Diese Website verwendet Cookies, um verschiedene Funktionalitäten bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren. Durch die Nutzung dieser Website erklärst Du Dich damit einverstanden, dass Cookies verwendet werden. Weitere Informationen  OK

Was ist neu?
Der Tod ist ein Meister aus Deutschland (Paul Celan)

Der Tod ist ein Meister aus Deutschland (Paul Celan)

6.725 28

Der Tod ist ein Meister aus Deutschland (Paul Celan)

Die Verlogenheit ist heute genauso wie damals. Von Betroffenheit triefende Gedenkreden für die Krepierten in Afghanistan.
Merkel und Guttenberg sollten einfach mal die Schnauze halten.

Kommentare 28

  • Manfred Ludwig 4. Februar 2014, 21:26

    hier bin ich mit Horst Witte ganz einer Meinung

    Gruß Manfred
  • Simone Mathias 11. November 2012, 12:30

    stille betroffenheit.

    simone
  • Hans-Olaf FLÜGEL 13. Juni 2010, 0:34

    Deine Fotoarbeit in Verbindung mit Deinem Begleittext bringt es auf den Punkt.
    Wie kann eine Kanzlerin überhaupt den Mut haben, zu Angehörigen von Getöteten zu sprechen, die sie und ihresgleichen an den Hindukusch geschickt haben? In ein Land, in dem wir nichts zu suchen haben, wo kein Krieg zu gewinnen ist (wenn doch - wofür?).
    Das diese sogen. Volksvertreter überhaupt noch öffentlich auftreten mögen! Sie sollten Abbitte tun und auf schnellstem Wege dafür sorgen, daß diese Truppen sofort nach Dtschld. zurückkehren.
    Vielleicht schickst Du Deine Fotoarbeit zusammen mit den Kommentaren an jeden einzelnen Politiker.
    Aber ein Herr Wulff beklagt ja schon den Ungehorsam der Bürger gegenüber den Politikern.
    Habe vollstes Verständnis für Dein Anliegen!
    olli
  • Mount MCClure 25. Mai 2010, 16:46

    Irgendwie ziehts mich immer wieder zu diesem Bild ein und dann fällt mir das Lied von diesem Sänger ein, dessen Namen ich längst vergessen habe"Töten und töten ist nicht das selbe in Uniform stellt man es zur Schau".Und was mich weiter bewegt ist meine selbstgestellte Frage-wenn im Krieg Ethik und Menschenwürde weggeschoben werden kann-gibt es dann überhaupt im Zivilen Moral oder ist nur die ökonomische Schutzvorrichtung dass sich eine Gesellschaft volkswirtschaftlich nicht selbst auslöscht.Betrachtet man das Wesen der Natur welche sich nur durch gegenseitiges Fressen reguliert-drängt sich bei mir der Verdacht auf dass der Mensch aus was für Gründen auch immer sein eigener Fressfeind sein muss. Mord und Totschlag begleiten uns die ganze Menschheitsgeschichte durch-vielleicht sollten wir uns auch ein Stück weit damit abfinden, dass der Mensch unter bestimmten Bedingungen einfach so ist wie er manchmal ist-auch wenns bitter ist.
  • Eckhardt 30. April 2010, 20:38

    Recht haste.Dein Dokument rührt auch sehr an durch seine Authentizität.
    LG
    Dieter
  • m.dillinger 20. April 2010, 17:00

    Unsere Soldaten sterben nicht für Deutschland, sondern für unsere scheiß Politiker. Dieses Geschleime unsere Politiker ist unerträglich. Zur Hölle mit allen die für diesen Krieg sind.
    Gruß Manfred
  • Ingo Block 17. April 2010, 16:32

    Wenn ich hier die Diskussion lese, wird mir schlecht.
    Außerdem finde ich den Titel nicht passend.
    Als ob Deutland das einzige Land wäre, dessen Söhne, Väter, Brüder, Onkels, Neffen, Cousins, Freunde, Töchter, Mütter, Schwestern, Tanten, Cousinen und Freundinnen bei militärischen Aufträgen sterben.

    Umschreibungen wie "ins Gras beißen" und "krepieren" finde ich einfach unpassend.
    Ihr sitzt hier bequem in euren Stühlen und zerreißt euch das Maul. Vielen Dank auch!

    Man sollte etwas zwischen der Politik und den Einzelschicksalen der Soldaten unterscheiden.

    Ich behaupte jetzt einfach mal, dass ihr euer Wissen aus der Presse habt. Und da liegt schonmal der Fehler. Einfach die falsche Basis für Dikussion, die diese Thematik betrifft.


    Stürzt ein Flugzeug ab und sterben dabei Menschen ist es tragisch. Und der Tod eines Soldaten etwa nicht? Mir wird schlecht, wenn die Reaktionen Gleichgültigkeit oder etwas Hohn sind.

    Schonmal darüber nachgedacht, dass Soldaten in Afghanistan etwas Hoffnung verbreiten? Hoffnung auf ein besseres Leben?

    Informiert euch besser und macht euch mal Gedanken über den Tellerrand hinaus.

    Danke!

    --------------------------------

    In Gedenken an die gefallenen Kameraden!
  • Markus B. 17. April 2010, 12:14

    *lach* Lieben Dank. Viel Spaß beim Stöbern.
  • Horst Witte 17. April 2010, 12:12

    Markus,
    dein Profil (vor allem der Text) ;-) gefällt mir gut!!
    Fotos shaue ich mir noch an.
  • Markus B. 17. April 2010, 11:29

    (Zunächst klammere ich mich aus dieser Diskussion aus.)

    Danke für's Hochladen. Es ist das Erste mal, dass ich ein solches "Totendokument" sehe und bin fassungslos über die selbstherrliche Ignoranz des Textes.

    Sicher nicht "schön" aber eine tolle Dokumentation.

    Grüße
    Markus
  • Horst Witte 16. April 2010, 17:55

    @Baumbewohnerin
    Jede persönliche, private Anteilnahme ist ok.

    Hier geht es um institutionalisierte Trauer!!!
    Politiker schwingen Trauerreden, schicken aber die Soldaten in den Tod.

    @Mount . . .(was für ein Name),

    stimme weitgehend überein!!

    1933, nach der Machtübernahme, wollte der Migrant und Anstreicher beweisen, dass das Volk mehrheitlich hinter ihm stand, und ließ noch eine Wahl durchführen.
    NUR 44% stimmten für ihn.
  • Mount MCClure 16. April 2010, 14:46

    Dieses Bild hat mich aus ehemaligen Soldaten der einen Auslandseinsatz hatte, sehr betroffen und nachdenklich gemacht, da auch mein Bild in etwas moderner Aufmachung meiner Familie zukommen hätte können. Doch leider sind die Mechanismen die zu einem Kriege führen, da immer auch Profitgiuer etc. mitspielen, viel komplexer als das sie nur mit Pazifismus und Betroffenheit zu lösen wären. In Rückblick auf diese Zeit wo dieses Photo entstanden ist , muss ich immer wieder sagen. Wo waren sie denn die ganzen Intelektuellen und Pazifisten. Alle sind sie mitgelaufen. Der Philosoph Heidegger wollte den Führer führen und der Jurist Carl Schmid wollte uns Hitler als Demokrat verkaufen und in einem Land mit 80 Millionen Einwohnern unternahm nur ein einziger Ziviler ein ernstzunehmende Attentat-und das macht mich genauso betroffen wie der Krieg-da Kriege vor allen Dingen durch Anpassung und mangelnde Zivilcourage erfolgen. Und Zivilcourage funktioniert im Anbetracht der hohen Mobbingopfer nicht einmal in einer Demokratie. Da bleibt also nur eines über-die bittere Erkenntnis dass der Mensch ein soziales Mängelwesen ist und Gottseidank nur ein sehr beschränktes Haltbarkeitsdatum auf dieser Erde hat
  • Baumbewohnerin 16. April 2010, 12:42

    wieso verlogen?
    Versteh ich nicht (unter den Voraussetzungen der Freiwilligkeit, die ich nannte.)
    Verlogen, nur weil man Anteilnahme zeigt, trotz allem?
    Sollte man die ganz weglassen? Kein Wort? Kein Lob? Kein Bedauern?
    wäre das ehrlicher? und vor allem: Besser für die 'Angehörigen?
  • Horst Witte 16. April 2010, 11:45

    Richtig, Drea!
    Soldaten sind potenzielle Mörder und können selbst gemordet werden.

    Nur das geht alles daran vorbei, was ich mit dem Bild sagen wollte. Es geht um die Verlogenheit beim Einsargen von Toten. UND die ist heute wie damals.
  • Baumbewohnerin 16. April 2010, 11:00

    Vergessen sollte man - der Vollständigkeit halber - bei aller berechtigter Abscheu gegen den sog. Heldentod- trotzdem Eines nicht:

    Niemand wird heutzutage gezwungen, Berufssoldat (!) zu werden. Nur diese sind m. W. ja in Afghanistan eingesetzt...was hier geschieht, ist also nicht vergleichbar mit dem Zwangseinzug von Zivilisten während des zweiten Weltkriegs.

    Wer trotzdem freiwillig Berufssoldat wird, weiß von vornherein, dass er einem Befehl unterstellt ist und evtl. mal sein Leben einsetzen muss, egal ob im Ausland oder bei inländischen Katastropheneinsätzen...es ist ein völlig frei gewählter Beruf, wie auch der eines Polizisten, Feuerwehrmannes oder der des Bergwächters etc.

    Es gibt unzählige weitere Berufe, die permanent lebensgefährlich sind. All diese Berufe werden in der heutigen Zeit freiwillig und ohne Zwang gewählt - jedenfalls bei uns.
    Was sollte die Bevölkerung ohne diese mutigen Leute tun, die bereit sind, ihr Leben für andere einzusetzen, Verschüttete auszugraben, Kinder aus brennenden Gebäuden zu holen etc.?
    Sie alle kennen diese Gefahren ihres Berufes und kalkulieren sie ein.