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Pro Mitglied, Stuttgart

DIE GEISTERSTADT

Caleta Tortel, Provinz Aysen / chilenisches Patagonien
Fotografiert am 19.2.2012

Hier im total abgelegenen Caleta Tortel hatte ich ein ganz merkwürdiges Erlebnis. Ich kam morgens so gegen 9:30 Uhr im Ort an und machte mich zu Fuss an eine Erkundung über die Holzstege, denn Strassen gibt es hier keine.

Das seltsame war,dass nicht ein einziger Mensch zu sehen war ! Ich hatte keine Erkärung dafür, alles wie ausgestorben !
War hier ein Unglück geschehen ? Hatten die Leute aus irgendeinem Grund den Ort verlasssen ?

Ich will es nicht übertreiben, die Erklärung war eher banal : Im Urlaub und wenn man mit dem Rad unterwegs ist, dann achtet man weniger auf die Wochentage.
Es war ganz einfach Sonntag vormittag und wie überall auf der Welt schlafen die Leute auch hier Sonntags länger !!
Innerhalb einer halben Stunde war plötzlich jede Menge Leben da und sogar einige Läden hatten geöffnet ...


Ganz ähnlich wie auf den Lofoten in Nordnorwegen bauen die Leute hier mangels ebenem Gelände ihre Häuser auf Holzstelzen . Auch die farbenfrohen Häuser erinnern ein wenig an Norwegen, nur dass sie hier noch bunter sind. Bis zur Fertigstellung der Carretera Austral war der Ort übrigens nur vom Meer her oder über den Rio Baker mit dem Schiff erreichbar ...








Kommentare 14

  • Maria Aebi 15. Oktober 2012, 22:07

    schönes foto. die stege sind aus zypressen. es dürfen nur abgestorbene bäume gefällt werden. sehr wiederstandsfähiges und leichtes holz.
    früher nur vom meer her zu erreichen stimmt nicht ganz. es gibt auch heute noch ein motorboot das bis 25 passagiere befördet oder auch ladung. fahrt auf den rio baker von rio vagabundo runter nach caleta tortel in ca. 3 std. zurück gegen den strom in ca. 5 std. kein fahrplan.
  • Fotofüchschen 23. April 2012, 10:42

    Eine ganz feine Aufnahme: Da stimmt alles - Farben, Belichtung, Komposition. Kompliment!
  • Arnold. Meyer 22. April 2012, 12:45

    gefällt mir.
    vg Arnold
  • angel-dd 18. April 2012, 8:02

    Interessante Aufnahme der bunten Häuschen und eine schöne Geschichte dazu. Das schöne an solchen Reisen sind auch die Begegnungen mit den Menschen vor Ort, wenn sie Sonntags auch mal etwas länger schlafen.
    LG Angel
  • Gerd Frey 17. April 2012, 19:36

    das wirkt recht ursprünglich.
    vg gerd
  • Siegfried Duerschlag 17. April 2012, 17:58

    Na,das war verblüffend
    in so ein Ort zu kommen.
    Niemand da,und was jetzt?
    Das hast du schön alles beschrieben.
    Danke.
    ein schönes Bild in vielen Farben.
    Gefällt mir.
    LG Siegfried
  • Klaus Boldt 17. April 2012, 13:40

    klasse bildschnitt, eine ansicht die einen europäer wohl nicht zum hauskauf bringen würde. tolle farben

    lg klaus
  • nur ein moment 17. April 2012, 13:11

    ...über Jahre gewachsen.... so sieht's aus...
    Unten steht ein Geist im Regenmantel ;-)
    Klasse Aufnahme!
    vg, nur ein moment
  • Al Mille 17. April 2012, 12:11

    Das sieht ja schon abenteuerlich aus. Ich hätte mich wahrscheinlich nur vorsichtig genähert. Die Farben sind ja ein richtiger Hingucker. Toll!

    LG Al Mille
  • eltatio 17. April 2012, 9:32

    Unten Links auf dem Steg ist aber schon einer wach.
    Mal wieder ein wunderbares Foto vom schönstem Ende der Welt.
  • Daniele Coccia 17. April 2012, 9:23

    wunderbar!!!!
  • Angela Höfer 17. April 2012, 8:44

    ich mags wenns bunt ist, so wirkt alles viel freundlicher
    und der lesestoff war auch wieder gut
  • barbara hetterich 17. April 2012, 8:40

    Eine sehr schöne Geschichte, die ich lesen durfte. Dein wunderbares, farbenfrohes Foto erinenrt mich an die Häuser auf Cap Verden. Genau dieses Türkis sieht man oft zwischen dem vulkanischen "Geröll" und der Asche.
    Liebe Grüße
    Barbara
  • andre.as.pekte 17. April 2012, 8:38

    Ein schöner Blick in eine fremde Welt mit den lichten Farben und der Spiegelung auf dem Wasser...
    Danke für's Zeigen!
    lg Andreas