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Was ist neu?

Klaus-Peter Beck


World Mitglied, Bergheim

Der Schleifer.

Nachdem die kompletten Angüsse entfernt worden sind (absägen), werden nun durch den Schleifer Grate und Angußreste entfernt. Diese würden bei der abschließenden Lackierung leicht zu Fehlstellen führen.

Der Schleifer (lat.: Acuciator, Acuminator oder Acutiator) ist ein Handwerker, der Werkstücke durch Schleifen bearbeitet.

Schleifer arbeiten überwiegend im Bereich der Metallverarbeitung in Gießereibetrieben so wie in Betrieben für Maschinen-, Anlagen- und Apparatebau, Metallerzeugnisse oder Fahrzeugtechnik.

Das sog. "Bliesen" bedeutete im Mittelalter das Schleifen des Schwertes. Der Blieser, mithin ein eigener Berufsstand, besorgte das Bliesen per Handarbeit. Nachdem das Schwert geschmiedet war, wurde es geschliffen. Danach besorgte der "Blieser" den Feinschliff (Politur); angefangen wurde mit gröberen Steinen wie z. B. Sandstein bis hin zum Feinschliff, eben mit einem Belgischen Brocken feinster Körnung. Das Feinschleifen war bei Zeremonien- und Prunkschwertern üblich.

Schleifen, Polieren und Galvanisieren gehört zum Berufsbild eines meiner 2 erlernten Berufe und hat mir auch sehr viel Freude bereitet.
Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie ich das erste Mal, vor einem Schleifbock saß und ein Gefühl führ das Arbeitsgerät bekommen sollte. Es war verdammt schnell, wie sich der Schleifstein drehte und verdammt schnell wurde einem das erste Werkstück, aus der Hand gerissen und landete in der Absaugung.

Gesehen in der Metallgießerei Mewes, in Velbert.

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