer
  • Sylvia Schulz 8. April 2014, 19:50

    eine Burg mit einer interessanten Geschichte, besonders der letzte Teil....,
    nun diese Burg kannte ich auch noch nicht, muss ich unbedingt bei Gelegenheit nachholen.
    Danke für diese Info
    LG Sylvia
  • Daniela Bobek 8. April 2014, 19:37

    Beeindruckendes Bauwerk

Schlagwörter

Informationen

Kategorie Motive
Ordner Schlösser und Burgen
Klicks 1.040
Veröffentlicht
Lizenz

Exif

Kamera Canon EOS 60D
Objektiv ---
Blende 8
Belichtungszeit 1/160
Brennweite 17.0 mm
ISO 200