Diese Website verwendet Cookies, um verschiedene Funktionalitäten bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren. Durch die Nutzung dieser Website erklärst Du Dich damit einverstanden, dass Cookies verwendet werden. Weitere Informationen  OK

Was ist neu?

Hannes Gensfleisch


Complete Mitglied, Düsseldorf

Die Brücken der Serenissima IX

Moderne Brücken sind nicht sehr häufig in Venezia.
Dabei können sie doch recht reizvolle Kontraste
zum alten Gemäuer bilden.

So wie dieser Steg, den Carlo Scarpa schon
in den Sechzigern als neuen Zugang zum
Palazzo Querini Stampalia entworfen hat.

[Ursprünglich hatte ich hier Mario Botta als Urheber
vermutet, aber nach dem Hinweis von Andreas, s.u.,
will ich ihn natürlich nicht mehr mit fremden Federn
schmücken.]


Botta gibt‘s aber im Palazzo zu sehen:

Botta in Venezia
Botta in Venezia
Hannes Gensfleisch

Palazzo Querini Stampalia
Palazzo Querini Stampalia
Hannes Gensfleisch


Castello, 9. Dezember 2010


Die Brücken der Serenissima
Die Brücken der Serenissima
Hannes Gensfleisch

Die Brücken der Serenissima II
Die Brücken der Serenissima II
Hannes Gensfleisch

Die Brücken der Serenissima III
Die Brücken der Serenissima III
Hannes Gensfleisch

Die Brücken der Serenissima VI
Die Brücken der Serenissima VI
Hannes Gensfleisch

Die Brücken der Serenissima VII
Die Brücken der Serenissima VII
Hannes Gensfleisch

Die Brücken der Serenissima VIII
Die Brücken der Serenissima VIII
Hannes Gensfleisch



Venezia Ansichten
Ordner Venezia Ansichten
(130)

Kommentare 5

  • Hannes Gensfleisch 20. April 2013, 23:49


    Hallo Andreas,
    ganz vielen Dank für Deinen korrigierenden Hinweis.
    Aber ganz ehrlich: Wenn Du keinen Link dran gehängt
    hättest, hätte ich Dir erstmal nicht geglaubt.

    Ich war im Dez. 2010 nur unten im Palazzo, für das
    Museum oben hatte die Zeit mal wieder nicht gereicht.
    Für mich war es die erste »Life-Begegnung« mit Scarpa
    und ich war etwas her- und hingerissen. Für die frühen
    Sechziger muss das fast revolutionär gewesen sein,
    heute aber schien mir doch die Zeit ein wenig darüber
    hinweggegangen. Ein Schicksal, dass Botta noch vor sich hat.

    Von dem sind übrigens auch die neue Treppe und das Foyer
    in einem ehemaligen Innenhof. Und da ich von einem
    neuen Eingang gelesen und nur wenig weitere Infos
    hatte, hab' ich die Brücke auch als Botta-Arbeit angesehen.
    Obwohl sie seinen Architekturen so ganz nicht entspricht.
    Scarpa wäre mir aber im Vergleich mit dem Garten und
    dem Gang davor äusserst unwahrscheinlich erschienen.

    Nun hab' ich aber sogar noch ein deutsches PDF gefunden,
    dass sich ausführlich mit Scarpas Umbau beschäftigt:
    http://elib.uni-stuttgart.de/opus/volltexte/1999/514/pdf/kap_n.pdf
    Bottas Bookshop hat mir übrigens wenig Spass gemacht,
    dort fällt einem buchstäblich die Decke auf den Kopf.
    Aber das wird der vorhandenen Bausubstanz geschuldet sein.

    Die Arbeit Scarpas durch Botta ergänzen zu lassen, scheint
    mir aber insgesamt recht passend, nicht von ungefähr
    hat er ja bei ihm mal studiert. Beiden gemeinsam ist, dass
    man sie hierzulande kaum kennt. Das tut man ja am
    ehesten durch ihre Arbeiten und da ist bei Scarpa wohl
    totale Fehlanzeige, von Botta gibt es meines Wissens
    auch nichts ausser seiner Bibliothek in Dortmund.

    Nochmals Dank und schönen Sonntag
    Hannes

    PS.: Freut mich natürlich, dass ein Venezia-Kenner wie Du
    ansonsten angetan ist von meinen bescheidenen Bemühungen hier.
  • ruderninvenedig 20. April 2013, 20:29

    Hallo, ich bin ja sonst immer sehr angetan von den Informationen von Hannes Gensfleisch, aber hier möchte ich doch eine Gegenmeinung äußern: Soviel ich weiß, ist in der Querini Stampalia von Mario Botta nur die Cafeteria und der bookshop. Die Brücke ist, wie alle wesentlichen Restaurierungen und Ergänzungen des 20 . Jh. von Carlo Scarpa.
    http://querinistampalia.it/scarpa/restauro.html
    Die gesamten Arbeiten 1949 in Auftrag gegeben, um 1959 begonnen und 1963 eingeweiht. Und das ist eigentlich das hammerharte an der Brücke: das ist nicht nur modern, das ist 50er-Jahre Architektur!
    Carlo Scarpa war einer der ganz, ganz großen italienischen Architekten des 20. Jh., leider bei uns nicht so bekannt. In Venedig gibt es ganz viel von ihm, und immer erst mal sehr dezent, perfekt eingepaßt. Und wenn man erkannt hat, daß es modern ist, erkennt man nach und nach, das es viel moderner und besser ist als das meiste, was danach kam.
    Auswahl Venedig (oft kleine Änderungen bei Restaurierungen): Garten am Zentralpavillion Biennale, die alten Eintrittskarten-Pavillons der Biennale, Haupteingang IUAV, Museo Academia, Museo Correr, Das Olivetti-Geschäft an San Marco (!!!), Caffè Lavena und Geschäft Salviati. Der Bereich des Portale all'Acqua neben der Brücke der Querini ist vielleicht eine der besten Arbeiten Scarpas.
    (einfach mal nach Bildern suchen: "Carlo Sarpa")

    Die Brücke müßte dringend restauriert werden. Außer den statischen Problemen ist auch der ästhetische Zustand zum Heulen. Das Spiel mit den Materialien Holz und Bronze ist kaum noch erfahrbar.

    cordiali saluti, Andreas

    p.s.: vielen Dank für das Foto!
  • Markus Peerenboom 20. April 2013, 18:44

    Das diese Brücke relativ neu ist merkt man auf anhieb nicht.
    Die SW Bea gefällt mir.
    Gruß
    Markus
  • Lucy Trachsel 20. April 2013, 18:33

    Geht mir wie Bricla. Ohne Deinen Hinweis wäre mir an dieser kleinen Brücke wahrscheinlich nichts aufgefallen. Ob Botta auch von Venedig-Virus befallen ist?
  • Bricla 20. April 2013, 16:26

    Die Botta-Bilder sind eine schöne Erweiterung zu
    Lucy´s Botta.
    Die Brücke wirkt zuerst überhaupt nicht "modern"; das
    bemerkt man erst auf den zweiten Blick.

Informationen

Sektion
Ordner Venezia Ansichten
Klicks 827
Veröffentlicht
Sprache Alle
Lizenz

Exif

Kamera NIKON D5000
Objektiv AF-S DX VR Zoom-Nikkor 18-105mm f/3.5-5.6G ED
Blende 5
Belichtungszeit 1/100
Brennweite 18.0 mm
ISO 200