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...die " Henna " - Malerin

...die " Henna " - Malerin

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Brigitte Specht


World Mitglied, Berlin

...die " Henna " - Malerin

... auf der IMPORT - Messe in Berlin.

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Seit Jahrtausenden wird Henna zum Schminken der Haut und zum Färben der Haare benutzt.
Schon im alten Ägypten wurden Haare, Finger, Zehen sowie Hand- und Fußsohlen mit Henna bemalt, wie Grabfunde belegen.
Im Islam geht der Überlieferung zufolge diese Arte der Körperbemalung auf den Propheten Mohammed zurück. Die Frauen in seiner Umgebung pflegten sich mit goldenen Ohrringen, Armreifen und Ketten zu schmücken, um sich attraktiver zu machen und ihren Wohlstand zu zeigen. Mohammeds Tochter bestaunte den Schmuck der Frauen und bat ihren Vater, ihr ebenfalls Schmuck zu schenken.
Doch Mohammed besaß nicht genügend Geld, um seiner Tochter diesen Wunsch zu erfüllen. Da gab ihm eine alte Frau eine Schale mit getrockneten und gestampften Henna und sagte zu ihm: "Male deiner Tochter Blumen aus Henna auf die Hände und Füße und sie wird von Schönheit strahlen wie die Frauen mit ihrem Goldschmuck."

Im 16. Jahrhundert gelangte die Hennamalerei vom islamischen Raum nach Indien.
Dort werden die kunstvollen Verzierungen als Mehndi bezeichnet und sind bis heute Teil ritueller Zeremonien. Traditionell sind die Bemalungen auf gesellschaftliche und religiöse Feste beschränkt. Vor allem bei einer Hochzeit ist die kunstvolle Bemalung fester Bestandteil der Feierlichkeiten.

Gewonnen wird die Farbe aus den getrockneten und zu Pulver verarbeiteten Blättern des Hennastrauchs.
Mit lauwarmen Wasser zu einer Paste vermischt und direkt auf die Haut aufgetragen, hinterlässt es nach einigen Stunden auf der Haut einen rötlichen Farbton. Die Farbschattierungen, die bei der Bemalung erzielt werden können, reichen über verschiedene Rottöne bis zu einem dunklen Lila, je nachdem wie häufig die Muster nachgezogen werden und wie lange die Paste einwirkt.

Die Bemalung hält in ihrer vollen Pracht etwa einen Monat, nach ungefähr zwei Monaten ist die Farbe wieder vollständig verschwunden.


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... die " Teppich - Knüpferin "
... die " Teppich - Knüpferin "
Brigitte Specht

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