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Die Schiffsglocke

Die Schiffsglocke ist ein Instrument für Schallsignale.
Etwa seit dem 16. Jahrhundert bis heute ist die Schiffsglocke
unentbehrlicher Bestandteil eines jeden Schiffes.
Mit der Schiffsglocke wurden Zeit und Wachrhythmus
(vergleiche Stundenglas), ausgesteckte Längen der Ankerkette
sowie Warnsignale bei schlechter Sicht und Nebel gegeben.
Da die Schiffsglocken meist für jedes Schiff individuell
aus Messing gegossen wurden, sind sie für Historiker
und Sammler recht interessante Stücke.

Die Zeit wird mit Schiffsglocken anders mitgeteilt als mit
Kirchturmuhren an Land. Ein Glockenschlag (ein „Glasen“)
bedeutet eine halbe Stunde. Die Glockenschläge werden paarweise
zusammengefasst. Die Zählung beginnt alle 4 (statt 12) Stunden
von vorn, weil eine Seewache 4 Stunden dauert.
Beispiel: Bei drei Doppelschlägen und einem Einzelschlag ist
es „sieben Glasen“, was je nach Wache 3:30, 7:30, 11:30, 15:30,
19:30 oder 23:30 Uhr bedeuten kann. Die etwas seltsam anmutende,
aber gängige Form „Glasen“ deutet auf Herkunft dieses Wortgebrauchs
aus dem Niederländischen hin und leitet sich von den verwendeten
gläsernen Sanduhren ab.

Der Handgriff am Klöppel war meist kunstvoll aus Leinen geflochten (Platting).
http://de.wikipedia.org/wiki/Schiffsglocke

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