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Oliver Barnola


Free Mitglied, NRW (Niederrhein - Raum Düsseldorf)

"Dessert Sturm" (Dichtung und Wahrheit, 1)

Ich war gerade beim Nachttisch angelangt, als ich ein Geräusch am Fenster hörte. Es klang wie ein Klopfen. Was war denn das? Ein großes, sechsbeiniges Monster hockte da und sah mich keck an (1). "Auf der Mauer, auf der Lauer..." Ein ungutes Gefühl überkam mich. Und tatsächlich! Ich blickte mich um. Auf meinem persischen Synthetikfaserteppich sah ich eine bedrohliche Armee aus allradangetriebenen, chitingepanzerten Insekten auf mich zumarschieren (2). Sogar auf dem Schreibtisch hielten sie strategische Positionen schon besetzt (3). Es gab kein Zurück mehr. Ich würde mich für den unausweichlichen Kampf rüsten. Dafür müsste ich mich vorher noch stärken. Das Dessert wartete noch auf mich - doch es war bereits zu spät. Jetzt wusste ich, warum diese Invasion stattgefunden hatte! Die Wanze, in der Fachliteratur oft als gemeine Strauch- und Buschwanze bezeichnet, saß auf meinem Vanilleeis (4)!!

RTS 2, S-Planar 2,8/60 (1&2); Planar 1,4/50+Auto-Bellows (3&4)
entfesselter Metz-Blitz MB 54 MZ-4
Scans von 9x13-Abzügen, mit PC zurechtgeschnitten.

Rotbeinige Baumwanze (Pentatoma rufipes)

Hinweis zu den Aufnahmbedingungen: auf keinen Fall mein Haustier!! Selbstgewählte (instinktgetriebene) Gefangenschaft?
Noch ein Hinweis: diese Fotos zeigen das Tierchen nicht gerade in seiner natürlichen Umgebung.
Ein weiterer Hinweis: bei diesen Aufnahmen ist kein Tier zu Schaden gekommen. Nach unserer Fotosession habe ich es wieder in die Freiheit entlassen.
Ein letzter Hinweis: sollten die Fotos auch noch so dokumentarisch erscheinen, die Bildbeschreibung darunter ist rein fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen Handlungen und lebenden Personen wären extrem zufällig - oder habt ihr schon einmal von persischen Synthetikfaserteppichen gehört? ;-)

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