Diese Website verwendet Cookies, um verschiedene Funktionalitäten bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren. Durch die Nutzung dieser Website erklärst Du Dich damit einverstanden, dass Cookies verwendet werden. Weitere Informationen  OK

Was ist neu?
Die Arro-/ Ignoranz der Überheblichkeit

Die Arro-/ Ignoranz der Überheblichkeit

546 1

Anja v. Knobelsdorff


Basic Mitglied, Wissen, wie es sich anfühlt

Die Arro-/ Ignoranz der Überheblichkeit



Anfang und Ende
Anfang und Ende
Elke Cent



............................................................................................

Fa dschubnon an la tachtari.

............................................................................................


Kali
Kali
Heile Mania

deal?
deal?
Heile Mania

dance with myself
dance with myself
Heile Mania

nobody can escape
nobody can escape
Heile Mania


..........................................................................................


Im Kerzenlicht
Im Kerzenlicht
J.K.-Fotografie



"Als Antagonist in Johann Wolfgang Goethes Faust-Tragödie (Urfaust, Faust I, Faust II) versucht Mephisto eine Wette mit Gott abzuschließen.
Er sagt, es werde ihm gelingen den Doktor Heinrich Faust vom rechten Wege abzubringen. Nach einer späteren Abmachung mit Faust selbst ist dies schon dann gelungen, wenn Faust einen Augenblick so schön findet, dass er ihn auf Dauer festhalten möchte.

Diese Darstellung des Mephisto hat nicht mehr viel mit der mittelalterlichen und volkstümlichen Vorstellung des Teufels zu tun.
Goethes Mephisto verkörpert das Prinzip der Negation. So lässt Goethe Mephisto von sich selbst sagen: „Ich bin der Geist der stets verneint! /
Und das mit Recht; denn alles was entsteht / Ist werth daß es zu Grunde geht; / Drum besser wär’s daß nichts entstünde. / So ist denn alles was ihr Sünde, / Zerstörung, kurz das Böse nennt, / Mein eigentliches Element.“
Er verkörpert die materialistische Einstellung zu den Dingen.

Bereits im Prolog gibt sich Mephistopheles selbst als Element der Welt zu erkennen und somit auch als eine „Schöpfung“ des Herrn.
Als eine solche Schöpfung ist er eingebunden in den göttlichen Plan. Dieser besteht im ewigen Wandel, der sowohl die Schöpfung, als auch die Zerstörung beinhaltet. Mephisto, als das Prinzip der Negation, ist deshalb für das Funktionieren der Welt notwendig. Sein eigentliches Ziel, die Zerstörung bzw. Verneinung der gesamten Schöpfung, kann er aber natürlich nie erreichen, da er im Grunde von Gott gelenkt wird.
Und obwohl Mephisto sich seiner Rolle voll und ganz bewusst ist, geht er seiner Arbeit immer mit ganzer Kraft nach.
Er gilt als der beeindruckendste Charakter in Goethes Faust.

Es ist niemals wirklich zu erkennen, was ihn treibt; doch gibt er sich alle Mühe in einem Wettstreit, dessen Ergebnis schon längst feststeht.
Ein weiterer Interpretationsansatz ist es, die dramatische Figur des Mephistopheles als Veräußerung des Inneren Fausts zu sehen.
Er stellt den zerstörerischen Teil Fausts dar."


Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Mephistopheles

Kommentare 1

  • S.y.n. 22. April 2012, 13:46

    Arro
    *
    Es liegt auch nicht an uns, die Welt oder andere Menschen zu verändern oder aus ihnen bessere Menschen zu machen. Das ist eine recht arrogante Haltung.
    Wir sind nicht die Herrscher über das Karma anderer. Indem wir unser eigenes Karma erkennen und daran arbeiten, heilen wir uns selbst und andere.
    Marcel Geisser, Die Buddhas der Zukunft
    *
    Igno

    Die Wahrheit ändert sich nicht, nur weil sie von den meisten Leuten geglaubt oder auch nicht geglaubt wird.
    Giordano Bruno

    Liebe Grüße *wink*



Informationen

Sektion
Klicks 546
Veröffentlicht
Sprache
Lizenz

Exif

Kamera CX4
Objektiv ---
Blende 3.7
Belichtungszeit 1/217
Brennweite 5.4 mm
ISO 100