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Die ÖBB E 1141 beim Krokodiltreffen

Die ÖBB 1141 stellt eine Weiterentwicklung der Elektrolokomotiven-Reihe 1041 der Österreichischen Bundesbahnen dar.

Geschichte
Die Österreichischen Bundesbahnen benötigten nach dem Zweiten Weltkrieg neue Elektrolokomotiven für ihr umfangreiches Elektrifizierungsprogramm, womit die Dampftraktion abgelöst werden sollte. Da die Instandsetzung der wichtigsten österreichischen Bahnstrecken rasch voranschritt, wurden deshalb ebenfalls neue Lokomotiven benötigt. Der Bedarf wurde vorerst mit den Neubaulok-Reihen 1040 und 1041 gedeckt. Da sich die Loks der Reihe 1041 außerordentlich gut bewährt hatten, entschieden sich die ÖBB für eine Weiterentwicklung dieser Reihe, die als Reihe 1141 bezeichnet wurde. Als Mindestanforderungen legten die ÖBB eine Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h, eine Dienstmasse von maximal 80 t und eine Leistung von 3.000 kW fest; die Vorgängerbaureihe wies nämlich lediglich eine Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h, wodurch diese Reihe bald vom Einsatz auf den Hauptstrecken verdrängt wurde. Zwischen 1955 und 1958 wurden 30 Maschinen an die ÖBB geliefert. SGP Graz war für den mechanischen Teil zuständig, der elektrische Teil wurde von den Firmen AEG, BBC, ELIN und SSW hergestellt. Alle Lokomotiven waren bei ihrer Ablieferung tannengrün lackiert, der Rahmen und das Laufwerk waren schwarz lackiert. Im Jahre 1957 wurde eine von den ÖBB in Auftrag gegebene Versuchslokomotive geliefert. Es handelte sich dabei um eine Zweisystemlok, die als Reihe 1050 bezeichnet wurde und der Reihe 1141 äußerlich komplett glich. Nach der Ausmusterung der Lokomotive im Jahre 1973 wurde ihr Kasten für die verunfallte 1141.003 verwendet. Nach einigen Dienstjahren erhielten die 1141er ein blutoranges Farbkleid, einige erhielten später sogar noch eine verkehrsrote Lackierung.

Die Loks der Reihe 1141 wurden nach ihrer Ablieferung auf der Westbahn und auf der Südbahn im Schnellzugverkehr eingesetzt. Sie wurden allerdings im Laufe der Zeit von der Reihe 1042 verdrängt. Zuletzt waren die 1141er in Attnang-Puchheim stationiert. Im Jahr 2003 schieden alle Lokomotiven dieser Baureihe aus dem Bestand der ÖBB aus. Die letzten Vertreterinnen waren 1141.007, 020, 021, 022, 024 und 028. Die Lokomotiven 1141.019, 022 und 024 sind als Nostalgieloks erhalten geblieben.

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Kamera NIKON D7100
Objektiv Sigma 18-250mm F3.5-6.3 DC Macro OS HSM
Blende 4.5
Belichtungszeit 1/800
Brennweite 18.0 mm
ISO 100