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Der Weg ins Ungewisse

Der Weg ins Ungewisse

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Herbert Schueppel


Basic Mitglied, Wien

Der Weg ins Ungewisse

Holocaust-Mahnmal in Berlin.

Ich freue mich wie immer über kritische Anmerkungen

Siehe auch:

Vergänglichkeit
Vergänglichkeit
Herbert Schueppel

Kommentare 11

  • Lars Powlesland 23. Oktober 2005, 19:46

    das hast du sehr schön umgesetzt und der titel passt, denn so fühlt man sich dort auch ein bisschen.

    lg lars

    In Gedanken am Jüdischen Mahnmal in Berlin
    In Gedanken am Jüdischen Mahnmal in Berlin
    Lars Powlesland
  • A. Muse 14. Juni 2005, 23:02

    i sence melancholy and despair from your foto. andi have a feeling you felt that way too, when you were there.
    thank you for that foto.
  • Wolfgang T. 14. Juni 2005, 23:01

    Du stellst die Hoffnungslosigkeit der jüdischen Opfer durch die dunkle Tönung und den knappen Schärfebereich sehr gut dar.
    Dickes Kompliment.
    W.
  • Ulli Pohl 28. Mai 2005, 21:55

    die verschwimmende schärfe versinnbildlicht stark
    den weg ins ungewisse

    lg uli
  • Werner Braun 27. Mai 2005, 13:32

    @Herbert: Stimmt! Aber gemahnt werden wir nicht daran, dass Millionen Juden, Roma und andere Unglückliche den Weg ins Ungewisse angetreten haben, sondern dass sie ein schreckliches Schicksal erlitten haben, dessen wir sehr wohl gewiss sind.
    Einstein soll einmal gesagt haben, ihn interessiere vor allem die Zukunft, denn in ihr gedenke er zu leben. Gemeint ist damit auch, dass wir nur auf die Zukunft gestaltend Einfluss nehmen können - nicht auf die Vergangenheit. Bedenkt man dies, dann findet man auf den ersten Blick in einem Mahnmal eine ganz andere Botschaft - Reminiszenz an eine schreckliche und traurige Vergangenheit, die aber bereits nicht mehr zu ändern ist. Die beste Referenz, die wir (die nachgeborene Generation) den Opfern des Holocaust erweisen, die höchste Ehrfurcht, die wir angesichts ihres Leidens und Sterbens zeigen und der einzige Sinn, den wir ihrem Tod geben können - all das ist die Gestaltung der Zukunft in einer Weise, die eine Wiederholung dieser Ereignisse verhindert. Wenn wir das als Auftrag und als Verantwortung begreifen, dann brauchen wir die Mahnmale in unserem Gedächtnis und in unserem ethischen Bewusstsein - und einen scharfen Blick auf die Ereignisse der Gegenwart. Denn eine Wiederholung kündigt sich bestimmt nicht durch Äußerlichkeiten an (was etwa braune Uniformen oder Hakenkreuzfahnen sein könnten) sondern durch eine Gesinnung, die da und dort zu Tage tritt. Immerhin ist das neue Jahrtausend keine drei Jahre alt geworden, ohne einen neuen Krieg zu erleben, dessen Rechtfertigung (sofern es eine solche überhaupt geben kann) fragwürdig ist und in dessen Folge sich die Menschenverachtung wieder zeigt - ausgerechnet bei einer Nation, die sich als Führer der freien Welt sieht.
    Es ließen sich noch mehr Ereignisse aufzählen, die uns Mahnung sein könnten, aber schließlich geht es hier um ein Bild. Von dem sollten wir uns nicht allzu weit entfernen. Ich kann mich der Befürchtung nicht ganz erwehren, dass wir steinerne Mahnmale schaffen, um darin die Mahnmale unseres Bewusstseins auszulagern. Deshalb stehe ich dem kalten Stein mit einer gewissen Reserviertheit gegenüber. Wenn nämlich meine Befürchtung wahr wäre, dann schüfen wir mit den Mahnmalen bloß Verkehrsbehinderungen - und uns selbst den Weg in eine höchst ungewisse Zukunft.
    Vielleicht ist auch das die Botschaft des Bildes?
    Und damit hätte ich ja doch wieder eine Beziehung zwischen dem Mahnmal und dem Weg ins Ungewisse hergestellt.
    || _
    || _
    Werner Braun

    lg Werner
  • Herbert Schueppel 27. Mai 2005, 1:42

    @Werner: Einerseits habe ich das Bild schon vom Mahnmal abgekoppelt, indem ich es nicht, wie das andere Mahnmal-Bild, im Berlin-Channel, sondern in Emotionen deponiert habe (mit dem Mahnmal-Hinweis als Zusatzinformation). Andererseits könnte man sagen, dass selbst unter vollem Bezug zum Holocaust damals - z.B. im Wagon eingepfercht auf dem Weg ins KZ - der Weg für die Betroffenen noch ein ungewisser war...
    lg Herbert
  • Werner Braun 27. Mai 2005, 1:35

    Schöner Schärfeverlauf (Schüppelsche Unschärferelation), Ich mag auch, wie das Holprige so schön herauskommt und dazu die düstere Grundstimmung ... Um aber der Interpretation vom Weg ins Ungewisse (die der Titel suggeriert) folgen zu können, müsste ich das Bild vom Motiv (Holocaust-Mahnmal) abkoppeln - denn in der gegebenen Relation erkenne ich keine Ungewissheit.
    lg Werner
  • Katrin Taepke 27. Mai 2005, 0:41

    ganz ehrlich: find ich richtig gut!
  • JDR aus W. an der D. 26. Mai 2005, 20:16


    ich finds bedrückend, aber sehr gut .... das bild; und auch daß es bedrückend ist !!!
    glg jdr
  • Christian Fürst 26. Mai 2005, 16:46

    spannend!
  • Ivy Ó Donóghúe 26. Mai 2005, 11:33

    bedrückend ...

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