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ritayy


Pro Mitglied, Hessen

die Burg der Biber...

...in meiner Gegend...

Der Biber bevorzugt langsam fließende oder stehende Gewässer mit reichem Uferbewuchs oder ausgedehnten Auewäldern, akzeptiert aber auch andere Gewässertypen und versucht, sie seinen Bedürfnissen entsprechend zu verändern, da anpassungsfähig kann er auch in ehemaligen Tagebauen und Kiesgruben sowie in Entwässerungsgräben und Ackergebieten siedeln, erforderlich ist eine Wassertiefe, die das Gewässer im Winter nicht bis auf den Grund gefrieren und im Sommer nicht austrocknen läßt.

Die einen nennen den Biber einen "vierbeinigen Ingenieur" bei der Landschaftsgestaltung, die anderen sprechen von hochdifferenzierten, weitervererbbaren Instinkthandlungen. Wie man es auch betrachtet: Als fleißiger Wasserbaumeister gestaltet sich der Biber durch Burgen-, Damm- und Kanalbauten dort seinen arttypischen Lebensraum, wo er ihn von der Natur nicht in der Weise angeboten bekommt. Bei ausreichend hohen Fluß- oder Bachufern werden schräg nach oben führende lange Gänge mit einem über der Wasserfläche liegenden kugeligen Wohnkessel gegraben. Die geräumige Burgen aus Ästen, Schilf und Schlamm können 1-2 Wohnkammern mit einem Durchmesser bis zu 1,20 m und einer Höhe von einem halben Meter haben.
Quelle: http://www.rivernet.org/elbe/biber/biber.htm

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