Diese Website verwendet Cookies, um verschiedene Funktionalitäten bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren. Durch die Nutzung dieser Website erklärst Du Dich damit einverstanden, dass Cookies verwendet werden. Weitere Informationen  OK

Was ist neu?
die Kirche im See 2 - Rechensee

die Kirche im See 2 - Rechensee

682 1

Belgianchocolate


Free Mitglied

Kommentare 1

  • H STi 10. November 2012, 17:58

    Der Reschenstausee und wie es dazu kam...

    5 km nach dem Reschenpass, Graun im Vinschgau, ein alter Kirchturm ragt aus dem Wasser... Der Reschenstausee und wie es dazu kam ...

    Im Jahre 1949/50 wurden die Dörfer Graun und Reschen im Oberen Vinschgau Opfer eines rücksichtslosen Stauprojektes. Die Geschichte dieser Seestauung liest sich fast wie ein Krimi - es ist aber die Geschichte einer Katastrophe.

    Der Reschenstausee und wie es dazu kam
    5km nach dem Reschenpass, Graun im Vinschgau, ein alter Kirchturm ragt aus dem Wasser...
    Über 6 km lang ist der Reschensee; Mit seiner Wassermenge von 116 Millionen Kubikmetern erzeugt er rund 250 Millionen kWh Strom im Jahr. Eine stolze Leistung technischen Fortschritts? Der mitten aus dem Wasser ragende Kirchturm von Altgraun erinnert, gleichsam als stumme Anklage, daran, um welchen nie zu bezahlenden Preis hier "Fortschritt" erkauft wurde. Hier breitete sich einst eine blühende Landschaft aus, mit dem malerischen Dorf Graun. Es war ein stattliches Dorf geworden, erfüllt vom Durchzugsverkehr zwischen Bozen und Landeck, mit breitgiebeligen Gasthäusern, so der "Adler (Warger) und die "Traube (Reinhartl) als Haltestelle für die Post. Wo nicht alte Fresken die Häuser schmückten, taten es die Erker und Stiegenaufgänge, überall aber die bunteste Blumenzier an den Fenstern, auf den Söllern. 163 Häuser in Graun und in Reschen und 523 ha fruchtbarer Kulturboden fielen den Fluten zum Opfer. Über die Hälfte der 650 Bewohner von Graun mußten in die Fremde ziehen, rund 1000 Menschen waren von der Katastrophe betroffen,

    120 bäuerliche Betriebe verloren ihre Daseinsgrundlage, die fast ausschließlich an die Viehzucht geknüpft war. Wir fragen uns heute: Wie konnte es nur zu diesem grausamen und willkürlichen Eingriff kommen ? Gab es damals keine Möglichkeit, diese Katastrophe zu verhindern?

Informationen

Sektion
Klicks 682
Veröffentlicht
Sprache
Lizenz

Exif

Kamera Canon EOS 30D
Objektiv ---
Blende 13
Belichtungszeit 1/125
Brennweite 24.0 mm
ISO 100