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Michael.J.Bauch


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Die Drei

Eingeworfene Fenster, beschmierte Fassaden und abbröckelnder Putz kennzeichnen das Äußere der Alten Feuerwehrschule im Würzburger Norden.

Die Kaserne wurde nahe der Bahnlinie Würzburg-Bamberg mit eigenem Bahnhof, späterer Haltepunkt Würzburg-Heimgarten als Artilleriekaserne von 1876 bis 1879 errichtet. Bis 1919 bestand sie für das 2. königlich bayerische Feldartillerie-Regiment. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Kaserne bis 1939 von der Ordnungspolizei und später von Maschinengewehr- und Nachrichtentruppen genutzt.

1945 rückten die US-Streitkräfte ein und unterhielten dort vor allem Verwaltung und Logistik. Der Firechief der US-Feuerwehreinrichtungen stimmte zu, die notwendigen Räume von 1949 bis 1954 kostenfrei für die Staatliche Feuerwehrschule Würzburg zur Verfügung zu stellen. Schließlich residierten dort die Facility Engineers und der US-Oberst, höchster Chef für die Zivil- und Personalangelegenheiten der US Military Community Würzburg. Im Sommer 2007 verließ der letzte US-Soldat die Faulenberg-Kaserne.

Die in einem baufälligem Zustand befindliche „Alte Feuerwehrschule“ weist eine Nutzfläche von ca. 4600 m² auf. Das Landesamt für Denkmalpflege beschreibt sie als nachträglich verputzten Ziegelbau, dessen „Gestaltung sich mit flach geneigten Dächern, Gesimsen oder stichbogenartigen Fenstern noch am sogenannten Münchner Maximilianstil orientiert“ und stuft den Bau deshalb als Denkmal ein. Gleichwohl eine gültige Abbruchgenehmigung vorliegt.

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