Diese Website verwendet Cookies, um verschiedene Funktionalitäten bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren. Durch die Nutzung dieser Website erklärst Du Dich damit einverstanden, dass Cookies verwendet werden. Weitere Informationen  OK

Was ist neu?

Detlef Freihof


Basic Mitglied, Oranienburg

"Die Esel auf Aiderbichl"

Korfu ist die nördlichste der sieben ionischen Inseln Griechenlands und hat ca. 113.000 Inselbewohner. Hauptstadt ist Kerkira (Korfu-Stadt). Wirtschaftlich lebt Korfu vom Anbau von Oliven, Wein, Obst und vor allem vom Tourismus.

Und Korfu ist ohne Esel nicht denkbar. Rund 600 dieser Tiere leben und arbeiten hart auf der Insel, wo sie von den Bauern in der Landwirtschaft eingesetzt werden: Sie tragen die schweren Lasten bei der Olivenernte und transportieren Früchte und Brennholz.

Nach einem langem und anstrengendem Einsatz als reine Nutztiere haben die ausgedienten alten, kranken oder verletzten Esel für die bäuerlichen Familien keinen „Nutzwert“ mehr und werden in die Inselwildnis ausgesetzt, wo sie sich selbst überlassen jämmerlich vor Durst und Hunger krepieren.

Oder aber geldeinbringend an Tierhändler verkauft werden, die sie wiederum nach Süditalien zum Schlachten weiterverkaufen. Je nach Zustand bringt ein auf diese Weise abgeschobener Esel dem Besitzer einen Schlacht-preis zwischen 20 und 80 ,-- €.

Aiderbichl hat viele dieser Tiere aufgenommen und wir waren nach zwei Jahren wieder einmal in Henndorf in Österreich, einfach nur schön.
Euch allen einen guten Wochenstart.

Kommentare 3

  • Karl - Heinz Münker - Appel 13. Mai 2014, 2:10

    Mich bewegen solche Bilder und Geschichten. Und sie machen mich wütend. Wer gibt uns eigentlich das Recht so mit Lebewesen umzugehen ? Erst ausnutzen und dann elendig zu Grunde gehen lassen. Leider ist man bei uns auch nicht besser. Erst gestern habe ich eine tote Katze beim nach Hause fahren auf der Fahrbahn gesehen. Es war erschreckend zu sehen wie viele Autofahrer über das tote Tier fuhren. Ich habe angehalten und das Tier auf den Grünstreifen gelegt, so dass der Katzenhalter sein Tier vielleicht finden und bestatten kann. Keiner kann sich davon freisprechen ein Tier, das aus einem Gebüsch springt anzufahren. Man sollte dann aber zu mindestens anhalten und das Tier versorgen oder von der Fahrbahn legen. Du hast mit deinem Foto und deiner Geschichte dem alten Esel ein Gesicht gegeben. Würden mehr Menschen so Handeln währe vieles besser. Vielen Dank dafür. LG Karl-Heinz
  • Norbert REN 12. Mai 2014, 11:46

    Gegen das Aussetzen in lebensfeindlicher Umgebung habe ich natürlich auch etwas.
    Die Schlachtung und die Verarbeitung zu beispielsweise Salami kann und darf ich als nicht Vegetarier eigentlich nicht verurteilen.
    LG. Norbert
  • more 11. Mai 2014, 21:01

    schade, dass das Gut Aiderbichl sich offensichtlich keinen Hufpfleger für seine Tiere leisten kann - denn die Hufe sehen einfach nur furchtbar aus...