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Die Geschichte vom Fotografen der auszog um sich ein Eigentor zu schießen

Die Geschichte vom Fotografen der auszog um sich ein Eigentor zu schießen

Romana T.


World Mitglied, Wien

Die Geschichte vom Fotografen der auszog um sich ein Eigentor zu schießen

Es war einmal ein Fotograf, der hieß Erwin (er hieß natürlich NICHT Erwin). Erwin nahm eine liebliche blonde Maid zur Frau. Sie lebten glücklich und zufrieden, am dritten Tag aber enthüllte Erwin seiner jungen Gemahlin, dass er zum nächsten Ausflug seinen treuen Begleiter, den Fotoapparat, mitzunehmen gedenke.
Und so geschah es.
Erwin fotografierte. Er fotografierte seine Gemahlin (die Bilder hängen heute in der Galerie „Die großen Meuchelfotos des 20. Jahrhunderts“), er fotografierte alle Gebäude, die folgende Bedingungen erfüllten: a) kein Schafkoben, b) kein Toilettenhäuschen der Wiener Stadtwerke. Und Berge. Diese mussten keine Bedingungen erfüllen, es genügte, dass sie sich aus dem Umfeld um einige Meter hervorhoben. Denn Erwin war begeistert von den Bergen.

Erwin besaß ein Kraftfahrzeug, in dem er seine junge Gemahlin, sich selbst und freilich auch seinen Fotoapparat durch die Lande führte. Auf der Suche nach dem schönsten Bergmotiv sah er hierhin und dorthin, naturgegeben vor allem auch nach oben hin in die Lüfte und Klüfte, dieweil seine junge Gemahlin vom Beifahrersitz aus das Lenkrad umklammerte, das Erwin zu umklammern vergessen hatte. Und so ward ihnen nichts geschehen und sie überlebten und Erwin trug viele, viele Lichtbilder von den Bergen heim und hortete seine Schätze.
Als der Sommer gekommen war, beschloss das junge Paar, eine Reise anzutreten. Und so geschah es.
Sie reisten in ferne Lande und sahen viele Schlösser, Burgen und Kirchen. Vor den Kirchen (oder Schlössern und Burgen) lud Erwin seine junge Gemahlin vor dem Portal ab und sagte: „Warte hier, mein Schatz, ich gehe hin und mache nur ganz schnell ein Foto. Ich bin in einer Minute zurück“.
Erwin war keiner, der sein Stativ in den Stativpunkten tausender Vorgänger einsetzte. Erwin machte Lichtbilder, von denen noch seine Enkel und Urenkel sagen sollten: „Seht nur, welch einmalige und außergewöhnliche Perspektive unser Urahn fand, wie sie noch kein Mensch je zuvor gefunden hat.“

Er duckte sich hinter Brunnenfiguren, ließ listig Fahnen bunt ins Bild wehen oder suchte gar nach Auslagenscheiben, in denen sich das Objekt seiner künftigen Lichtbildprojektion spiegelte. Befand sich hinter dieser Auslage ein Buchladen, konnte es geschehen, dass Erwin, der Bücherwurm, gefangengenommen war von Entzücken und in den Tiefen des Buchladens verschwand und nicht mehr wiederkehrte.

Seine junge Gemahlin ward inzwischen älter, dort vor dem Kirchenportal, wo er sie zurückgelassen hatte. Sie las den Reiseführer von vorn nach hinten, von hinten nach vorn, lernte die Kapitel 3 bis 6 auswendig und just, als ihr die Zeit lang zu werden drohte – denn zu jener Zeit gab es noch keine Fernsprechgeräte, mit denen man einen verlorengegangenen Ehegemahl herbeirufen hätte können - fiel ihr ein, dass sie zum siebenten Mal die Kirche umrunden könnte und hernach zum achten Mal.
Ihr zarter Fuß ward wund, und so ließ sie sich wieder auf jenem Stein vor dem grottenlangweiligen Kirchportal nieder und sann über Fragen der griechischen Mythologie nach. U.a. entwickelte sie hierbei die Theorie, dass die Geschichtsschreiber hinsichtlich der Irrfahrten des Odysseus von völlig irrigen Annahmen ausgegangen waren. Gleich ihr wartete Penelope 20 Jahre lang vergeblich nicht auf einen die Meere erforschenden Odysseus, sondern auf einen Odysseus, der auf der Suche nach dem einen, dem einzigen und einzigartigen Motiv war, um ein pottlangweiliges Kirchenportal so zu fotografieren, dass es einmalig und spannend aussah. Kurzum: Odysseus war der erste Fotograf und Erwin sein Epigone.

Schließlich – sie zupfte sich vor ihrem Kirchenportal bereits die inzwischen entstandenen Silberfäden aus ihrem prachtvollen Haar, während die ersten Einwohner sich nicht mehr an jene Zeit erinnern konnten, wo sie nicht vor dem Portal auf ihrem Stein gesessen war – tauchte Erwin wieder auf, beladen mit vielen Büchern und einem neuen Lichtbild im Kasten und die Reise konnte fortgesetzt werden.

Mit den Jahren ward die Gemahlin es müde, ständig vor Kirchenportalen, Türmen und Schlössern wartend abgeladen zu werden, zumal Probenasenbohrungen keine weiteren Funde mehr zutage förderten, und sie ward unzufrieden. Sehr unzufrieden. SEHR, SEHR unzufrieden.


Und so begab es sich, dass Erwin eines Tages hinging und auf einen Krämer traf, der digitale Fotoapparate feilbot. „Mit diesem Ding kann jeder Trottel schöne Bilder machen“, versicherte der Händler und Erwin dachte: So sei es, erwarb das Gerät und legte es seiner Gemahlin unter den Weihnachtsbaum.
Die Gemahlin hatte allerlei hübschen Tand erwartet, nicht jedoch einen Fotoapparat, und das Wehklagen war groß, doch Erwin versicherte ihr, dass diesem Fotoapparat Zauberkräfte innewohnten und er die Bilder praktisch im Alleingang herstellen würde.

Die Gemahlin legte das Ding in ihre Truhe und vergaß es, doch als ein weißer Terrier in ihr Heim einzog, den sie innig liebte, besann sie sich eines Tages und holte den geheimnisvollen Apparat hervor.
Und so geschah es, dass sie fortan Bilder von ihrem Hund anfertigte.
Sie begann mit dem Motiv „Hund von vorn“ und „Hund von oben“, doch weil sie geschickt und einfallsreich war, entstanden gar bald auch Bilder vom „Hund von links“. Eines Tages, als sie gar auf den verwegenen Gedanken kam, „Hund von rechts“ abzulichten, ward ihre Freude groß.
Und die Rache gehörte ihr, denn ihr Gemahl und ihr noch mehr fotografierender Ahnherr mussten sich – wie sie selbst sich zuvor all deren Millionen Lichtbilder von Vögeln, Bäumen, Sonnenuntergängen, gespiegelten Kirchtürmen und Pusteblumen – alle diese Hundebilder ansehen, jedes einzelne.
Und so geschah es, dass der Vater mit dem Schwiegersohn Tacheles redete. „Eidam, so kann’s nicht weitergehen. Wenn ich auch noch ein unscharfes überbelichtetes Foto von einem Hund von vorn, oben, rechts oder links ansehen muss, sterbe ich eines gewaltsamen Todes oder von eigener Hand. Also gehe hin und tue desgleichen. Hier reiche ich dir meinen schwersten Vorschlaghammer.“
Doch der Schwiegersohn, Erwin, - der Hergang erinnerte an die Geschichte von Schneewittchen, die ja ebenfalls auf Geheiß der bösen Stiefmutter vom Leben zum Tode befördert werden sollte - hatte ein mildes Herz und so ward der Fotoapparat gerettet.
Erwin suchte den Krämer auf, der Digitalfotoapparate feilbot und sprach: „Höre, Händler, hast du nicht einen digitalen Fotoapparat, der bessere als grottenschlechte Bilder macht?“
Und der Händler kramte tief in seiner Truhe und holte ein Silberkästchen hervor.

Erwin erwarb es und legte es seiner Gemahlin unter den Baum, die ziemlich verdutzt darüber war, dass schon wieder kein eitler Tand, ja nicht mal ein silberner Schuh von Manolo Blahnik, sondern abermals ein Fotoapparat dazu auserkoren war, zum Weihnachtsfest ihr Herz zu erfreuen. Diesmal machte sie es nicht zu einer Mördergrube, sondern griff zu und las sogar die ersten 3 Zeilen der Gebrauchsanweisung.

Fortan waren ihre Bilder ein wenig schärfer und ein wenig weniger schrecklich belichtet, und eines Tages machte sie sogar ein paar Hundebilder, die den jüngsten Magengeschwüren ihres Vaters nicht zum Durchbruch verhalfen.
Ermuntert begab sie sich in die Felder und Auen, und begann – erst mehr aus Versehen, weil der Hund aus dem Bild gerannt war dieweil sie abdrückte, später mit etwas Absicht – auch Bäume, Blumen und Landschaften abzulichten.

Mild und freundlich, wie Erwin war, beschloss er, zum nächsten Weihnachtsfeste seine Truhe weit zu öffnen und seine Gemahlin mit dem dritten und letzten Silberkästchen zu erfreuen, denn aller guten Dinge sind im Märchen wie im echten Leben drei.

Als die Gemahlin abermals einen digitalen Fotoapparat unter dem Weihnachtsbaum vorfand, begann ihr zu dämmern, dass ihr Gatte ein herzensguter war, wenngleich auch stark in einmal gefundenen Traditionen verhaftet.
Sie nahm also das Silberkästchen und tat es in die Truhe.
Doch Winterabende sind lang, und als es einmal nichts mehr zu weben, zu flechten und zu spinnen gab, zog sie das Silberkästchen aus der Truhe und begann, wahllos an den Rädchen zu drehen. Weil es deren viele gab, entdeckte sie zufällig das Digitalmakro und machte ein formatfüllendes Bild von der Nase ihres Hundes, das so wohl und scharf geriet, dass sie darob entzückt war.

Sie ging hinaus und tat desgleichen. Sie fotografierte die Bäume, die Vögel, die Sonne und den Mond, just alles, was ihr vor die Augen geriet. Und es geriet manchmal so scharf, dass ihr Vorfahr (der vielfotografierende) keine Pfefferoni mehr brauchte, um ihre Bilder scharf zu betrachten. Mehr noch, erfreut rief er eins ums andere Mal, wenn er ihrer hundefreien Motive gewahr wurde: „Das hat sie von mir! Das habe ich auch schon fotografiert!“

Und die Bilder sammelten sich auf der Festplatte und wurden mehr und mehr. Doch, welch seltsames Geschick: Erwin ward das alles zu viel, er vermeinte, eckige Augen vom vielen Bilderbetrachten zu bekommen. Er verweigerte weitere Betrachtungen. Mehr noch: wenn sie reisten, und er, auf der Suche nach dem überragenden Motiv, sich hinter Fahnen, Büsche und spiegelnde Auslagenscheiben duckte, stieß er dort immer öfter auf seine Gemahlin, die alles vor ihm entdeckt und abgelichtet hatte.
Fürderhin stand nun ER vor den langweiligen Kirchenportalen und lernte die Reiseführer auswendig. Sein Fotoapparat ward weniger und weniger gebraucht, denn all die Arbeit des Bildersammelns für die Nachwelt tat nun seine Gemahlin mit dem neuen Silberkästchen.
Nur selten noch holte er seinen Fotoapparat hervor, und eines Tages wusste er nicht mehr, wo er sein Objektiv noch hin richten sollte, ohne dass seine Gemahlin es dort noch nicht hingehalten hatte. (Das Bild beschreibt diesen Tag) Also richtete er es – sehr zur Enttäuschung der Taube, die sich bereits fotogen in Pose geworfen hatte – gen Himmel. Doch da ward nichts außer Bläue, wolkenlose, endlos weite langweilige Bläue, das Ende aller Motive.
Und so ging Erwin hin und kaufte sich einen i-pod.

Kommentare 40

  • Ikenkoin 29. April 2016, 1:59

    Hahaha !
    Brilliant ! :)
  • CoBra 15. November 2014, 10:53

    Hab's heute gelesen - klasse, ein richtig schöner Fotografenschmunzler !!!
    LG Cornelia
  • CoBra 13. November 2014, 8:51

    schööööön - ich freu' mich schon auf's Lesen !!!!!
  • paultutgut 13. Juli 2013, 8:10

    es ist schon ein Weilchen her, das mich ein Text so amüsiert hat ...

    Danke!

    LG paultutgut

  • Jens Zieglowski 30. März 2013, 10:07

    Eine interessante und witzige Geschichte!
    Danke für den Einblick und die Antwort auf meine Frage ;-)
    LG...Jens
  • torsten.r 26. September 2012, 0:48

    Sehr schön geschrieben. Man erkennt die reflektierende Beobachterin. Milde Zwischentöne geben dem Erlebten Farbe.
    HG
    Torsten
  • bees 24. April 2012, 8:36

    tausend Dank für diese Zeilen, ich hab mich an meine Kindheit erinnert gefühlt!! Ganz so aufreibend war es bei mir nicht, aber es kommt nah dran... heute kann ich ohne Knipse nicht mehr aus dem Haus gehen, ein Drama für meine Familie.... aber ich bin glücklich!!
    Auch die Fotos sprechen mich sehr an, herzlichen Gruß!!
  • Frank Dpunkt 19. März 2012, 19:35

    hach...
  • N. Nescio 19. März 2012, 19:27

    tja, was man nicht alles erlebt ...
    lg gusti
  • Anja Hölzel 8. März 2012, 9:53

    @Jänkyboy
    wie wahr ich kann es nicht besser ausdrücken.

    Danke Romana für den Leseschmaus!
    Sind diese Zeilen als Buch schon erschienen. Ich kann mir vorstellen, dass deine Zeilen mit dem passenden Foto verknüpft zu einem sehr interessanten Buch werden könnten!
    Also ich würde es kaufen!
    danke auch an die Anderen die so treffend ihre Anmerkungen geschrieben haben !

    Hut ab und Respekt gezollt.
    herzlichst Anja
  • Bruno Wansing 10. Mai 2011, 9:00

    klasse, einfach klasse! Eine wunderschöne Geschichte. LG Bruno
  • Jänkyboy 29. April 2011, 12:35

    was für eine story, aber soooooooo wahr !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Und außerdem eine kurzweilige, mochte selten so lange Anmerkungen lesen, Gratulation zu diesem Kunstwerk, das unter welcher ISBN-Nummer im Buchhandel zu erstehen ist ? Schon die aufreibende Lebensgeschichte, die Dich wie ein Fluch verfolgte, in deinem Profil war Lesegenuss pur, aber diese Geschichte um Erwin, der nicht Erwin heisst, hat das Alles noch einmal getoppt. Ach, und nochwas: Da war ja noch ein Bild...
    Das ist mit der Untermalung durch diese Mär zu einem wichtigen Beweismittel in beachtenswerter Bearbeitung avanciert. Ich möchte Dir im Namen der meisten fc-ler danken, alle Deine Talente für diesen Augenblick des Genießens angestrengt zu haben. (Man verfällt ja automatisch in diese hochtrabende Sprache :-))) )
    Es ist ein wahrer Augenschmaus für jeden Betrachter bzw. Leser, daran teilhaben zu dürfen. Danke.
    Schöne Grüße aus Nienburg, Mathias
  • Heinz-Dieter Steinbrecher 18. Februar 2011, 21:03

    *LachtränenausdenAugenwisch* Herrliche Geschichte, super geschrieben! Manches kommt mir bekannt vor, ich habe vorab auch dein Profil gelesen - und musste an die Rolleiflex und Exakta meines Vaters denken, die ich letztendlich geerbt habe und nun in meinem Schrank liegen - zusammen mit zahlreichen anderen Kameras...
    LG Heinz-Dieter
  • AKXI42 17. Oktober 2010, 21:40

    irgendwie verwirrend - erst giesst du ätzenden hohn über die fanatischen knipser aus, und dann tust du es ihnen gleich, was dann aber voll o.k. und sopannend und für dein leben bereichernd ist. ? aber die geschichte als solche wie sie erzählt ist: grosse klasse - genau den scheiss wie dein vater und mann hab ich auch jahrzehntelang gemacht und schäme mich ganz furchtbar dafür - vor allem weil ich es immer noch mache!
  • Der Könich 28. Juni 2010, 17:00

    "textbegleitbild" ist etwas, was ich mir urheberrechtlich schützen lassen würde . . . ;O))

    . . . und es hub an ein lautes wehklagen unter den söhnen (und ein paar wenigen als söhne verkleideter töchter) des volkes der kastenbildzauberer, als die reine lehre, die sie noch von ihren vätern und deren väter väter gelehrt bekommen hatten, nicht mehr geachtet wurde. es verdorrten die vergrösserungsapparate, nicht länger mühten sich die jünger in dunklen kammern um mit geheimnisvollen ritualen ihre bilder auf wertvolles papier zu zaubern, nicht mehr nahmen sie die merkwürdigen und heiligen geräte in betrieb, die doch alleine seligmachende bilder zu schaffen vermochten . . .

    . . . und als der letzte abgelaufene film verbraucht, das letzte entwicklerbad im gesegneten boden vor dem heiligtum der kastenbildzauberer versickert war, verwehten sie im wind, wie ein seufzer des universums . . .

    tja, so böse sind wir ja nicht. aber du hast die spezies der photographen mehr als treffend ccharakterisiert, und in deiner geschichte findet sich der grund, aus dem ich grundsätzlich immer alleine photographiere . . . ;O)))

    ein wunderbares lesevergnügen, romana, danke . . .

    lg heinz
  • KaPri 14. Juni 2010, 9:33

    :-))))))))
  • Romana T. 8. Juni 2010, 19:51

    Oh, danke! :-)) Ich hatte echt schon vergessen dass das Textbegleitbild überhaupt noch in der Diskussion ist! :-))

    LG Romana
  • Holm Pajung 6. Juni 2010, 9:55

    wahrhaft meisterliches gesamtkunstwerk aus bild und text
    lg HP 8-)
  • Romana T. 28. August 2009, 15:18

    Klacky - kannst du bitte den Versand übernehmen und das ab 20.12. (früher ist nicht nötig ;-p ) in allen Fotoabteilungen, Fotogeschäften usw aushängen?!
  • Andreas Schlitzkus 27. August 2009, 22:16

    *grins*
    AZ
  • Klacky 24. August 2009, 16:30

    Hier noch ein Nachgedanke zu Deiner Geschichte:
  • PicMic 24. August 2009, 11:38

    Gute Frau, ich muss sagen, Hut ab vor diesem Meisterwerk der Tippselkunst. Wäre da nicht schon der äusserst originelle Text neben Deinem Profilbild würd ich ja empfehlen, diesen umgehend durch diese zum Schmunzeln und auch ein bisschen zum Nachdenken anregende Geschichte zu ersetzen.
    Habe die Zeilen mit wachsender Begeisterung genossen und auch schon bald die ersten autobiografischen Elemente zu erkennen vermeint.
    Auch das Bild mit den nebeneinander in ihrer Welt versunkenen Protagonisten, getrennt nicht nur durch Deine Hervorhebung, find ich sehr passend.
    Meine Hochachtung für das Gesamtwerk ist Dir sicher.
    L.Gr. Michi
  • Klacky 23. August 2009, 19:04

    Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.
    Doch da ist er schon wieder, dieser Stich, diese Selbstzerstörung des Dichters, der sich hier vergleicht in einem Atemzug mit den Schaffenden der schnöden Ansichtssache.
    Wie werden wir enden?
  • miraculix.xx 23. August 2009, 16:04

    :-))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))
  • Romana T. 23. August 2009, 11:09

    Jaaaaaaaa!! Und mit jedem Tag, wo der Buchentlehner seine Entlehnfrist überschreitet (wir raffen allen Mut zusammen und erkundigen uns täglich vor Ort) hebt sich unser demutsvoll gesenktes Haupt eine Zehntel Bogenminute höher, gestärkt von der Annahme, dass sich der überziehende Entlehner nicht von unserem Geisteskind trennen kann, bloß wenn wir dann eines Tages erfahren, dass es der ist, der schon seinerzeit dne Konsalik einfach nicht zurückgebracht hat, verschwinden wir in unserem Kämmerlein und die Tränenbäche sprudeln über unsere Backen gleich den Viktoriafällen zur Regenzeit.

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