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Was ist neu?

Tim S.


Free Mitglied, Kierspe

Der Tod kommt nicht auf Bestellung...

Bin in letzter Zeit etwas melancholisch und durch aufgeworfene Ereignisse zum Nachdenken bewegt. Verschiedene Fragen gehen mir durch den Sinn - über das älter werden, über schlimme Krankheiten, mit welchen man im direkten Umfeld konfrontiert wird, über die Prioritäten im eigenen Leben. Was muss ich los lassen und was muss ich neu überdenken. Was ist wirklich wichtig im Leben und was ist total irrelevant?

War gestern auf einer Beerdigung, wo ein noch recht junger Mann gestorben bzw. - wie wir Christen sagen - heimgegangen ist. Und der Pastor hat die Zuhörer mit der Frage konfrontiert, was wäre, wenn anstatt ihm nun wir vor der Ewigkeit stehen würden.

In der Tat - der Tod kommt nicht auf Bestellung. Unter diesem Einfluss möchte ich nun diese Foto veröffentlichen.

Viele Grüße
Tim

Kommentare 11

  • smokeybaer 6. Januar 2017, 14:49

    es kann ganz schnell gehen darum geniesse das leben jeden Tag morgen kanns zu spät sein gr smokey
  • laoandretj 3. Oktober 2015, 0:21

    In deinem Profil habe ich gelesen, dass du hier nicht mehr aktiv bist. Und, dass du "überzeugter Christ" bist. Beides gute Gründe für mich, hier nicht zu antworten. Nichtsdestotrotz hat mich dieses Bild und die entsprechende Beschreibung dazu bewogen, hier zu kommentieren. Eher philosophisch als fotokritisch ergibt sich für mich aus einer anscheinend ähnlichen Situation kommend eine Frage, die mich als nicht-gläubigen Menschen sehr fasziniert: Warum stellen sich gläubige Menschen existientielle Fragen zum Tod? Wie du schreibst geht es für diese Menschen "nur" um ein "heimgehen". Dies soll in keinster Weise deine, wie meine Trauererfahrung abwerten, es macht mich in der gesamten Verzweiflung und Fragwürdigkeit menschlichen Leidens und Sterbens nur seht stutzig. Als nicht-gläubiger Mensch bin ich in der Lage mir das Ganze über eine materialistische Willkür zu erklären, aber als gläubiger Mensch? Was bleibt als die wage Hoffnung auf ein Leben (oder besser Nicht-Sterben) danach? Die verkappte Sehnsucht, dass all dieses Leiden einem höheren Plan entspricht, also gewollt ist? Harter Stoff. Ich hoffe auf die Gelegnheit, demjenigen Wesen gegenüber zu treten, dass für dieses Leid zuständig ist. Es bleiben allerdings nicht allzuviele warme Worte für das, was seinen "Geschöpfen" in diesem Leben wiederfährt.
    Gemessen daran, dass dieser Account nicht mehr aktiv ist, erwarte ich keine Antwort. Viel Erfolg beim Christ sein. Amen.
  • Heinrich Vianden 17. November 2013, 11:20

    Hallo Tim,

    diesmal muß ich wirklich mit dem blööden "gefällt mir" anfangen.
    Das Bild gefällt mir, da Du nicht nur den passenden Untertitel und eine Erklärung dazu geschrieben hast.
    Zum Bil: Es dokument sehr deutlich, wie kurz das Leben sein kann. Beim allerersten Anblick habe ich aber die Straße gesehen und nicht das, worauf es wirklich ankommt: die Unfallstelle (das Kreuz). Um ganz ewhrlich zu sein: Ich kämpfe mit mir zu sagen, ob das Kreuz besser Bilddmittig gesetzt werden sollte. Aber dann würde zuviel von der Straße weggenommen werden, die unbedingt als Bildelemt dazugehört. Also: das Bild ist so gut, wie Du es fotografiert hast.
    Ansonsten schließe ich mich Ute an.

    Ich wünsche Dir noch einen schönen Sonntag
    Heinrich
  • Jürgen Hanke 3. Oktober 2013, 15:01

    Hi Tim,

    das Foto gefällt mir gut, da es zum Nachdenken anregt. Eigentlich bedarf es keiner weiteren Erklärungen, um deine Absichten zu erkennen. Das Bild spricht für sich.

    Perspektivisch sehr gut mit der Straße, die ins Nichts führt und das Kreuz im goldenen Schnitt. Die reduzierte Farbsättigung unterstreicht die Bildaussage. Vielleicht wäre noch ein vorbei rasendes Auto im Mittelgrund gut gewesen, aber das ist Ansichtssache.

    Gruß
    Jürgen
  • Willi W. 26. September 2013, 23:17

    ...aber er lauert überall. Besonders hier an den kurvenreichen Landschaften habe ich ihn als Motorradfahrer schon oft gesehen. Er reißt gnadenlos Lücken in unser Leben und trifft uns oft unvorbereitet. Ein schwieriges Thema zu dem es viel zu Schreiben gäbe.
    LG Willi
  • Der Rheinländer 24. September 2013, 11:19

    Solche Gedanken kenne ich. An einem ähnlichen Kreuz, auf dem mein Vorname stand bin ich vor ein paar Tagen auch vorbeigefahren.
    Man sollte das Leben als Geschenk ansehen und jeden Tag genießen...!
    LG Uwe
  • Ute Allendoerfer 22. September 2013, 21:26

    Tim ich kann dich gut verstehen, es ist auch normal, das man eigenartige Gefühle bei dem Gedanken an den eigenen Tod hat, oder wenn man vom Tod eines Freundes, eines Angehörigen betroffen ist, andere Gedankengänge entwickelt, das man einfach trauert. Jeder Mensch trauert anders! Der Mensch, also du und ich, muss sich damit auseinandersetzen, das unser Leben nicht unendlich ist.
    Wir kommen auf die Welt, werden manchmal älter, und gehen mit jedem Tag der eigenen Endlichkeit entgegen.
    Es ist nicht so einfach sich damit auseinander zu setzen,
    lebe jeden Tag so, das du am Ende des Tages das Gefühl hast, der Tag war gut. Lebe jeden Tag so, das du dir selbst in die Augen schauen kannst. Das Menschen gehen, gehört zum Leben, ganz junge Kinder, Menschen mitten im Leben, oder eben auch Menschen die ein langes Leben gelebt haben.
    Wenn du gerne darüber schreiben möchtest, schreib mich einfach an.
    Es ist ein gutes Bild zu deinen Worten. Ich mag deine Offenheit dazu.
    LGute
  • R.eklov 22. September 2013, 14:17

    Macht einen schon traurig wieviel gerade Junge Menschen auf den Straßen durch Raserei, Drogen und Alkohol ihr Leben verlieren.
    LG Volker
  • helmut plewa 22. September 2013, 12:01

    Hallo Tim,auf den Straßen herrscht Krieg!Kaum eine
    Fernstraße ohne solche Bilder.Zyniker nennen es kalt
    "Kollateralschaden". Traurig und Schlimm.
    Gruß Helmut Plewa
  • Berthold Wickl 22. September 2013, 9:13

    Hallo Tim,
    ich fühle mit Dir und wünsche Dir viel Kraft.

    LG Berthold
  • José Cambrer 22. September 2013, 6:25

    Der Tod gehört zum Leben wie die Geburt.
    Angst davor ist Unsinn ! Betroffen und erschüttert sind nur die, die zurück bleiben.
    LG Joey

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