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Gunter Linke


Basic Mitglied, Rudolstadt

Die „Leuchte des Saaletals“

http://www.youtube.com/watch?v=z7Zmd13S8aI
Ich weiß nicht, was soll es bedeuten,
warum ich in Kahla bin;
Kein Märchen aus alten Zeiten,
nee, nach der Leuchtenburg steht mir der Sinn.
http://www.leuchtenburg.de/home.htm

Die Leuchtenburg liegt auf einem Bergkegel, dessen Spitze genau 400m über Null liegt, das Land weithin beherrschend, die „Leuchte des Saaletals“.

Ein harter verwitterter Muschelkalk ist es, man sieht es an den kahlen, hellschimmernden Gestein.
Drei Gipfel ragen aus ihm heraus, dicht an der saale der Dohlenstein, am weitesten nach Osten vorgeschoben der Pfaffenberg und in der Mitte zwischen beiden, doch etwas nach Norden gerückt, der Lichtenberg.
Dort thront einer Königin gleich, die Leuchtenburg. Weithin saaleauf- und saaleabwärts sichtbar, hebt sich ihre Silhouette, von welcher Richtung man sich auch naht, vom Horizont ab.
Bei klarem Wetter kann man sie so von unzähligen Punkten Thüringens her am blauen Himmel „leuchten“ sehen.
Außer der Wartburg gibt es keine zweite Burg in Thüringen, die sich so einer bevorzugten Lage rühmen kann

Um 1216 nahm Hermann IV. aus dem Geschlecht der Herren von Lobdeburg den Lichtenberg als Wohnsitz und erbaute die Leuchtenburg.
1227 gab es die erste Urkunde von „Hermannus du Luchtenberg“.
1333 wurde sie wegen finanziellen Schwierigkeiten der Lobdeburger an die Grafen von Schwarzburg verkauft.
Von diesen ging sie 1392 auf die Markgrafen von Meißen über.
Zwischen 1445 und 1451 wurde sie durch die Brüder Apel und Bernhard von Vitzthum, Räte von herzog Wilhelm, zum Raubritternest.
Nach der Rücknahme von Herzog Wilhelm wurde sie zum Verwaltungssitz gemacht, deshalb zerfiel sie nicht wie viele andere Burgen in Thüringen.
Den Dreißigjährigen Krieg überstand ohne größere Schäden und wurde 1724 ein Armen-, Irren- und Zuchthaus für lange 150 Jahre wo aber auch alles baulich verändert wurde, das die eigentliche Burg für immer verschandelt blieb.
Erst 1871 war mit dem Bauwahnsinn Ende.
Ab 1919 wurde sie zur Jugendherberge.
1984 Stasi-Planung eines Internierungslagers auf der Leuchtenburg mit einer Kapazität für 600 Personen.
1997 Schließung der Jugendherberge, deren Ausstattung nicht mehr den Anforderungen zeitgemäßer Standards entspricht.
1998 Gründung des Fördervereins Museum Leuchtenburg e.V., der seit 2003 auch Träger und Betreiber des Museums ist.
Viele neue Projekte konnten initiiert und umgesetzt werden, die die Leuchtenburg noch attraktiver machen.

Kommentare 73

  • Sonja Grunbauer 29. Juni 2015, 22:41

    sieht gut aus deine BEA. gruss Sonja
  • Josune Etxebarria Esparta 15. März 2010, 22:43

    Una imagen de ensueño Gunter. Ese desenfoque en primer plano dando importancia a esas bellas construcciones en lo alto te ha quedado muy bien.
    Liebe grube. Josune.
  • Anca Silvia B. 1. Dezember 2009, 11:37

    einb Traum..lg anca
  • Stefan S. Mosley 30. November 2009, 23:37


    Klasse Bea, sehr schoene Farben und Licht, grossartig.
    LG Stefan
  • Woelfin 29. November 2009, 21:33

    Wunderschön . . .die Burg sehe ich
    immer von weitem, wenn ich mit den Hunden zum Wald
    hoch gehe . . . .lg bärbel
  • Albrecht Bleyer 20. November 2009, 20:53

    nennt man das bei den Natur Fuzzies auch Freistellung?
    Albrecht
  • Lutz Prager 7. November 2009, 11:56

    Hast dich nur ein bisschen in der Geographie geirrt. Die Leuchtenburg gehört zum Saale-Holzland-Kreis und nicht zum Saale-Orla-Kreis. Ansonsten wie oben.
    Gruß Lutz
  • Antje Buder 6. November 2009, 8:14

    interessante Bildgestaltung und Bearbeitung!
  • Rudi Zebisch 4. November 2009, 18:35

    eine zauberhafte aufnahme mit feinen farben, gekonnt von dir präsentiert !
    vielen dank auch für die info.
    lieben gruss rudi
  • DRAGA PUC 4. November 2009, 16:52

    superb picture!!!!
    regards
    d
  • Ricarda-B 3. November 2009, 14:01

    Tolle Bildbearbeitung! Schön diese herbstliche Aufnahme!
    Freundlicher Gruß
    Ricarda
  • Lola Martínez Sobreviela 3. November 2009, 2:51

    Un paisaje de ensueño, de cuento de hadas. Muy bonito
  • Matthias Endriß 2. November 2009, 21:21

    Sehr verspielt, aber es hat was...
    LG Matthias
  • Birgit64 2. November 2009, 20:33

    durch deine bea, hast du das ganze sehr gut in den mittelpunkt gerückt. das auge wird automatisch auf das wesentliche gelenkt
    lg birgit
  • Veronika A. 2. November 2009, 17:26

    Märchenhaft gestaltet und wirkt gut mit den herbstlichen Farben.
    LG Veronika
  • willy ombret 1. November 2009, 22:34

    super féérique
    amicalement
  • Bruno58 1. November 2009, 20:00

    Toll, nicht nur Dein Foto sondern auch Deine umfangreiche Erläuterung dazu, prima gemacht.
    VG Bruno58
  • Karla2 1. November 2009, 18:52

    Sieht wunderschön aus und wie gemalt!!! lg Karla
  • Frederick Mann 1. November 2009, 18:17


    as if...
    in the style of
    "life is but a dream"
  • T i n a. M. 1. November 2009, 17:24

    Sehr schön im Visier
    sieht toll aus das Bild..
    LG Tina
  • Astrid Wiezorek 1. November 2009, 13:34

    Klasse da waren wir erst vorige Woche. Das Foto hat was könnte ein Postkartenmotiv sein.
    LG Steffen, Astrid & die Schnurries
  • sixtine 1. November 2009, 8:34

    magnifique photo avec cet effet de flou
    sixtine
  • Ryszard Basta 31. Oktober 2009, 22:32

    fuer mich ganz originell
    und interessant praesentiert
  • aline64 31. Oktober 2009, 21:26

    un très joli cliché !!!
    amicalement
  • Deryck 31. Oktober 2009, 19:44

    Beautiful building and a lovely mood for the picture
    Deryck

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Kategorie Reise
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